56 Runden in 23:39:09 Stunden

Merkur Cycling Team: gewinnt 24-Stunden-Rennen Kelheim

Von Stephan Flock

Foto zu dem Text "Merkur Cycling Team: gewinnt 24-Stunden-Rennen Kelheim"
| Foto: Merkur Cycling Team

14.07.2014  |  Beim gestern nachmittag zuende gegangenen "24 Stunden Rennen Kelheim" waren die Merkur-Druck-Fahrer Christian Dengler, Friedrich Schweizer, Daniel Knyss, Stefan Räth und Alexander Loos nicht zu schlagen. Sie sicherten sich den Sieg bei dem traditionsreichen Rennen an der Donau, nachdem das "Merkur Cycling Team" im vergangenen Jahr bereits Zweiter geworden war.

Wie 2013 lieferte sich das Team über 56 Runden mit den anderen Mannschaften einen harten Kampf. Von anfänglich sechs Teams an der Spitze des Rennens retteten sich neben dem Merkur-Druck-Quintett die Mannschaften "Sport 2000 Kelheim" und "xc-ski.de Skimarathon" über die Nacht.

Im Finale ging es buchstäblich im Kampf Mann gegen Mann um den Sieg - mit einem besseren Ende für das Team um German-Cycling-Cup-Leader Daniel Knyss. Mit einer Siegerzeit von 23:39:09 Stunden, und einem Vorsprung von fast vier Minuten sicherte sich das Merkur Cycling Team schließlich den Sieg. Auf Rang zwei fuhr das "Team Sport 2000 Kehlheim" in 23:43:00 Std., vor dem Team "xc-ski.de Skimarathon"  in 23:55:57 Std.

"Das war eine absolute Top-Leistung", freute sich Haupt-Sponsor Markus Adam: "Über 24 Stunden so am Limit zu fahren, und dann am Schluss auch noch ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, spricht für unseren guten Team-Geist. Ich bin mir sicher, dass die Jungs mit dieser Moral im German Cycling Cup weiter um den Titel kämpfen werden."

"Das Rennen hat uns einiges abverlangt in den letzten 24 Stunden. Gegen Ende wurde es noch mal richtig spannend. Das war wie ein Einzelzeitfahren gegen die Jungs von Sport 2000 Kelheim. Wir sind alle happy, denn für diesen Sieg haben wir richtig hart arbeiten müssen", kommentierte Friedrich Schweizer nach dem Zieleinlauf.

"Das war eine gigantische Veranstaltung, mit einer tollen Siegerehrung. Unser Dank gilt dem Team vom Gasthof Stockhammer, das sich wie schon im vergangenen Jahr richtig gut um uns gekümmert hat. Und natürlich allen Freunden auf Facebook, die uns immer angefeuert haben", so Schweizer weiter.

Unterstützung erhielten Friedrich Schweizer & Co. in Kelheim von Sandro Goeldner. Der Ehemann von Team-Fahrerin Christine Goeldner hatte am Ende doppelten Grund zur Freude: Seine Frau fuhr bei der Damen-Konkurrenz auf den zweiten Rang.

Der Startschuss des ältesten deutschen 24-Stunden-Rennens fiel am Samstag um 14 Uhr am alten Hafen von Kelheim. Der 16,4 Kilometer lange Rundkurs der 18. Auflage war mit 180 Höhenmetern recht anspruchsvoll, und verlangte den Teams innerhalb der Renndauer von 24 Stunden einiges ab.

Im Jahr 2013 brachte es das Merkur Cycling Team in der Besetzung Daniel Knyss, Christian Dengler, Friedrich Schweizer, Jens Wilk und Bernd Weinhold auf 56 Runden, und lag am Ende als Zweiter nur sechs Minuten hinter den Siegern vom "Racing Team Glas-Service Weber".

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