Neues Bundeswaldgesetz: Mountainbiking in Gefahr

11.04.2004  |  Die Novellierung des Bundeswaldgesetz (Rahmengesetz aller Landeswald- und Landesforstgesetze) durch die Bundesregierung könnte einschneidende Veränderungen fürs Mountainbiking bedeuten informiert die Interessenvertretung der Mountainbiker, die DIMB (Deutsche Initiative Mountainbike e.V.). Der DIMB liegt ein dem Vernehmen nach aktueller Entwurf für eine noch dieses Jahr geplante Neufassung des Gesetzes vor. Die wesentliche Änderung aus Sicht der DIMB wäre der Wegfall des generellen Befahrensrechts im Wald (§ 14 Abs. 1 „das Radfahren... ist auf Straßen und Wegen gestattet“). Was bisher vom Bund pauschal erlaubt wurde, würde dann in jedem Bundesland einzeln (§ 14 Abs. 2 Satz 1) und ,so befürchtet die DIMB, sehr unterschiedlich geregelt werden. Tilman Kluge, Rechtsreferent der DIMB e.V., bemängelte gegenüber dem pressedienst-fahrrad das Bundeswaldgesetz bereits in der Wortwahl „statt der Verwendung des Ausdrucks „Betreten“, was rein verbal immer die Nutzung zu Fuß präferiert, wäre es sinnvoll, eine `Nutzung der Straßen und Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder als Reiter (jeweils zum Zwecke der Erholung)' festzuschreiben“.

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