3. Oktober - Münster - 100 km - Rennbericht

Münsterland Giro: cool mit Muax

Von Stefan Ester

Foto zu dem Text "Münsterland Giro: cool mit Muax"
| Foto: sparkassen-muensterland-giro.de

04.10.2012  |  Darf mich kurz vorstellen: Bin einer von fünf glücklichen Gewinnern eines Startplatzes im "Team Enrico Muax". Bereits am 9. September lernten wir uns alle in Münster kennen, beim "Streckentest" mit dem "Rose Team Münsterland". Das Wetter war bombig, im Team super Leute, die Gastfreundschaft riesig und Teamchef Enrico cool.

Gestern wurde es dann ernst. Nach einem gemütlichen Pasta-Abend mit unseren Gastgebern und dem Team ging es dann am "Tag der Deutschen Einheit" recht früh los. Enrico hatte schon die ersten Interviews im Kasten.

Übrigens sind auf allen auf drei Distanzen insgesamt 4328 Jedermänner und -frauen gestartet - das größte Rennen im «German Cycling-Cup», und gleichzeitig das Finale der "Deutschen Jedermann-Meisterschaft". Dabei  waren eine ganze Reihe prominenter Teilnehmern in den Jedermann-Rennen am Start: Radweltmeisterin Hanka Kupfernagel, RadioShack-Nissan-Profi Linus Gerdemann, Tagesschau-Sprecher Thorsten Schröder, und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe.

Zurück zum Rennen: Nach unserem Start um zehn nach acht fing es pünktlich an zu regnen - und zwar dermaßen, dass einem das Wasser schon nach wenigen Minuten vorne wieder aus den Schuhen lief. Auch das Motto des Giro „Wind stärkt den Charakter“ erfüllte sich bald: Permanenter Seitenwind machte das Fahren nicht einfacher. Bahnübergänge waren so brandgefährlich, und es waren leider einige Stürze zu beobachten.

In unseres Team konnetn drei von vier gestarteten Fahrern die gesamte Strecke miteinander fahren. Wir passierten einige wirklich hübsche Orte des Münsterlands, und meisterten auch den 157 m hohen "Schöppinger Berg".

Das Wetter wurde zum Ziel hin wieder besser, aber das Treten gegen den Wind forderte doch seinen Tribut. Bei manchem anderen Rennen kann man sich zwischendurch "Pausen" leisten, hier nicht. Immerhin: Alle unseres Teams sind unversehrt angekommen - und hatten eine Menge Spass.

Teamchef Enrico ließ es sich nicht nehmen, seine Schützlinge - "die Martin, die Patrick, die Markus und die Stefano" - persönlcih im Ziel zu begrüßen, und mit der Kamera erste Statements festzuhalten.

Der Giro war für mich eine runde Sache: Man hat neue Leute kennengelernt, und wird die "Radsport-fa-rückte" sicher mal wieder sehen. Und wir konnten Enricos und meinen "gute Zweck", den Kampf gegen die schreckliche Kinderkrankheit Muskel-Dystrophie, perfekt verbinden.
Salve!
Euer Stefano

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