5. bis 28. Juli - von Moskau nach Wladiwostok - 9287 km - 7. Etappe

Trans-Siberian Extreme: Dritter Etappen-Sieg für Edi Fuchs

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Edi Fuchs im Ziel in Novosibirsk | Foto: redbullcontentpool.com

13.07.2016  |  (Ra, sl) - Der österreichische Ultracycling-Europameister Eduard „Edi“ Fuchs gewann als Solo-Biker die gestrige siebte Etappe des 9287 Kilometer langen, härtesten Ultra-Distanz-Radrennens der Welt, das "Red Bull Trans-Siberian Extreme", und liegt weiter auf dem zweiten Gesamt-Rang.

Fuchs kam auf der 668 km langen Etappe von Omsk
nach Novosibirsk mit 42 Sekunden Vorsprung vor Alexey Shebelin, und 3 min 48 sec auf Marcelo Soares ins Ziel. Alle Fahrer waren bis zum Schluß beisammen, ehe Edi kurz vor dem Zielstrich zur Attacke ansetzte, und sich absetzen konnte. Pascal Pich, Pwin Rujikietkhomjron und Andreas Fuchs konnten die Etappe nicht beenden.

Die Strecke der "Trans-Siberian Extreme" führt entlang der legendären Trans-Sibirischen Eisenbahn, und endet in Wladiwostok an der Pazifikküste. In der zweiten Hälfte des Ultra-Rennens wird es für die Teilnehmer extrem herausfordernd. Die Strecken haben jeweils eine Mindestlänge von 700 Kilometern - und mit der „Amur Challenge“ wartet die mit 1400 km längste Etappe auf die Fahrer.

Rückblick: Mit 13 Sekunden Vorsprung gewinnt Edi Fuchs
die erste Etappe von Moskau nach Nizhniy Novgorod. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39,5 km/h beträgt seine Gesamtzeit für die 392 km lange Strecke 9 h 55 min 31 sec.

Die zweite Etappe führte von Nizhiniy Novgorod nach Kazan. Die mit 388 km relativ kurze aber mit anspruchsvollen 3356 Höhenmetern, schlechten Straßen, vielen Baustellen, enormen Verkehr und böigem Wind anstrengende Etappe beendete Edi Fuchs mit nur 1 Sekunde Rückstand als Dritter.

693 km und 6500 Höhenmeter warteten auf der dritten Etappe
auf die Fahrer. Die erste härtere Strecke führt bei idealem Wetter von Kazan nach Perm. Edi Fuchs musste wegen einer Magenverstimmung eine kurze Pause einlegen, fährt als Dritter ins Ziel und belegt auch im Gesamt-Ranking den 3. Platz.

"Kurze" 330 km und 3400 Höhenmeter galt es bei der vierten Etappe von Perm nach Ekaterinburg zu bewältigen. Die Fahrer haben Europa verlassen, und sind nun im asiatischen Terrain von Russland. Edi beendete das Rennen mit 2,5 Minuten Rückstand wiederum als Dritter.

Die fünfte Etappe von Ekaterinburg nach Tyumen
war mit nur 323 Kilometern die kürzeste. Edi Fuchs hat seine Magenverstimmung auskuriert, und holt sich den zweiten Etappen-Sieg, vor Andreas Fuchs und Alexey Shebelin.

Auf der sechsten Etappe über 619 km kam Edi kam als Zweiter mit fast zwei Stunden Rückstand ins Ziel, und ist Gesamt-Zweiter. Derzeit sind es nur noch drei Fahrer, die ohne Penalty Time im Ziel sind.

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