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Damit darf ich mich von der Königsetappe von Ihnen verabschieden. Die letzte Etappe morgen beginnt dann um 17:50 Uhr. Wir werden pünktlich von Beginn an dabei sein. Bis bald.
Die übrigen Plätze in den Top zehn gehen an Hindley (+2:15), Skjelmose (+2:55), Ayuso (+2:55) und Seixas (+2:55).
In der Gesamtwertung gab es damit auf den ersten acht Positionen keine Veränderungen. Pogacar führt nun mit 6:26 Minuten vor Evenepoel. Del Toro liegt 9:42 Minuten zurück. Seixas und Martinez haben Abstände von 11:56 bzw. 13:02 Minuten.
Platz zwei geht im Zielsprint noch an Evenepoel, der am US-amerikanischen Pechvogel Kuss vorbeifährt. Die Abstände der beiden betragen 26 bzw. 31 Sekunden. Pogacar und Del Toro fahren mit 1:05 Minuten Rückstand lachend gemeinsam auf den Plätzen vier und fünf über die Linie und feiern schon den Gewinn des Gelben und Weißen Trikots. Martinez sprintet knapp dahinter als Sechster ins Ziel.
Ein rundum gelungener Tag für EF Education - EasyPost und Richard Carapaz. Er gewinnt nicht nur das Gepunktete Trikot sondern auch die Königsetappe der Tour de France 2026.
Evenepoel hätte wohl etwas früher attackieren sollen. Einen Kilometer vor dem Ende ist der Belgier auf 35 Sekunden an Carapaz dran. Kuss hat 25 Sekunden Rückstand und wird damit auch nicht mehr rankommen.
Evenepoel verschärft das Tempo und machte eine kleine Lücke zu Pogacar und Del Toro auf. Pogacar bleibt bei seinem mexikanischen Teamkollegen.
Hindley verschärft für Evenepoel das Tempo, womit Martinez nun zurückfällt. Kuss kann Carapaz sehen, kommt aber in diesem Moment nicht näher. Was für ein Drama in den Alpen.
Carapaz hat nun zehn Sekunden Vorsprung auf Kuss und eine Minute auf Pogacar und Co. Damit könnte der Ecuadorianer nach Donnerstag die zweite Etappe bei dieser Tour de France gewinnen.
Noch ein Sturz von Kuss !!! Zum Glück fällt er nicht über die Barriere, aber Carapaz ist an ihm vorbei.
Die Verfolger haben den Abstand auf anderthalb Minuten verkürzt. Es sollte aber nicht mehr reichen, um Kuss und Carapaz noch zu erreichen.
Kuss rutscht in diesem Moment weg uns stürtzt kann aber sofort wieder aufspringen und weiterfahren. Er hat knapp zehn Sekunden verloren.
Noch ist der US-Amerikaner nicht durch, denn Carapaz kommt wieder etwas näher heran. 15 Sekunden liegt der Ecuadorianer nur zurück.
Es sieht jetzt ganz klar danach aus, als ob die Verfolgergruppe um Pogacar, Evenepoel, Del Toro und Martinez keine Chance mehr auf den Etappensieg haben wird. Auch unter sich gab es keine Attacken, womit sich in der Gesamtwertung Stand jetzt nichts verändern sollte. Sepp Kuss hat die Möglichkeit, nach der Königsetappe beim diesjährigen Giro auch die Königsetappe der Tour de France zu gewinnen.
Kuss gewinnt die Bergwertung auf dem Col de Sarenne mit einem Abstand von 20 Sekunden auf Carapaz. Die Gruppe mit Pogacar kommt aktuell nicht näher heran. Der Abstand wächst wieder auf zwei Minuten an.
Wir haben auch Breaking News zur morgigen Etappe, die von 133 Kilometer auf 89 Kilometer verkürzt und nur in Paris stattfinden wird. Grund dafür ist der Mangel an Einsatzkräften aufgrund der Waldbrände in der Region um Bordeaux.
?? COMMUNIQUÉ DE PRESSE CONJOINT
— Tour de France™ (@LeTour) July 25, 2026
de la Préfecture de Police et l'équipe organisatrice du Tour de France ??
Alors que de nombreux incendies touchent actuellement l’Hexagone, et singulièrement la Gironde, les services de secours sont pleinement mobilisés pour lutter contre les… pic.twitter.com/APdZ72GHKS
Del Toro ist derjenige, der jetzt die Geschwindigkeit anzieht. Seixas hat da gar keine Chance mehr, dranzubleiben. Evenepoel, Pogacar und auch Martinez sind noch dran. Der Abstand zu Kuss beträgt 1:45 Minuten. Schaffen sie es noch heran?
Noch drei Kilometer bis zur Abnahme der Bergwertung. Seixas ist nun ohne Teamkollegen und blickt sich zu Pogacar um. Dort wird irgendetwas kommuniziert, aber noch nicht attackiert. Das macht Kuss aber in der Spitzengruppe und setzt sich damit von seinen Kontrahenten ab.
Decathlon - CMA CGM versuchen nun alles, um Seixas noch auf das Podium dieser Tour zu hieven. Ricitello hat sich in den Zug eingereiht und fährt hinter Prodhomme an der zweiten Position.
Carapaz und Hindley kommen wieder an Kuss heran. Es entwickelt sich damit wieder zu ein Dreikampf um den Etappensieg, vorausgesetzt, dass die Verfolger nicht mehr herankommen.
Prodhomme macht nun die Tempoarbeit in der Verfolgergruppe, die den Abstand wieder auf 2:30 Minuten reduzieren konnte. Möglicherweise sehen wir eine Attacke von Seixas, obwohl er aktuell nicht unbedingt frisch aussieht.
Kuss hat es auf den letzten zwei Kilometern geschafft, den Abstand sogar wieder etwas auf 2:55 Minuten auszubauen. Sein Vorsprung auf das Verfolgungsduo um Hindley und Carapaz beträgt bereits 15 Sekunden.
Carapaz bekommt ebenfalls Probleme. Er hat dann vielleicht doch durch die vielen Bergsprints etwas zu viel Energie verbraucht. Hindley schafft es nun auch nicht, an Kuss dranzubleiben, der ein sehr konstant hohes Tempo anschlägt.
Pogacar fliegt mit seiner Gruppe heran.
Pogacar macht das Tempo in der Verfolgergruppe. Kurzzeitig ist mal Prodhomme nachvor gekommen, Seixas war aber nicht an seinem Hinterrad. Der Abstand schmilzt in diesem Moment sehr schnell. Zehn Kilometer vor der Abnahme der Bergwertung sind es nur noch 2:35 Minuten.
Vorne attackiert Hindley und versucht, sich abzusetzen. Ayuso scheint hier der Schwächste zu sein und fällt zurück.
Für die Spitzengruppe beginnt der Anstieg zum Col de Sarenne. Mit 3:35 Minuten wird es keine einfache Aufgabe, vorne zu bleiben, wenn Pogacar heute gewinnen möchte.
Arensman findet sich nun in der Gruppe mit Pogacar wieder. Er ist vermutlich in der Abfahrt zu Sturz gekommen, denn er hat sichtbare Aufschürfungen am rechten Ellbogen.
In Kürze geht es hinein in den Anstieg zum Col de Sarenne (HC. Kat.). 12,8 Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,3 % gilt es in Kürze zu befahren. Danach sind es nur noch 15 Kilometer bis ins Ziel nach Alpe d`Huez. Der Rückstand von Pogacar und Co. sinkt auf unter vier Minuten.
Für Riccitello ist diese Abfahrt gar nicht rund gelaufen. Mittlerweile liegt der US-Amerikaner über 30 Sekunden zurück und wird es schwer haben, wieder an die Spitze des Rennens heranzufahren. Die Gruppe mit Pogacar kommt etwas näher ran und liegt nur noch 4:15 Minuten zurück. Ein Abstand, der es durchaus möglich macht, noch um den Etappensieg mitzukämpfen.
Ich habe vorhin schon vom Ausstieg von Pascal Ackermann berichtet. Jetzt liegen uns mehr Informationen vor, warum er nur 280 Kilometer vor Paris die Tour de France beenden musste.
Skjelmose schafft es mit Maxim van Gils (Red Bull - Bora - hansgrohe) und Nicolas Prodhomme (Decathlon - CMA CGM) zurück zur Pogacar-Gruppe. Etwa zehn Kilometer Abfahrt müssen sie noch zurücklegen. Die Straße im unteren Bereich ist aber deutlich breiter.
Ricitello hat in der Abfahrt den Anschluss an die Spitzengruppe verloren. Es scheint durch einige Windböen gar nicht so einfach zu sein. 15 Sekunden beträgt sein Rückstand. Auch die Gruppe um Pogacar hat kleinere Schwierigkeiten. Der Abstand beträgt weiterhin 4:30 Minuten.
Nach dieser doch sehr langen Abfahrt geht es dann hinein in den letzten kategorisierten Anstieg dieses Tages. Der Col du Sarenne wird das erste Mal im Rahmen der Tour de France ausgetragen. Kollege Paul Grosch von radsport-news.com hat den Anstieg im Vorfeld befahren und seine Erfahrungen geteilt.
Pogacar fährt womöglich doch nicht für Del Toro, denn er erhöht das Tempo vor der Bergwertung weiter. Nur Evenepoel, Paul Seixas (Decathlon - CMA CGM), Martinez und Del Toro sind noch dran. Sie erreichen nun die Kuppe und haben hier 4:40 Minuten Rückstand. Skjelmose kann nicht mit.
Vorne hat Ayuso im ersten Teil der Abfahr tden Anschluss zur Spitzengruppe wieder herstellen können.
Die Spitzengruppe erreicht den Col du Galibier. Carapaz hat mit weiteren 20 Punkten das Gepunktete Trikot fixiert, solange er morgen Paris erreicht. Ayuso fährt zehn Sekunden dahinter. Der Abstand zum Peloton wird immer größer. Mittlerweile sind es schon fünf Minuten. Falls dort noch jemand die Ambitionen auf den Etappensieg hat, sollte man das Tempo bald erhöhen. Großschartner muss kurz vor der Kuppe rausgehen, womit Pogacar nun das Tempo für Del Toro macht.
Carapaz wurde wieder gestellt, womit wir ein Führungsquartett bewundern dürfen, das auf über 2500 Metern dem Gipfel des Galibiers näherkommt.
???????? Richard Carapaz is caught by three of his breakaway companions 3km from the Galibier. ?????
— Tour de France™ (@LeTour) July 25, 2026
???????? Richard Carapaz est repris par 3 de ses compagnons d'échappée à 3km du Galibier. ?????#TDF2026 pic.twitter.com/HPKty2vltn
Hinter Carapaz hat sich eine dreiköpfige Verfolgergruppe zusammengefunden. Dabei sind Kuss, Hindley und Riccitello. Ayuso hat es geradeso nicht wieder rangeschafft und liegt knapp dahinter. Die Abstände sind aber noch nicht groß. Das Peloton hingegen kommt nicht näher und hat bereits 4:30 Minuten Rückstand.
Jordan Jegat (TotalEnergies), der Zehntplatzierte in der Gesamtwertung, ist am Kämpfen und hat Mühe, am Peloton dranzubleiben. Noch fünf Kilometer muss er durchhalten.
Vorne setzt Ayuso nun eine Attacke, kann damit aber keinen Kontrahenten abschütteln. Die Gegenattacke von Carapaz sieht da um vieles explosiver aus.
Ben Healy hat auch seine Kräfte nun aufgebraucht und fällt aus der Spitzengruppe. Damit sind noch sieben Fahrer gemeinsam unterwegs. Halland Johannessen hat es geschafft, dranzubleiben.
Yates hat seine Arbeit für Pogacar beendet. Felix Großschartner übernimmt die erste Position im Peloton und führt den Slowenen hoch zum Galibier. Vorne ist es weiterhin EF Education-EasyPost, die die Geschwindigkeit vorgeben. Noch sind es sieben Kilometer bis zur Bergwertung.
Weiterhin macht Healy für Carapaz das Tempo, was Halland Johannessen auch zum Straucheln bringt. Das Tempo ist durchaus hoch. Die Frage bleibt jetzt aber auch, ob eventuell im Hauptfeld jemand am Galibier eine Attacke versucht. UAE - Emirates - XRG hat hier weiter alles im Griff.
Healy erhöht das Tempo mit Carapaz im Schlepptau. Vielleicht wolle sie auch in Sachen Etappensieg etwas versuchen, denn für die Bergwertung wäre das nicht unbedingt nötig. Foss und Piganzoli können dieser Tempoverschärfung nicht folgen.
Am Col du Galibier geht es auch zusätzlich zu den Bergpunkten um das Souvenir Henri Desgrange. Dieser Preis wird seit 1947 zu Ehren des ersten Tourdirektors vergeben. Im letzten Jahr, als der Galibier nicht passiert wurde, gewann Ben O`Connor (Jayco - AlUla) den Preis am Col de la Loze. 13 Kilometer sind es noch bis zu diesem Preis.
Die Spitzengruppe ist jetzt noch zu zehnt über den Berg gefahren. Wir dürfen gespannt sein, ob sich bis zum Galibier da noch etwas ändert.
????? Richard Carapaz has picked up a further 10 points in the race for the @maillotapois at Le Télégraphe! If he takes the lead again at the summit of the Galibier, he’ll secure the King of the Mountains jersey once and for all ??????
— Tour de France™ (@LeTour) July 25, 2026
????? Richard Carapaz prend 10 points… pic.twitter.com/mp02DQIDId
Dabei sind noch Carapaz, Kuss, Piganzoli, Hindley, Ayuso, Healy, Arensman, Foss, Riccitello und Halland Johannessen. Sie beginnen bereits die 17,7 Kilometer lange Kletterpassage zum Col du Galibier (HC. Kat.)
Zehn Punkte gehen auf das Konto von Carapaz, womit er den Vorsprung weiter ausbauen kann. Es scheint ganz klar in die Richtung zu gehen, dass er das Gepunktete Trikot morgen in Paris präsentieren darf. Nur noch elf Punkte müsste er holen.
Das Peloton ist etwas mehr als vier Minuten zurück, kam die letzten Kilometer aber etwas näher.
Im Zielbereich in Alpe d`Huez hat es gerade angefangen zu regnen. Möglicherweise spielt dann im Finale auch das Wetter eine Rolle, um den Ausgang der 20. Etappe. Aktuell auf dem Weg zum Col du Telegraphe ist alles noch sonnig und trocken.
Die Lücke zum Peloton geht immer weiter auf. Für UAE - Emirates - XRG und Pogacar sind auch 4:15 Minuten weiterhin gar keine Gefahr. Martinez und Bahrain Victorious haben nicht die mannschaftliche Stärke, um hier etwas daran zu ändern. Aktuell sind noch Vlad van Mechelen und Damiano Caruso dabei.
Noch sind es vier Kilometer bis zur Kuppe des Telegraphe.
Das Gepunktete Trikot ist für Paret-Peintre weit in die Ferne gerückt, denn der Franzose muss jetzt einsehen, dass er das Tempo der Spitzengruppe nicht mehr halten kann. Damit sollte der Weg frei sein für Carapaz, der mit Siegen am Col du Telegraphe und am Col du Galibier die Sache fixieren könnte.
Armirail ist ebenfalls mit den Kräften am Ende. Er hat auch heute wieder viel Arbeit geleistet. Damit sind für Visma - Lease a Bike noch Kuss und Piganzoli in der Gruppe. Paret-Peintre scheint auch schon Probleme zu bekommen und es geht noch weit bergauf bis zum Galibier.
Hier die beiden Anstiege im bildlichen Überblick:
???? On enchaîne avec une double ration de cols mythiques ! ?????#TDF2026 pic.twitter.com/mHPGORLl1n
— Maillot à Pois E.Leclerc (@maillotapois) July 25, 2026
Jetzt geht es los zum Col du Telegraphe, wo es erneut zehn Bergpunkte zu gewinnen gibt. Jorgenson hat seine Arbeit erledigt und hat sich aus der Spitzengruppe sehr früh verabschiedet. 3:15 Minuten beträgt der aktuelle Vorsprung zum Hauptfeld.
Visma - Lease a Bike hält das Tempo weiter hoch und baut damit den Vorsprung zum Hauptfeld auf drei Minuten aus. Dieser Abstand sorgt auch dafür das Ayuso in der Gesamtwertung virtuell Lenny Martinez (Bahrain Victorious) und seinen Teamkollegen Mattias Skjelmose überholt.
In fünf Kilometern folgt der nächste lange Anstieg zum Col du Telegraphe (1. Kat). 11,9 Kilometer mit 7,1 % im Schnitt müssen absolviert werden und danach geht es nur kurz bergab, bis der Col du Galibier folgt.
Pedersen gewinnt den Sprint und nimmt 25 Punkte mit. Damit wird er das Grüne Trikot gewinnen, vorausgesetzt ,er schafft es morgen ins Ziel nach Paris.
Die Abfahrt wurde abgeschlossen und damit haben es viele Fahrer wieder zurück ins Peloton geschafft.. 2:15 Minuten beträgt gerade der Rückstand des Hauptfelds. In Kürze geht es zum Sprint.
Für Pedersen läuft auch heute alles perfekt. In 13 Kilometern steht der Zwischensprint in Saint-Julien-Mont-Denis an. Er muss hier zumindest Zweiter werden, um rechnerisch alles klarzumachen.
Ein weiterer Fahrer hat unterdessen die Rundfahrt frühzeitig beendet. Ilan Van Wilder (Soudal - Quick-Step), der in der Gesamtwertung auf dem zwölften Platz lag, musste nach einem Sturz aufgeben.
Die Verfolger rollen gemeinsam mit Pedersen an Carapaz und Paret-Peintre heran. Damit befinden sich nun 15 Fahrer an der Spitze des Rennens. Das Peloton folgt mit einem Abstand von 1:20 Minuten.
Paret-Peintre nimmt in der Abfahrt ein großes Risiko und fährt damit in diesem Moment an Carapaz heran. Auch Pedersen kommt der Verfolgergruppe immer näher und wird in Kürze wohl den Anschluss herstellen.
Eine Aufgabe müssen wir leider vermelden. Pascal Ackermann (Jayco - AlUla) muss heute leider diese Rundfahrt einen Tag vor dem Finale in Paris verlassen.
Tiesj Benoot (Decathlon - CMA CGM) hat sich kurz vor der Bergwertung vom Peloton abgesetzt, ist nun in der Abfahrt allerdings gestürzt. Zum Glück kann er sofort wieder weiterfahren, findet sich aber wieder im Hauptfeld wieder.
Carapaz gewinnt die Bergwertung am Col de la Croix de Fer und sammelt damit wertvolle 20 Punkte für die Bergwertung. Paret-Peintre nimmt als Zweiter mit 20 Sekunden Rückstand noch 15 Zähler mit. Damit sieht es virtuell in der Bergwertung nun so aus:
1. Carapaz - 111 Punkte
2. Paret-Peintre - 99 Punkte
3. Pogacar - 90 Punkte
Paret-Peintre lässt auch nicht locker und will versuchen, Carapaz wieder einzuholen. Der Abstand zwischen den beiden beträgt 20 Sekunden, bei noch einem Kilometer bis zum Gipfel. Die Verfolgergruppe liegt bereits eine Minute zurück.
Ist Pedersen ein Bergfahrer? Er attackiert vom Peloton aus und will sich nach vorne schieben, denn wie er auch im Interview vor der Etappe angesprochen hat, will er heute schon rechnerisch das Grüne Trikot absichern.
La compo du groupe de 14, qui est sorti dans le col de la Croix de Fer : Jai Hindley,
— Le Gruppetto (@LeGruppetto) July 25, 2026
Juan Ayuso, Richard Carapaz, Ben Healy, Matthew Riccitello, Bruno Armirail, Davide Piganzoli, Matteo Jorgenson, Sepp Kuss, Thymen Arensman, Tobias Foss, Valentin Paret-Peintre, Tobias… pic.twitter.com/bYnmaYEqt1
Das ist die vollständige Gruppenkonstellation an der Spitze des Rennens, wo Carapaz nun 3,5 Kilometer vor der Bergwertung schon attackiert, um die Bergwertung gewinnen zu können. Eine Minute liegt das Peloton nun zurück.
Pedersen hat es wieder zurück ins Peloton geschafft, damit sind hier wieder 40 Fahrer dabei. Der Abstand zur Spitzengruppe bleibt aktuell weiterhin gering. Etwa 30 Sekunden sind es aktuell.
Noch zehn Kilometer bis zur Bergwertung, dann ist der erste von vier schweren Bergen geschafft. Hier können Sie gerne nochmal nachlesen, wie der gesamte Streckenverlauf der 20. Etappe aussieht.
Im Peloton sind noch etwa 20 Fahrer vertreten. Tadej Pogacar hat Adam Yates, Felix Großschartner und Isaac Del Toro an seiner Seite und setzt das Tempo. 25 Sekunden beträgt der Rückstand zur Spitzengruppe, wo unter anderem Jorgenson, Sepp Kuss, Davide Piganzoli, Bruno Armirail (alle Visma - Lease a Bike), Ayuso, Jai Hindley (Red Bull - Bora - hansgrohe), Carapaz, Healy, Thymen Arensman (Netcompany - Ineos) und Valentin Paret-Peintre (Soudal - Quick-Step) dabei sind.
Durch die Initiative von Visma - Lease a Bike haben sich aktuell 15 Fahrer um 15 Sekunden vom Feld abgesetzt. Eventuell könnte das die Gruppe des Tages sein.
???? A group of around fifteen riders has broken away from the peloton.
— Tour de France™ (@LeTour) July 25, 2026
This group includes, notably... ???????? Juan Ayuso.
???? Un groupe d'une quinzaine de coureurs s'est détaché du peloton.
Dans ce groupe on retrouve notamment... ???????? Juan Ayuso. #TDF2026 pic.twitter.com/Lw00yeUuyr
Die Spitzengruppe wurde soeben wieder vom Peloton eingeholt. Dort wurde das Tempo weiter erhöht. Somit geht der Kampf um die Gruppe am Col de la Croix de Fer weiter. Mads Pedersen (Lidl - Trek) befindet sich aktuell 50 Sekunden hinter dem Peloton und versucht, so wenig Abstand wie möglich zu bekommen, denn nach dem Berg wartet der Zwischensprint in Saint-Julien-Mont-Denis.
Abrahamsen und Azparren sind wieder hingefahren. Delbove wurde vom Feld eingeholt, wo erneut Jorgenson das Tempo verschärft hat. Visma - Lease a Bike will unbedingt in die Gruppe.
Barguil und Steinhauser haben das Tempo in der Spitzengruppe erhöht, womit diese völlig auseinanderfällt. Abrahamsen versucht noch zu folgen. Dahinter haben erneut Tim Wellens und Florian Vermeersch (beide UAE - Emirates - XRG) Probleme.
Ben Healy (EF Education - EasyPost) versucht wegzukommen, und nimmt noch ein paar Fahrer mit. Die Gruppe ist knapp 30 Sekunden voran. Die Bildung der Spitzengruppe wird also noch etwas andauern.
Matteo Jorgenson (Visma - Lease a Bike) versucht sich vom Peloton abzusetzen, aber es wird sofort reagiert. Juan Ayuso (Lidl - Trek) und Richard Carapaz (EF Education - EasyPost) zeigen sich an der Spitze des Hauptfelds.
Dahinter bildet sich bereits ein großes Grupetto, denn das Tempo ist für die meisten Fahrer deutlich zu schnell.
Veistroffer kann zu Beginn des Anstiegs nicht mehr mit dem Rest der Gruppe mitfahren. Damit haben wir nun ein Quintett an der Spitze. Visma - Lease a Bike scheint doch nicht ganz zufrieden mit der Rennsituation zu sein. Sie übernehmen die Tempoarbeit im Feld und halten die Geschwindigkeit hoch.
Die Gruppe hat bereits einen Vorsprung von über einer Minute. Anders als in den letzten Tagen ist das Hauptfeld sehr zufrieden mit der Konstellation und will womöglich die Kräfte für später sparen.
Eine erste Spitzengruppe hat sich auch bereits gebildet, und da ist auch der Deutsche Georg Steinhauser (EF Education - EasyPost) dabei. Ebenso sind Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility), Baptiste Veistroffer (Lotto - Intermarché), Mikel Azparren (Pinarello - Q36.5), Joris Delbove (TotalEnergies) und Warren Barguil (Picnic - PostNL) in der Gruppe. Sie beginnen nun den Aufstieg zur ersten Bergwertung.
Der erste Berg beginnt bereits in Kürze und wir möchten uns diesen Col de la Croix de Fer etwas genauer ansehen. 24 Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von 5,2 % stehen an. Zwei kurze Abfahrten und auch Teilabschnitte mit über 11 % sind Teil des Weges, den Alberto Contador im Jahr 2017 bis jetzt am schnellsten bewältigt hat.
Col de la Croix de Fer: 24,1 km@5,3%. Alberto Contador has set the climbing record: 57 min 50 sec in the 2017 Tour de France. Fresh legs (as fresh as they can be in stage 20) so Carapaz and Paret-Peintre could go faster today if there is high pace previously. #TDF2026 pic.twitter.com/Q4ruIAovg2
— Mihai Simion (@faustocoppi60) July 25, 2026
Auf geht`s. Die Königsetappe der Tour de France 2026 ist offiziell freigegeben. 171 Kilometer mit 5450 Höhenmetern und gleich drei Bergen der HC-Kategorie stehen an. Der finale Showdown in den Bergen beginnt.
Bevor es heute noch mit 161 Fahrern losgeht, müssen wir noch über den gestrigen Sturz von Einer Rubio (Movistar) sprechen, der zur Aufgabe geführt hat. Er war in der Steigung nach Alpe d`Huez mit einem Begleitfahrzeug vom UAE-Team zusammengekracht. Alle Infos zu dem Zwischenfall lesen Sie hier.
Red Bull - Bora - hansgrohe hat mit Evenepoel gestern trotz eines Missgeschicks mit einem Motorrad den Vorsprung auf Del Toro im Kampf um Platz zwei ausbauen können. 2:29 Minuten Puffer hat der Belgier. Der sportliche Leiter Patxi Vila spricht im Interview am Start auch darüber: "Unsere Priorität hat, Platz 2 abzusichern, aber natürlich schauen wir, ob sich die Chance ergibt, die Etappe zu gewinnen."
Die Fahrer rollen los. Der neutrale Start in Le Bourg d`Oisans ist erfolgt. Zunächst folgt jetzt ein 6,6 Kilometer langer neutraler Streckenabschnitt. Nach dem scharfen Start folgen acht flache Kilometer, aber dann geht es bereits hoch zum Col de la Croix de Fer (HC. Kat.).
Bislang bestimmten hohe Temperaturen und Sonnenschein das Geschehen bei dieser Tour de France. Auch heute starten die Profis bei strahlendem Wetter und 29 Grad in Bourg d`Oisans. Auf den Berggifpeln sinken die Temeraturen dann allerdings bis auf 14 Grad (Col du Galibier), im Ziel in Alpe d`Huez werden 21 Grad erwartet. Auch Schauer sind den ganzen Tag über möglich, der Wind weht mit 5-15 km/h aus östlicher Richtung.
Zu den Fahrern, die von 2017 Erfahrung am Col de Sarenne mitbringen, gehören u.a. Nils Politt, die französischen Kletterer Warren Barguil und Guillaume Martin - sowie Richard Carapaz: Der Olympiasieger aus Ecuador (91 Zähler) kämpft heute mit Valentin Paret-Peintre (84) und Tadej Pogacar (90) ums Bergtrikot. Es ist extrem knapp zwischen dem Trio und es gibt jede Menge Punkte zu holen auf dieser Königsetappe - maximal 70 für einen einzelnen Fahrer.
Insgesamt sind heute drei Berge der höchsten Klassifizierung HC (hors catégorie) zu bezwingen: Neben dem Col de la Croix de Fer auch das "Dach der Tour" am Col du Galibier mit über 2600 Metern Höhe und schließlich der Col du Sarenne durchs Naturschuzugebiet hinauf nach Alpe d`Huez. In der Tour wurde er bisher nur als Abfahrt im Jahr 2013 gefahren, bei der Dauphiné war er 2017 ein einziges Mal auch Zielankunft.
Damals gab es einen britischen Doppelsieg durch Peter Kennaugh (Sky) vor Ben Swift (UAE).
Der Start der Etappe hat es heute direkt extrem in sich - es geht fast ohne Vorlauf hinein in den Col de la Croix de Fer, einen Berg der höchsten Kategorie. Um auf diese Belastung vorbereitet zu sein, machen sich viele Fahrer jetzt vor dem Start auf der Rolle warm. Heute wird es nicht nur für die Favoriten der Gesamtwertung und die Anwärter auf den Etappensieg hart, sondern auch für eine ganze Reihe Profis im Kampf gegen die Karenzzeit.
Herzlich willkommen zur 20. Etappe der Tour de France 2026!
Heute steht die Königsetappe rund um Alpe d`Huez an, ein ganz schweres Teilstück mit vier Bergwertungen, das den Fahrern am vorletzten Tag noch einmal alles abverlangen wird. Start ist heute in Bourg d`Oisans, dem Ort am Fuße der berühmten 21 Kehren, das Ziel dann wieder auf 1850 Metern Höhe.Allerdings wird als Schlussanstieg diesmal erstmals in der Tour de Col de Sarenne gefahren, nur die letzten Kilometer durch den Zielort sind identisch mit der Ankunft gestern.
Wir sind hier im Liveticker vom Start um 11:20 Uhr am Renngeschehen dabei - und Achtung für eure Planung: Die Etappe ist heute schon gegen 16:30 Uhr vorbei.