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Am Sonntag bekommt es Seixas bei Lüttich-Bastogne-Lüttich dann auch mit Pogacar und Evenepoel zu tun. Es könnte ein spannender Dreikampf werden. Das hier heute war dann doch eher eine Solo. Bis denn!
Mit 19 Jahren kann Seixas noch ziemlich viele Altersrekorde sprengen. Der beim Flèche gehört jetzt auch ihm. Bis dato war Eddy Merckx mit 21 Jahren jüngster Sieger in Wallonien.
Dahinter kämpfen Schmid, Tulett und Cosnefroy um die Plätze und kommen in dieser Reihenfolge rein. Skjelmose wird Fünfter.
Bis zur 500-Meter-Marke ist alles recht verhalten. In erster Reihe fahren Seixas, Ben Tulett (Visma - Lease a Bike) und Mauro Schmid (Jayco - AlUla). Dann übernimmt Seixas das Kommando. Langsam erhöht er den Druck, aber 200 Meter dann der Sprint! Da fährt keiner mit! Seixas wird seiner großen Favoritenstellung gerecht und gewinnt souverän den Flèche Wallonne!
???? ???????????????? ???????????????????????? ????#FlecheWallone pic.twitter.com/9Qkmc3ZxrH
— La Flèche Wallonne (@flechewallonne) April 22, 2026
Es geht los. 200 Kilometer Anfahrt. Für einen Kilometer. Fast wie ein Sprint.
Red Bull platziert sich jetzt nochmal vorne. Für Jai Hindley, wie es aussieht. Und dahinter reiht sich Decathlon auf.
Am Fuß der Cherave ist es für Leknessund dann vorbei.
Leknessund macht vorne weiter sein Ding, aber das scheint dennoch aussichtslos zu sein 25 Sekunden sind ihm geblieben. Das die wären selbst an der Mur vielleicht zu wenig. Und dabei sind noch gut zehn Kilometer zu fahren.
Leknessund ist jetzt wieder allein, hat eine halbe Minute auf das Feld.
???? 18km - ?? 34''
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???????? Andreas Leknessund ouvre la route en solitaire et compte toujours plus de 30'' d'avance sur le peloton !
Andreas Leknessund leads solo and still holds over 30 seconds on the peloton! ????#FlecheWallonne pic.twitter.com/IIjBORsn1O
Es geht so langsam ins Finale. Gleich geht es zum letzten Mal über die Cote d`Ereffe. Es wird schnell, es wird nervös. Und es knallt. Dieses Mal erwischt es unter anderem Marc Hirschi (Tudor). Auch Anton Schiffer (Visma | Lease a Bike) stürzt, fährt einen kleinen Hang herunter und landet in einer Gewächshausplane.
Johannessen hat jetzt wieder zurück auf ein für ihn passendes Rat gewechselt. Ist also wieder hinter dem Feld. Das wiederum hat noch 43 Sekunden Rückstand auf Leknessund von van der Lee. Dazwischen hängen noch die Reste der Gruppe.
An der Mur lösen sich jetzt Leknessund und van der Lee vom Rest der Gruppe. Für die beiden gibt`s dann auch die Glocke - letzte Runde!
???? Dernier tour !
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Last lap! ????#FlecheWallonne pic.twitter.com/xjrAysS5YI
Da hat es geknallt! Und es liegen Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility) und Finn Fisher-Black (Red Bull - BORA - hansgrohe). Mindestens der Norweger zählt mit zu den Favoriten. Er ist aber auch schon wieder auf dem Rad. Fisher-Black ist noch nicht so weit.
An der Cherave macht wieder UAE unten Tempo. Die machen es dem Feld wirklich schwer.
Die Rennsituation bleibt konstant. Genau wie bei der Tour of the Alps. Dort hat Tom Pidcock zurückgeschlagen und die 3. Etappe gewonnen.
Pidcock dreht in Arco den Spieß gegen Dati um | radsport-news.com
Cote d`Ereffe, die Zweite. Die Ausreißer haben ihren Vorsprung eingangs des Anstieges wieder auf 90 Sekunden ausgebaut, hinten macht jetzt aber UAE Druck. Und auch Lotto zeigt sich ganz vorne.
???????? Vincent Van Hemelen n'a pas pu suivre le rythme de ses compagnons d'échappée lors du premier passage du Mur de Huy. Ils ne sont plus que 5 à l'avant.
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Vincent Van Hemelen couldn’t match the pace on the Mur de Huy. 5 riders remain in the lead.
L'échappée :
???????? Sjoerd Bax
????????… pic.twitter.com/1SkA6uhlGD
Im Feld hat sich die Situation wieder beruhigt. Nur einer fehlt dort jetzt. Und das ist Julian Alaphilippe (Tudor). Der Franzose zwischenzeitlich im Konvoi der Autos und sah noch recht lebenslustig aus. Aber der wird heute keine Rolle mehr spielen.
Van Hemelen hat es nicht wieder geschafft, ist jetzt gestellt. Aber im Feld wird jetzt auch munter attackiert. Raul Garcia Pierna (Movistar) hat den Reigen eröffnet. Und dahinter wird jetzt gesprungen.
Van Hemelen hat es nicht mit den fünf anderen über den Berg geschafft. Vielleicht kommt er noch mal ran im weiteren Rennverlauf. Als das Feld oben ankommt, zeigt die Uhr 1:20 Minuten Rückstand.
Le peloton dans le Mur de Huy. ????
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The peloton in the Mur de Huy. ????#FlecheWallonne pic.twitter.com/U2d5dBS1Y7
Damit ist dann auch Huy erreicht. Es geht rauf, bis zu 19 Prozent wird es steil. Das ist nichts mehr fürs große Kettenblatt. Leknessund wirkt vorne am Stärksten.
Die Spitzengruppe arbeitet gut zusammen. Doch der Druck im Feld wird größer. Sekunde um Sekunde schrumpft der Vorsprung. Unwahrscheinlich, dass einer der Sechs auch am Ende des Tages noch eine Rolle spielt.
Zum ersten Mal geht es in die Cote de Cherave. Hier nochmal die Strecke.Die Strecken des Flèche Wallonne der Männer und Frauen | radsport-news.com
Decathlon - CGA CGM macht die Nachführarbeit, auch Lidl - Trek zeigt sich langsam verstärkt. Beide Teams haben einen Favoriten für den Tag in ihrem Aufgebot.
Erster Klassiker-Sieg? Seixas führt Franzosen-Phalanx in Huy an | radsport-news.com
Erstere hat das Feld gerade überfahren. Es rollt gerade rund zwei Minuten hinter einer sechsköpfigen Spitzengruppe her. Die startete ihr Unterfangen gleich nach dem Startschuss und bekam maximal drei Minuten Vortsprung zugesprochen. Angeführt wird sie von Andreas Leknessund (Uno-X Mobility), Sjoerd Bax (Pinarell - Q36.5), Jardi Christiaan van der Lee (EF Education - EasyPost), Alan Jousseaume (TotalEnergies), Jakub Otruba (Caja Rural - Seguros RGA) und Vincent Van Hemelen (Flanders - Baloise) sind da vorne dabei.
Das Feld hat etwas mehr als die Hälfte der 200 Kilometer zurückgelegt. Genau bei Hälfte wurde der finale Rundkurs erreicht, der drei Mal zu fahren ist. Cote d`Ereffe, Cote de Cherave und natürlich die Mur de Huy warten dort.
???? 102km - ?? 2'00''
— La Flèche Wallonne (@flechewallonne) April 22, 2026
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???? L’équipe @decathloncmacgm imprime le tempo en tête du peloton et ramène l’écart à 2 minutes.@decathloncmacgm set the pace at the front of the peloton, bringing the gap down to 2 minutes. ??#FlecheWallonne pic.twitter.com/VfkK0tlBOr
Flèche Wallonne. Mittelstück der Ardennenwoche. Zuletzt häufig mal von unschönem Wetter geprägt. Aber: Heute passt`s. Sonne und 16 Grad. Könnte kaum besser sein Mitte April in Belgien. Los geht`s.
Hallo und herzlich willkommen zur 90. Ausgabe von La Flèche Wallone! Auf knapp 200 Kilometern wird dem Feld alles abverlangt, an der berüchtigten Mur de Huy werden die Fahrer vor eine echte Herausforderung gestellt. Zu den Favoriten zählen neben Paul Seixas, der seinen ersten großen Klassikersieg jagt, unter anderem auch Kévin Vauquelin, Lenny Martinez und Mattias Skjelmose. Ab 14:15 Uhr begleiten wir das Rennen hier im Liveticker - viel Spaß!