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Damit verabschiede ich mich für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Liveticker. Morgen geht es an dieser Stelle mit der 19. Etappe weiter!
Ich wünsche ihnen einen guten Abend. Hoffentlich bis Freitag!
Im Kampf um Grün und das Bergtrikot ändert sich nichts. Van Aert bleibt im Punkteklassement vorn, Santiago Buitrago (Bahrain Victorious) verteidigt die Spitzenposition in der Bergwertung.
Gesamtwertung:1. Mas2. Roglic +1:373. Gall +3:014. Carapaz +5:175. Onley +6:03
6. Omrzel +7:007. Berthet +7:478. Skjelmose +7:519. Rodriguez +7:5110. Tejada +9:5711. Kuss +10:34Roglic schiebt sich an Gall vorbei. Berthet gewinnt zu Ungunsten von Skjelmose und Rodriguez zwei Positionen. Tejada überholt Kuss und ist jetzt in den Top Ten.
1. Küng 35:22 Minuten2. Thornley +0:023. Almeida +0:084. Roglic +0:185. van Aert +0:196. Fisher-Black +0:207. Armirail +0:258. Oliveira +0:299. Hayter +0:3110. Azparren +0:3211. Steinhauser
Und da ist auch schon Mas - der das Zeitfahren seines Lebens absolviert hat! Er ist 52 Sekunden langsamer als Küng und 33 als Roglic. Das ist doch deutlich weniger, als vor dem Rennen vermutet wurde!
?? Mas saves La Roja and Küng takes the ITT win!
— La Vuelta (@lavuelta) September 10, 2026
?? ¡Mas salva La Roja tras una gran contrarreloj que se lleva Küng!#LaVuelta26 pic.twitter.com/xTyGBCX8Qw
Gall kommt mit 1:47 Minuten Rückstand ins Ziel. Damit verliert er 1:28 Minuten auf Roglic.
Carapaz verliert 1:44 Minuten auf Küng und hinter ihm taucht Roglic auf. Küngs Zeit ist aber schon vorbei, der Schweizer gewinnt die Etappe. Der Red-Bull-Fahrer wird Vierter und verliert 19 Sekunden auf den Schweiz. Damit wird er auf den zweiten Platz im Klassement klettern.
Onley ist besser unterwegs als der Slowene, verliert zum Ziel hin aber auf den Slowenen. 1:11 Minuten Rückstand lautet das Urteil.
Rodriguez war 12 Sekunden schneller als der Däne. Berthet hat sich mit 1:19 Minuten Rückstand ausgezeichnet geschlagen! Nun kommt auch Omrzel nach Jerez de la Frontera. Der stoppt die Zeit bei 1:38 Minuten Rückstand. Da hatte er sich vielleicht etwas mehr erhofft, der der Youngster ist ein guter Zeitfahrer. Anderseits sollte man von einem so jungen Neoprofi auch nicht zu viel erwarten.
Und das tut er! Nach 22,1 Kilometer lässt Mas 50 Sekunden Rückstand auf Küng und 36 auf Roglic notieren.Skjelmose kommt derweil ins Ziel: 1:54 Minuten Rückatand und Platz 22.
?? La Roja is on the line! Primož Rogli? is 36" ahead of Enric Mas and 57" ahead of Felix Gall at the second time check
— La Vuelta (@lavuelta) September 10, 2026
?? ¡La Roja, en juego! Primoz Roglic, 36" segundos mejor que Enric Mas y 57" que Felix Gall en el segundo punto intermedio#LaVuelta26 pic.twitter.com/aSMeqIHIT6
Gall verliert 1:11 Minuten auf Küng - und somit 57 Sekunden auf Roglic. Für den Österreicher ist das okay, Mas wäre damit sicher nicht zufrieden. Der Spanier sollte jetzt also zugelegt haben.
Auch in Italien wurde heute Radsport gefeiert. Dabei gab es einen französischen Tag.
Carapaz weist bei der zweiten Zeitmessung 1:06 Minuten Rückstand auf Küng auf. In seinem Rückspiegel taucht langsam Roglic auf. Der überquert den Strich 14 Sekunden langsamer als der Schweizer, der sich langsam zum Feiern bereitmachen kann.
Beim zweiten Zwischenpunkt verliert Omrzel 1:13 Minuten. Skjelmose ist sechs Sekunden schneller. Onley verliert 46 Sekunden und gewinnt damit ein paar Sekunden auf Omrzel.
20. Zwischenzeit für Gall - damit ist er bei den Leuten und darf erstmal zufrieden sein. Wir warten nur noch auf Mas beim ersten Messpunkt. Der Spanier schiebt Gall einen Platz nach hinten, sie sie quasi zeitgleich.
Kuss verliert bei der zweiten Zwischenzeit 50 Sekunden auf Tejada. Da deutet sich ein Platzwechsel an. Carapaz schlägt sich bei der ersten Zeitmessung mit 32 Sekunden Rückstand ordentlich. Noch besser ist Roglic. Der Slowene lässt die siebte Zeit notieren. Damit ist er zwar der beste Klassementfahrer, für den Tagessieg wird es aber schwer.
Onley kommt mit 22 Sekunden Rückstand zur Zeitmessung. Damit ist der Schotte sehr gut dabei und besser als sein Konkurrent im Kampf ums Weiße Trikot. Inzwischen hat man in Spanien offenbar auch Kamera-Motoräder gefunden!
Dort haben die ersten Klassementfahrer keine Spitzenzeiten realisiert. Skjelmose verliert 36 Sekunden. Cristian Rodriguez war gut eine Sekunde schneller. Omrzel enttäuscht mit 47 Sekunden Rückstand. Berthet war 34 Sekunden langsamer als Almeida und damit der Beste der hinteren Top Ten.
Als letzter Fahrer verlässt Mas die Stierkampfarena von El Puerto de Santa María. Unsere Aufmerksamkeit können wir jetzt also auf die erste Zeitmessung richten.
?? The time trial of a lifetime. Enric Mas is already defending La Roja!
— La Vuelta (@lavuelta) September 10, 2026
?? La contrarreloj de toda una carrera deportiva. ¡Enric Mas ya defiende La Roja!#LaVuelta26 pic.twitter.com/QVlanI89Dx
Höchstens der eben gestartete Roglic kann reslistisch betrachtet Küng noch vom Hot Seat stoßen.
???????? KÜNG KÜNG KÜNG, STEFAN KÜNG KÜNG ???? #LaVuelta26 pic.twitter.com/sPSGpphSis
— La Vuelta (@lavuelta) September 10, 2026
Auch Jakob Omrzel (Bahrain Victorious) und Oscar Onley (Netcompany - Ineos) sind von der Rampe gerollt. Gleich folgt Richard Carapaz (EF Education - EasyPost), dann warten wir auf die Top 3 im Klassement.
Momentan tut sich auf der Strecke recht wenig. Es scheint "draußen" auch nur einen TV-Helikotper und keine Motorräder zu geben. Mattias Skjelmose (Lidl - Trek) steht derweil auf der Rampe. Clément Berthet (Groupama - FDJ United) und Cristian Rodriguez (XDS - Astana) sind bereits unterwegs.
Harold Tejada (XDS - Astana) greift jetzt einen Top-Ten-Platz an. Den wird Sepp Kuss (Visma - Lease a Bike) in zwei Minuten dann verteidigen wollen. Bei den besten 20 im Klassement beträgt der Startabstand zwei Minuten.
Van Aert kommt genau jetzt ins Ziel. Für den Sieg reicht das bei weitem nicht. Der Visma-Pilot verliert 20 Sekunden und reiht sich auf Platz vier ein.
Noch interessanter für das Klassement ist die Frage ob Roglic im Zeitfahren Mas das Rote Trikot wegnehmen kann. Die Antwort ist höchstwahrscheinlich nein, aber der Slowene wird wohl näher an den Mann in Rot heranrücken.
Bis auf van Aert sind momentan keine für das Tagesergebnis interessante Leute unterwegs. Da lohnt sich ein Blick aufs Klassement. In drei Minuten startet Juan Felipe Rodriguez, der erst am 1. August dieses Jahres bei EF Education - EasyPost zu den Profis aufstieg. Jetzt ist der Kolumbianer 15. in der Gesamtwertung.
Ein Abschiedsgruße mit Weißbrotschnitte von Thornley.
???? Hungry work this hotseat stuff. Callum Thornley is leading this ITT with the fastest time so far of 35' 25". Only Almeida has come close but is still 6" behind
— La Vuelta (@lavuelta) September 10, 2026
???? La mejor recuperación: el bocata para Callum Thornley, líder provisional de la contrarreloj. Almeida, segundo a… pic.twitter.com/zJumCzW5TI
Van Aert kommt derweil zum zweiten Messpunkt. Beim ersten lag er sechs Sekunden hinter Almeida, bei der zweiten gewann er zwar Zeit auf den Portugiesen, dafür büßte er weiter Zeit auf Küng ein. Sieben Sekunden Rückstand weist der Belgier auf.
Das reicht für den Schweizer! Aber auch der Schweizer hat Zeit verloren. Drei Sekunden rettet er aber am Zielstrich. Thornley muss den Hot Seat räumen.
Armirail lässt als Vierter mit 23 Sekunden Rückstand vierbeste Zeit notieren. Aber jetzt kommt auch schon Küng.
Möchten Sie sehen, welcher Fahrer wann von der Rampe rollt?
Neue Bestzeit für Stefan Küng am 2. Zwischenpunkt. Er ist 12 schneller als Thornley. Das Polster könnte reichen, auch wenn bisher im letzten Abschnitt nur Almeida weniger verloren hat.
Im zweiten Sektor holt Armirail 4 Sekunden auf. Er liegt derer acht hinten. Derweil kommt Fisher-Black ins Ziel. Er wird seinen Teamkollegen nicht verdrängen können. Er rutsch von einer Sekunde auf 18 ab im letzten Teil der Strecke. Damit ist der Kiwi Dritter.
Küng fliegt am drei Minuten vor ihm gestarteten Andreas Kron (Uno-X Moblity) ein. Der wurde zuvor schon von Armirail überholt. Van Aert hat nach 5:45 Minuten den ersten Fahrer eingesammelt.
Küng hat bei der 1. Zwischenzeit nach Almeida die zweitbeste Zeit notieren lassen. Der Schweizer ist 1,6 Sekunden schneller als der im Ziel führende Thornley. Armirail lag dort 12 Sekunden auf Almeida zurück. Das ist wohl schon zu viel.
Finn Fisher-Black (Red Bull - Bora - hansgrohe) meldet bei der 2. Zwischenzeit Ambitionen auf den Tagessieg an. Bei der ersten lag er noch 8 Sekunden hinten, bei der zweiten nur noch eine.
Küng überholt Kämna schon nach rund sieben Minuten. Der Schweizer sieht wie eh und je äußerst sportlich aus auf seinem Boliden.
Almeida verliert im letzten Sektor am wenigsten auf Thornley, aber auch er verliert! Der Portugiese hat sechs Sekunden Rückstand und sieht die 2 neben seinem Namen erscheinen. Georg Steinhauser (EF Education - EasyPost) ist derzeit Sechster, Jasha Sütterlin (Jayco - AlUla) Zehnter.
Viel Interessantes passiert jetzt und in den nächsten Minuten auch am Start. Bruno Armirail (Visma - Lease a Bike) ist gerade losgefahren, nach ihm kommt Lennard Kämna (Lidl - Trek), der gefolgt wird von Stefan Küng (Tudor). Um 15:50 Uhr geht Wout van Aert (Visma - Lease a Bike) auf die Strecke.
Mikel Azparren (Pinarello - Q36.5) kommt als Dritter ins Ziel. Er verliert insgesamt 30 Sekunden auf Thornley, von denen er 19 im letzten Abschnitt eingebüßt hat. Das spricht auch für den Briten im Duell mit Almeida, denn im Schlussabschnitt hat von den Besten niemand weniger als 16 Sekunden auf ihn verloren. Da war der Neoprofi extrem stark unterwegs.
Mit Thornley auf dem Heißen Stuhl steigen wir jetzt live ins Rennen ein. Dort kann der Brite gerade ein klein wenig aufatmen, denn Joao Almeida (UAE - Emirates - XRG) ist bei der 2. Zwischenzeit 27 Hundertstel langsamer als er. Bei der ersten lag der Portugiese noch 3 Sekunden vorn. In rund 12 Minuten wissen wir, wie es zwischen den beiden ausgehen wird.
Neue Bestzeit! Hayter blieb nicht lange an der Spitze, sein junger britischer Landsmann Callum Thornley vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe löst ihn ab: Nochmals 29 Sekunden ist er schneller und schraubt den Schnitt auf den 32,1 Kilometern auf 54,4 km/h! Schon beim Auftakt in Monaco glänzte er als Vierter im Kampf gegen die Uhr.
Die erste echte Richtzeit ist jetzt da - und wie erwartet kommt sie von Ethan Hayter (Soudal): Der Brite ist nach 35:54 Minuten im Ziel, das entspricht einem Schnitt von 53,6 km/h.
Die ersten Fahrer sind inzwischen schon auf der Strecke, aber noch haben wir keine Referenzzeiten im Ziel. Für viele Profis ist das heute eine Art zusätzlicher Ruhetag, sie müssen lediglich im Zeitlimit bleiben - aber für alle anderen wird das eine Vollgas-Veranstaltung bis zur Erschöpfung.
Herzlich willkommen zur 18. Etappe der Vuelta 2026!
Im Einzelzeitfahren über 32,1 Kilometer geht es heute für die Spezialisten und die Anwärter auf den Gesamtsieg um jede Sekunde im Kampf gegen die Uhr zwischen El Puerto de Santa Maria und dem Ziel in Jerez de la Frontera. Der Kurs in Andalusien ist relativ flach und von langen Geraden geprägt, etwas mehr als 200 Höhenmeter kommen zusammen. Mit dem vorherrschenden Rückenwind können wir uns auf ein sehr schnelles Zeitfahren freuen.
Wir sind hier ab 15:30 Uhr im Liveticker dabei!