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Sieben Sekunden hinter dem Duo sprintete Tejada auf Platz drei. Auf den weiteren Positionen folgten Vauquelin, Baudin und Steinhauser. Vingegaard nimmt außer Gelb und Bergtrikot auch Platz eins in der Sprintwertung nach Hause. Ich sage adieu aus Nizza. Hier gibt es den Rennbericht und alle Hintergründe zu Paris-Nice 2026.
Der Däne ging nicht mehr am Franzosen vorbei. 250 Meter vor dem Ziel eröffnete Martinez den Sprint und konnte Vingegaard um einige Reifenbreiten niederringen.
Letzter Kilometer. Die beiden Spitzenreiter beginnen das Pokern.
Abstände 2000 Meter vorn dem Ziel: 27 Sekunden für die ersten Verfolger um Steinhauser und Vauquelin, 1:11 Minuten für die Gruppe mit Daniel Felipe Martinez.
Martinez sicherte sich am letzten Zwischensprint sechs Sekunden vor Vingeaard, der vier bekam. Vauquelin bekam zwei Sekunden Gutschrift. Aber damit liegt er weiterhin 17 Sekunden hinter Steinhauser, der Weiß gewinnen dürfte und auf dem Abschluss-Podium stehen wird.
40 Sekunden Vorsprung für Vingegaard und Lenny Martinez. Die Gruppe um Daniel Felipe Martinez hat Campenaerts und Co. eingeholt und liegt 1:30Minuten hinter der Spitze.
Ehe es hier ins Finale geht, reichen wir noch das Ergebnis der letzten Etappe von Tirreno-Adriatico nach.
Der Abstand wird wieder größer, das Sextett liegt 32 Sekunden hinter Vingegaard und Lenny Martinez. Die nächste Gruppe folgt mit 1:25 Minuten. Da ist der Gesamtzweite dabei.
Steinhauser, Vauquelin, Baudin, Ion Izagirre (Cofidis), Harold Tejada (XDS - Astana) und Mathys Rondel (Tudor) befinden sich in der Verfolgung des Spitzenduos.
Lenny Martinez zuckt mit den Ellenbogen, und Vingegaard lässt sich nicht lumpen, geht anstandslos in die Führungsarbeit. Sie arbeiten ebenso gut zusammen wie die Verfolger.
Die Verfolger verkürzen den Rückstand auf 25 Sekunden. Die Gruppe mit Daniel Felipe Martinez liegt 1:35 Minuten hinter der Spitze. Die Abfahrt ist geschafft.
In der Abfahrt hat der zweifache Tour de France-Sieger etwas Probleme, am jungen Franzosen dranzubleiben. Er hat garantiert im Hinterkopf, dass er hier keinesfalls stürzen will, um den weiteren Saisonverlauf nicht zu gefährden. Doch jetzt sind sie wieder beisammen. Und die Abstände bleiben stabil.
Vingegaard holt zehn Punkte vor Martinez und hat damit das Bergtrikot sicher. Die Verfolger erreichen die Kuppe mit 30 Sekunden Rückstand. Daniel Felipe Martinez liegt eine Minute weiter zurück.
Die Lücke ist aufgegangen. Vingegaard und Lenny Martinez liegen 30 Sekunden vor den Verfolgern mit Steinhauser und Vauquelin.
Martinez fällt nun auch weiter zurück, aber er hat ja ein großes Polster auf Steinhauser. Das sollte reichen für den Bullen-Kapitän.
Campenaerts lanciert einen Angriff des Mannes in Gelb. Nur Lenny Martinez (Bahrain Victorious) kann folgen. Steinhauser hat Vauquelin am Hinterrad. Sieht gut aus für den Deutschen.
Campenaerts führt die erste Gruppe in die Côte du Linguador. Hier wird es bis zu 14 Prozent steil. Greift Vingegaard an der Stelle an?
In dem kurzen Flachstück vor der Côte du Linguador (1. Kategorie) befinden sich 20 Mann in der Verfolgung des Solisten. Der wird aber gleich geschnappt - 23 Kilometer vor dem Ziel ist es so weit. Die Gruppe Martinez liegt 50 Sekunden zurück.
Andreas Leknessund (Uno-X Mobility) verliert in der Abfahrt den Anschluss an die Gruppe um Vingegaard, Vauquelin, Steinhauser und Co. Noch immer stemmt sich Paret-Peintre gegen die von hinten kommende Übermacht. Acht Sekunden beträgt sein Vorsprung. Martinez` Gruppe hat nach wie vor 1:15 Minuten Abstand nach ganz vorn.
Der Jury-Wagen ließ Martinez und Co. eben passieren. Demnach kommen sie also näher nach vorn. Das dürfte den beiden verbliebenen Helfern nochmal moralischen Auftrieb geben.
Paret-Peintre wehrt sich nach Leibeskräften. Doch mit nur noch sieben Sekunden Vorsprung ist seine Flucht zum Scheitern verurteilt. Die Gruppe Martinez hat noch 1:15 Minuten Abstand. Es sieht so aus, als könne Red Bull den zweiten gesamtplatz verteidigen.
Der Solist geht hohes Risiko. Eben hatte er eine Schrecksekunde zu überstehen.
???????? Valentin Paret-Peintre prend des risques dans la descente pour conserver son avance.
— Paris-Nice (@ParisNice) March 15, 2026
???????? Valentin Paret-Peintre is taking risks on the descent to hold onto his lead.#ParisNice pic.twitter.com/jwgMlBXEKw
Visma drückt ordentlich auf die Tube. Es scheint, als wollten sie hier wirklich alles abräumen. Armirail an erster Stelle, dahinter Vingegaard, dahinter Campenaerts. Paret-Peintre hat nur noch 20 Sekunden gut auf diese Gruppe. Gleich folgt noch einmal eine längere Abfahrt, ehe der dritte Berg der 1. Kategorie in Angriff genommen wird. Die MArtinez-Gruppe hat 1:35 Minuten Abstand nach ganz vorn.
38 Kilometer vor dem Ziel hat der Spitzenreiter noch immer rund 30 Sekunden Vorsprung. Daniel Felipe Martinez liegt 1:50 Minuten zurück. Nach wie vor sind seine Teamkollegen Alexander Vlasov und Laurence Pithie bei ihm.
That is dreadfully unlucky ????
— Cycling on TNT Sports (@cyclingontnt) March 15, 2026
Daniel Felipe Martínez crashed into a teammate as they moved up through the bunch, which could impact his GC ambitions in the final stage of Paris–Nice. He’s back on the bike and chasing ???????? pic.twitter.com/MvcgfHEQvl
Zehn weitere Punkte für Paret-Peintre. Insgesamt hat er damit 27. Vingegaard schnappt sich fünf Zähler, erhöht seinen Stand also auf 35. Der Däne will hier alles. Sollte er die Etappe gewinnen, kann er auch das Punktetrikot mitnehmen.
Paret-Peintre baut auf 30 Sekunden aus. Martinez liegt 2:05 Minuten zurück, hat aber drei Teamkollegen bei sich. Jetzt übernimmt Visma wieder die Kontrolle. Virtuell liegt Steinhauser derzeit nur noch rund eine Minute hinter dem Kolumbianer.
Derweil hat Paret-Peintre weiterhin 25 Sekunden Vorsprung zur wieder ausgedünnten Gruppe Gelb. Dort konzentriert sich Steinhauser auf Vauquelins Hinterrad.
Oh nein: Ausgerechnet Teamkollege Laurence Pithie bringt Martinez zu Fall. Er fährt leicht nach rechts raus, drängt den Gesamtzweiten unabsichtlich gegen einen hohen Bordstein, sodass der Kolumbianer stürzt. Mit schmerzverzerrtem Gesicht macht sich Martinez auf die Verfolgung. Er hat mehr als eine Minute Rückstand zur Gruppe Gelb.
Ineos bläst zum Angriff auf Steinhauser. Paret-Peintre hat im Anstieg zum zweiten Berg der 1. Kategorie nur noch 25 Sekunden Vorsprung.
Auch Martinez und Vauquelin haben nun drei Helfer an der Seite, Steinhauser hat zwei Temkollegen bei sich. Insgesamt müssten es nun wieder 40 Mann in der Hauptgruppe sein.
Auch Wilco Kelderman (Visma) ist wieder zurück in der leicht angewachsenen ersten Gruppe. Die hat auch den Abstand zum Spitzenreiter auf gut eine Minute reduziert. Soler hat noch 43 Sekunden Rückstand. Das Flachstück ist für den Kletterspezialisten Paret-Peintre ein wenig problematisch.
Schauen wir schon einmal auf das nächste große Eintagesrennen: Das wird ohne Lidl - Trek-Kapitän Mads Pedersen vonstatten gehen.
Paret-Peintre baut auf 45 Sekunden zu Soler aus. Die Gruppe um das Gelbe Trikot wird mit 1:15 Minuten gestoppt. Die Abfahrt ist gleich beendet.
Von wegen kein Interesse am Bergtrikot: Vingegaard holte sich eben hinter Paret-Peintre (10) und Soler (5) als Dritter noch drei Punkte, die weiteren Zähler gingen an Armirail und Campenaerts. Damit kommt Vingegaard nun auf 29 Punkte und hat folglich 12 Punkte Vorsprung.
Paret-Peintre kann in der Abfahrt leicht auf 35 Sekunden ausbauen. Die erste Gruppe hat nun fast eine Minute Abstand.
Abstände: 25 Sekunden für Soler, 50 Sekunden für die Favoritengruppe, zwei Minuten fürs Gruppetto. Vingegaard hat noch Bruno Armirail und Victor Campenaerts als Helfer bei sich. Daniel Felipe Martinez (Red Bull - Bora - hansgrohe) hat Mick Van Dijke bei sich. Georg Steinhauser (EF Education - EasyPost) und Kevin Vauquelin (Ineos Grenadiers) sind isoliert.
Paret-Peintre holt zehn Punkte am Col de la Porte. Damit erhöht er seinen Kontostand auf 17 Zähler. Vingegaard hat derer 26. Wenn der Franzose weiter punktet, kann er diese Sonderwertung noch für sich entscheiden. Vingegaard dürfte kaum scharf auf das Klettertrikot sein.
Marc Soler ist immer noch solo in der Verfolgung des Spitzenreiters. Paret-Peintre hat 25 Sekunden Vorsprung zum Spanier und derer 40 zur Favoritengruppe, die keine 20 Mann mehr umfasst.
Pedersen und Co. feiern ihre Geburtstage übrigens bei bestem Wetter. Das war diese Woche ja nicht immer angesagt.
???? Ils savaient ! Joyeux anniversaire Casper, Mick, Tim et Arthur !
— Paris-Nice (@ParisNice) March 15, 2026
???? Indeed, they knew! Happy birthday, Casper, Mick, Tim and Arthur!#ParisNice pic.twitter.com/OousabKCAs
Prodhomme hatte zwischenzeitlich neue Begleiter bekommen. Marc Soler (UAE - Emirates - XRG) und Valentin Paret-Peintre (Soudal - Quick-Step) zum Beispiel. Aber jetzt ist der Ventoux-Etappensieger allin vorn. Sein Vorsprung aufs noch etwa 35 Mann umfassende Feld beträgt 35 Sekunden.
Es befinden sich nur noch 104 Fahrer im Rennen. Ewen Costiou (Groupama - FDJ), Guillaume Boivin (NSN Cycling), Cees Bol, Callum Scotson (Decathlon - CMA CGM), Alex Kirsch (Cofidis) und Joshua Giddings (Lotto - Intermarché) gingen nicht mehr an den Start der 8. Etappe.
Die anderen beiden Profis, die heute Wiegenfest feiern, sind übrigens Mick van Dijke (Red Bull - Bora - hansgrohe) und Arthur Kluckers (Tudor), der gestern gestürzt war. Ebenfalls am Boden gelegen hatte Van Dijkes Teamkollege Nico Denz und Lennard Kämna (Lidl - Trek). Alle Drei befinden sich im Gruppetto.
Im Anstieg zum Col de la Porte (1. Kategorie) wurden alle Ausreißer außer Prodhomme und Van den Bossche eingeholt. Delettre wurde sogar direkt durchgereicht. Und auch das Duo liegt nur noch zehn Sekunden vor dem Pulk.
Pedersen ist eines von drei Geburtstagskindern im Feld. Er könnte heute das Begrtrikot holen, doch angesichts der Rennentwicklung sieht es nicht danach aus. Apropos Bergpreis: Alle Zwischenstände zu Paris-Nice gibtes auf unserer Sonderseite.
Und hinein ins Vergnügen: Nach zehn Kilometern lösten sich nach vielen Attacken die Ausreißer des Tages. Fabio Van den Bossche (Soudal - Quick-Step), Benjamin Thomas (Cofidis), Matteo Trentin (Tudor), Alexandre Delettre (TotalEnergies) und Tim Marsman (Alpecin - Premier Tech) befinden sich aber nur noch 15 Kilometer vor dem Feld, wo hart gefahren wird. Es hat sich sogar schon ein Gruppetto gebildet. Darin befindet sich neben Luke Lamperti (EF Education - EasyPost) und Jasper Stuyven (Soudal - Quick Step) unter anderem der Mann im Bergtrikot, Casper Pedersen (ebenfalls Soudal).
Hallo und herzlich willkommen zur 8. und letzten Etappe von Paris - Nizza 2026! Nach der stark verkürzten "Königsetappe" mit Wetterkapriolen am Samstag steht heute das Finale über 129,2 Kilometer rund um Nizza mit drei Hügeln der ersten Kategorie an. Der Gesamtsieg wird Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) angesichts von 3:22 Minuten Vorsprung auf Daniel Felipe Martínez (Red Bull-Bora-hansgrohe) nicht mehr zu nehmen sein. Als Gesamtdritter hofft der Deutsche Georg Steinhauser (EF Education-EasyPost/+5:50 Min.) jedoch noch auf einen Podiumsplatz.
Start der Etappe ist um 13:30 Uhr, wir tickern ab 14:30 Uhr live. Ab 15:10 Uhr könnt ihr das Rennen live bei HBO Max verfolgen, ab 15:45 Uhr auch bei Eurosport 2. Viel Spaß!