Paris-Nizza: Die letzten zehn Jahre

Auf zweimal Schachmann folgten Roglic und Pogacar

Von Christoph Adamietz

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Das Podium des 81. Paris-Nizza, v.l.: David Gaudu (Groupama - FDJ), Tadej Pogacar (UAE Team Emirates), Jonas Vingegaard (Jumbo - Visma) | Foto: Cor Vos

29.02.2024  |  (rsn) - Mit dem 82. Paris - Nizza (3. – 10. März / 2.UWT) nimmt die europäische Straßensaison so richtig Fahrt auf und bietet den Topstars Chancen zu einem ersten Schlagabtausch. Durch die Hereinnahme von Bergankünften in den Etappenplan entwickelte sich das Rennen zuletzt immer mehr zu einer Angelegenheit für die weltbesten Rundfahrer wie Egan Bernal, Primoz Roglic oder Tadej Pogacar, wogegen sich früher auch Hügelspezialisten wie Davide Rebellin in die Siegerliste eintragen konnten.

Seinem Ruf als “Rennen zur Sonne“ konnte Paris-Nizza in den vergangenen Jahren nur selten gerecht werden. Häufig waren die Profis selbst im zweiten Teil des Rennens durch den Süden Frankreichs bei nassem und kaltem Wetter unterwegs.

72. Paris - Nizza 2014: Carlos Betancur
Die ganz großen Namen fehlten bei der 72. Austragung, bei der Carlos Betancur (AG2R La Mondiale) die sich ihm bietende Chance nutzte. Der Kolumbianer setzte sich nach acht Etappen mit 14 Sekunden Vorsprung auf den Portugiesen Rui Costa (Lampre - Merida) und den Franzosen Arthur Vichot (FDJ.fr /+0:20) durch. Der Österreicher Stefan Denifl (IAM) belegte Rang sieben.

Betancur feierte zudem gleich zwei Etappensiege und ließ damit keinen Zweifel an seinem verdienten Gesamtsieg aufkommen. John Degenkolb (Giant - Shimano) gewann eine Etappe sowie die Punktewertung und sorgte damit für die Highlights aus deutscher Sicht.

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73. Paris - Nizza 2015: Richie Porte
Nach 2013 feierte der Australier seinen zweiten Gesamtsieg bei der Fernfahrt. Der Sky-Profi verwies den Polen Michal Kwiatkowski (Etixx - Quick-Step), den Slowenen Simon Spilak (Katusha) und den Portugiesen Rui Costa (Lampre - Merida) mit je 30 Sekunden Rückstand auf die Plätze.

Porte legte mit seinem Sieg an der Bergankunft am Croix de Chaubouret den Grundstein zu seinem Gesamterfolg. Zudem war er auch am Schlusstag im Bergzeitfahren hinauf zum Col d`Eze der Stärkste.

André Greipel (Lotto Soudal) sicherte sich das dritte Teilstück, auf dem John Degenkolb (Giant - Alpecin) Dritter wurde. Im Prolog belegte Tony Martin (Etixx - Quick-Step ebenfalls den dritten Platz.

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74. Paris - Nizza 2016: Geraint Thomas
Im Jahr darauf blieb dem mittlerweile für BMC fahrenden Titelverteidiger nur Platz drei in der Gesamtwertung. Das Gelbe Trikot sicherte sein früherer Teamkollege Geraint Thomas (Sky) ohne Etappensieg mit nur vier Sekunden Vorsprung auf Alberto Contador (Tinkoff). Porte folgte weitere acht Sekunden dahinter auf Rang drei.

Thomas profitierte von seinem guten siebten Platz im Prolog, in dem er Contador neun Sekunden abnahm. In seine Karten spielte auch die Absage der 3. Etappe mit der Bergankunft am Mont Brouilly, die starkem Schneefall zum Opfer fiel.

Für das beste deutsche Ergebnis sorgte wieder André Greipel (Lotto Soudal), der diesmal allerdings keinen Etappensieg feiern konnte, sondern sich mit einem dritten Rang am Ende des vierten Teilstücks begnügen musste.

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75. Paris - Nizza 2017: Sergio Henao
Wie im Vorjahr verpasste Alberto Contador (Trek - Segafredo) den Gesamtsieg nur knapp, diesmal musste er sich dem Kolumbianer Sergio Henao (Sky) um ganze zwei Sekunden geschlagen geben. Das Podium komplettierte mit 30 Sekunden Rückstand der Ire Dan Martin (Quick-Step Floors).

Henao gelang zwar kein Etappensieg, eroberte aber mit einer sehr konstanten Vorstellung in Nizza das Gelbe Trikot. André Greipel (Lotto Soudal) feierte wieder einen Sprinterfolg, den John Degenkolb (Trek - Segafredo) mit einem zweiten und dritten Platz jeweils knapp verpasste.

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76. Paris - Nizza 2018: Marc Soler
Mit einem Parforceritt im strömenden Regen rückte Marc Soler (Movistar) am Schlusstag noch vom sechsten auf den ersten Platz der Gesamtwertung vor. Als Etappendritter wandelte Soler die 37 Sekunden Rückstand auf Simon Yates (Mitchelton - Scott) noch in einen Vorsprung von vier Sekunden um. Der Brite wurde schließlich hinter dem Spanier Gesamtzweiter. Solers Landsmann Gorka Izagirre (Bahrain - Merida) komplettierte mit 14 Sekunden Rückstand in Nizza das Podium. Für das beste deutsche Ergebnis sorgte diesmal Nils Politt (Katusha - Alpecin) als Zweiter der 5. Etappe. André Greipel (Lotto Soudal) fuhr zudem zwei dritte Plätze ein.

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77. Paris - Nizza 2019: Egan Bernal
2019 gewann Egan Bernal (Ineos) nicht nur die Tour de France, sondern zuvor bereits das “Rennen zur Sonne“. Der Kolumbianer verwies mit relativ deutlichen 39 Sekunden Vorsprung seinen Landsmann Nairo Quintana (Movistar) auf Rang zwei. Dritter wurde mit 1:32 Minuten Rückstand sein polnischer Teamkollege Michal Kwiatkowski.

Bernal übernahm das Gelbe Trikot am vorletzten Tag am Col de Turini von Kwiatkowski und verteidigte es auf der Schlussetappe souverän. Für das beste deutsche Ergebnis sorgte erneut Nils Politt (Katusha - Alpecin). Der Kölner wurde im 25,5 Kilometer Zeitfahren Zweiter hinter Simon Yates (Mitchelton - Scott).

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78. Paris - Nizza 2020: Maximilian Schachmann
Die 78. Austragung stand ganz im Zeichen von Maximilian Schachmann (Bora - hansgrohe). Der gebürtige Berliner gewann den Auftakt aus einer kleinen Spitzengruppe heraus und gab das so eroberte Gelbe Trikot bis zum Schlusstag nicht mehr her. Nach acht Etappen hatte Schachmann 18 Sekunden Vorsprung auf Tiesj Benoot (Sunweb) und derer 59 auf Sergio Higuita (EF). Sein Teamkollege Pascal Ackermann verpasste als Zweiter der 2. Etappe knapp einen weiteren Tagessieg für Bora – hansgrohe.

Paris-Nizza 2020 war von der Corona-Pandemie überschattet, weshalb das Rennen auch um die Schlussetappe verkürzt werden musste. Wegen Covid-19 hatten einige große Teams wie Ineos oder UAE sogar ihre Teilnahme abgesagt.

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79. Paris - Nizza 2021: Maximilian Schachmann
Im Jahr darauf sah alles nach einem Gesamtsieg von Primoz Roglic (Jumbo - Visma) aus. Der Slowene startete im Gelben Trikot mit deutlichen 52 Sekunden Vorsprung gegenüber Maximilian Schachmann (Bora - hansgrohe) in die Schlussetappe, auf der er dann aber gleich mehrmals stürzte und in der Gesamtwertung schließlich noch auf Platz 15 zurückfiel. Schachmann profitierte vom Pech des ehemaligen Skispringers und konnte sich über die Titelverteidigung freuen. Nach acht Etappen wies er 19 respektive 23 Sekunden Vorsprung auf das Astana-Duo Aleksandr Vlasov und Ion Izagirre auf. Schachmann fuhr dazu noch einen zweiten Etappenrang heraus, Teamkollege Pascal Ackermann wurde einmal Tagesdritter.

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80. Paris - Nizza 2022: Primoz Roglic
Mit einem Jahr Verspätung glückte Primoz Roglic (Jumbo - Visma) der angepeilte Gesamtsieg. Nach acht Etappen wies der Slowene 29 Sekunden Vorsprung gegenüber Simon Yates (BikeExchange - Jayco) auf. Der drittplatzierte Daniel Martinez (Ineos Grenadiers) lag bereits 2:37 Minuten zurück.

Schon zum Auftakt der Fernfahrt stellte Jumbo - Visma seine Dominanz eindrucksvoll unter Beweis und feierte in Mantes-la-Ville durch Christophe Laporte, Roglic und Wout Van Aert einen Dreifacherfolg, während das Feld mit 20 Sekunden Rückstand auf das Trio das Ziel erreichte. Roglic übernahm auf der 5. Etappe das Gelbe Trikot vom Teamkollegen Van Aert und trug es über den Col du Turini bis nach Nizza.

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81. Paris - Nizza 2023: Tadej Pogacar
Gleich bei seiner Premiere trug sich Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) in die Siegerliste ein. Der Slowene setzte sich nach acht Teilstücken mit 53 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen David Gaudu (Groupama - FDJ) und 1:39 Minuten auf den späteren Toursieger Jonas Vingegaard (Jumbo - Visma) durch.

Die Vorentscheidung fiel bereits auf der 4. Etappe, die Pogacar gewann und dabei dem sechstplatzierten Vingegaard 43 Sekunden abnahm. Danach verteidigte er souverän das Gelbe Trikot. Nachdem die 6. Etappe wegen starkem Wind abgesagt werden musste, entschied er am Tag darauf die Bergankunft am Col de la Couillole für sich und schlug am Schlusstag in Nizza sogar noch ein drittes Mal zu. Der Schweizer Gino Mäder (Bahrain Victorious), der im Juni bei der Tour de Suisse tödlich verunglückte, wurde nach einer starken Vorstellung Gesamtfünfter. Für das beste deutsche Ergebnis sorgte Sprinter Max Kanter (Movistar) als Fünfter der 5. Etappe.

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