12. Juli - Zernez/ Graubünden - 97 km/ 1325 hm, 211 km, 3825 hm

Engadin Radmarathon: noch wenige Plätze zu haben

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| Foto: engadinradmarathon.ch

09.07.2015  |  (Ra, ssp) - Bestes Wetter, angenehme Temperaturen - die Aussichten für die Jubiläums-Ausgabe des "Engadin Radmarathon" am Sonntag in Graubünden sind ideal. «Wir sind fast ausgebucht. Für Nachmelder könnte es knapp werden», sagt OK-Chef Flurin Bezzola: «Wer noch dabei sein will, muss jetzt schnell sein.»

Die Zahl der Teilnehmer beim größten Radrennen
der Ostschweiz ist auf 1500 Starter begrenzt (Online-Anmeldung nur noch heute unter dem Link hier unten); es gibt keine Nachmeldung vor Ort.

Zur Auswahl stehen zwei Strecken mit 97 und 211 Kilometern, die mit der Forcola di Livigno, sowie Bernina-, Flüela- und Albula-Pass nicht nur einige der schönsten, sondern auch fordernsten Pässe der Alpen verbinden.

Wer nicht sicher ist, ob seine Form für die Langstrecke

reicht, kann sich zum Ende der ersten Schleife, nach Forcola und Bernina noch entscheiden: Direkt ins Ziel, oder noch über zwei weitere Pässe kämpfen...

Zu den Athleten, die sich Sonntag früh der Herausforderung stellen, gehört auch der Engadiner Olympia-Teilnehmer und Vierte der "Tour de Ski", Curdin Perl. Der 30-Jährige, der beim "Engadin Radmarathon" bereits 2008 dabei war, und am Sonntag die Kurzstrecke fahren will, trifft auf der Runde durch den Schweizer Nationalpark unter anderem auf den ehemaligen deutschen Langläufer Peter Schlickenrieder.

Für "Schlicki", Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele
von Salt Lake City und zweifache Weltcup-Sieger, ist das Engadin die zweite sportliche Heimat. Am Sonntag will der 46-Jährige auf der Langstrecke starten.

Für die Region gehört der Radmarathon neben dem Skimarathon und dem "Nationalpark Bike-Marathon" zu den wichtigsten Rennen des Jahres. «Zum Wochenende gibt‘s in Zernez und Umgebung volles Haus», sagt Fabian Schorta, Tourismus-Chef der Gemeinde Zernez.

«Für Zernez ist der Engadin Radmarathon der Höhepunkt

des Sportjahres – und wie die Anmeldungen zeigen, für zahlreiche Radsportler ebenso. Mit den umliegenden Pässen ist Zernez einfach ein Mekka für bergbegeisterte Radsportler. Die Witterungsbedingungen versprechen, perfekt zu werden», versprichtRennleiter Flurin Bezzola. «Temperaturen von 26 Grad und Sonne – was wollen wir mehr?»

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