--> -->
Emiel Verstrynge war das. Ein vierter Platz ist für diese Equipe auf jeden Fall ein Erfolg. Ich verabschiede mich von der Doyenne. Hier gibt es den Rennbericht und alle Hintergründe: www.radsport-news.com.
Jetzt ist der Weltmeister im Ziel. Erneut jubelt er hier im Trikot mit dem Regenbogen. Das kann er genüsslich feiern. Seixas kommt mit 44 Sekunden Rückstand rein. Evenepoel gewinnt den Sprint der Verfolger vor einem Mann von Alpecin und Egan Bernal.
Pogacar lässt es jetzt bereits lockerer angehen. Sein Vorsprung ist mit 55 Sekunden beruhigend genug. Der Slowene gewinnt zum vierten Mal die Doyenne.
Evenepoel löst sich aus der Verfolgergruppe. Er hat eine kleine Lücke und fährt zu Skjelmose hin. Doch auch die anderen schließen wieder auf.
45 Sekunden Rückstand für Seixas, 2:05 Rückstand für Skjelmose und 2:20 für die Gruppe dahinter. Dort fährt Evenepoel im Wind. Aber er beginnt zu reklamieren, dann nimmt er raus. Ein Fahrer von Decathlon, Leo Bisiaux, probiert es allein kommt aber nicht weg.
Als Seixas adieu sagte:
?? #Poga?ar finally cracks #Seixas!
— Kingdom of Cycling (@Cycling_Kingdom) April 26, 2026
???????? Liège-Bastogne-Liège 2026
????? Sunday, April 26th ??
???? Liège ????
???? 259, 5 km@LiegeBastogneL #LiègeBastogneLiège #Liège #Bastogne #Côte #Côtes #CôtedeStockeu #CôtedelaRedoute #LaRedoute #Belgium pic.twitter.com/W2Xk2shXS3
Skjelmose ist nun Dritter auf der Strecke. Die Verfolger scheinen sich nicht einig zu sein. Zwei Minuten Rückstand hat der Däne nach vorn. Seixas hat 35 Sekunden Abstand.
Seixas hat jetzt schon 25 Sekunden Rückstand. Da musste er wohl eine Weile in den roten Bereich gehen. Hinten greift Skjelmose an. Cian Uijtebroeks (Movistar) führt eine kleine Gruppe dahinter a. Der Abstand nach vorn bbeträgt 1:55 Minuten.
Pogacar fährt von vorn. Aber noch bleibt Seixas dran. Er fährt sogar auf Höhe des Tretlagers. Das ist der Weltmeister so nicht gewöhnt. Aber der junge Franzose muss auch klemmen. Und jetzt ist es vorbei. Pogacar macht 600 Meter vor der Kuppe die wohl entscheidende Lücke auf.
1:30 Minuten liegen zwischen der Spitze und den Verfolgern. Dort sollen nun 27 Mann beisammen sein. Das dürfte gleich aber eine Selektion geben.
Es geht in Richtung Côte de la Roche-aux-Faucons, die letzte der elf klassifizierten Steigungen. Abermals 1300 Meter Länge, und die Steigung beträgt im Durchschnitt 11 Prozent. Schafft es Pogacar dort, seinen Begleiter loszuwerden?
26 Mann sollen sich in der Verfolgergruppe befinden. Und so ist die aktuelle Situation entstanden.
?? Must See • #Poga?ar launches attack
— Kingdom of Cycling (@Cycling_Kingdom) April 26, 2026
and only #Seixas is able to follow! ????
???????? Liège-Bastogne-Liège 2026
????? Sunday, April 26th, 2026
???? Liège ????
???? 259, 5 km@LiegeBastogneL #LiègeBastogneLiège #Liège #Bastogne #Côte #Côtes #CôtedeStockeu #Belgium pic.twitter.com/W9fdJkaH8x
In der Verfolgung bildet sich eine Gruppe mit Quentin Pacher (Groupama - FDJ), Filippo Zana (Soudal - Quick Step), Schmid, Buitrago, Hindley und Johannessen. Doch die anderen schließen das Loch wieder. Und das Spitzenduo verfügt nun bereits über eine beruhigende Minute Vorsprung.
Sie nehmen die Côte des Forges in Angriff, die vorletzte Steigung. 1,3 Kilometer lang geht es mit durchschnittlich 7,8 Prozent bergauf.
Evenepoel, Bernal, Izagirre, Ciccone, Hindley, Schmid, Santiago Buitrago, Pello Bilbao (Bahrain – Victorious), Romain Grégoire (Groupama – FDJ), Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility) und Ben Tulett (Visma - Lease a Bike) gehören zu den Verfolgern. Doch die fallen immer weiter zurück, weil keine Einigkeit herrscht - ganz anders als bei Seixas und Pogacar. Hindley probiert es allein. Doch d liegen nun schon 50 Sekunden zwischen den Verfolgern und der Spitze.
Skjelmose wurde eingeholt, Ciccone übernimmt für ihn die Arbeiot. Der Abstand beträgt aber bereits 40 Sekunden. Und auch Evenepoel geht in die erste Position. Vielleicht fühlt sich Hindley besser als sein Kapitän.
Skjelmose hat 25 Sekunden Rückstand. Dahinter liegt eine Gruppe mit Evenepoel, Giulio Ciccone (Lidl - Trek), Jai Hindley (Red Bull - Bora -hansgrohe) und einigen weiteren Fahrern.
Mathias Skjelmose (Lidl - Trek) ist best of the rest. Er hat etwa 100 Meter Rückstand. Und Pogacar wird Seixas nicht los. Vielleicht kommt der Däne ja nochmal ran.
Cosnefroy fährt jetzt volles Program von vorn. Es bildet sich eine kleine Lücke vor Evenpoel. Dann greift Pogacar an, nur Seixas kann für den Moment folgen.
Sie sind über die berühmte Brücke weg. Jetzt geht es in die Redoute. Red Bull - Bora - hansgrohe zeigt sich auch an der Spitze. Doch Dectahlon und UAE mischen aber genauso mit, und es ist das Seixas-Team, dass die Gruppe hineinführt in den Anstieg.
Visma - Lease a Bike kommt ebenso nach vorn wie das Team Lidl - Trek. Doch UAE lässt sich da nicht komplett verdrängen. EF Education - EasyPost schiebt sich auch an die Spitze. Sie wollen ihre Leute vorn in die Redoute bringen.
Es ist nun noch eine Weile hin bis zur Côte de La Redoute. Sprengt Pogacar dort das Rennen? Es geht 1,6 Kilometer lang bergauf bei durchschnittlich 9,4 Prozent Steigung. Aber diese Steigung ist ungleich verteilt, am Anfang geht es noch recht schonend hoch. Und dann folgen zweistellige Werte.
Jetzt hat sich Sivakov verabschiedet. Der hat auch lange genug geackert. Jetzt macht Domen Novak das Tempo. Dahinter fährt Cosnefroy und an dessen Hinterrad Pogacar. Evenepoel befindet sich ganz in der Nähe.
Es geht hinein in die Côte de Desnié (1,6 Kilometer, 8,2 Prozent Steigung). Noch immer Sivakov an der Spitze des Feldes. Hinten muss Antonio Tiberi (Lidl - Trek) überraschend abreißen lassen.
Die letzten 50 Kilometer sind angebrochen. Die Hauptgruppe umfasst auch noch in etwa so viele Fahrer - vielleicht sind es sogar 60. Allerdings mussten einige von ihnen nach dem Anstieg eben erst einmal wieder nach vorn fahren.
Es geht gleich hinein in den Col du Maquisard, der ist 2,4 Kilometer lang und im Schnitt 5,7 Prozent steil. Unverändert leistet UAE in Person von Sivakov die Tempoarbeit. Gemessen an den ersten drei Rennstunden ist der Verlauf aktuell ausgesprochen unspektakulär.
Pogacar hat nach dem Tumult auf den ersten 150 Kilometern nun wieder alles im Griff. Gewinnt er zum vierten Mal in Lüttich? Wenn ja, wird er nicht lange feiern, denn morgen steht er bereits bei der Tour de Romandie am Start, wie einen ähnlich schweren Parcours aufweist.
Pidcock soll nun 1:40 Minuten hinter der Hauptgruppe liegen. Dort befinden sich mit Seixas, Evenepoel und Pogacar die drei Top-Favoriten.
????? Pre-race Interview #PaulSeixas #Decathlon
— Kingdom of Cycling (@Cycling_Kingdom) April 26, 2026
@seixas_paul @decathloncmacgm
???????? Liège-Bastogne-Liège 2026
????? Sunday, April 26th
???? Liège ????
???? 259, 5 km@LiegeBastogneL #LiègeBastogneLiège #Liège #Bastogne #Côte #Côtes #CôtedeStockeu #CôtedelaRedoute #LaRedoute #Belgium pic.twitter.com/kJcrYfEKT9
Der Col du Rosier ist erreicht. Das ist der sechste von elf Anstiegen. Mit 4,4 Kilometern Länge ist er auch der längste des Tages. Die durchschnittliche Steigung beträgt 5,9 Prozent. Nach wie vor besorgt UAE die Tempoarbeit allein.
Schachmann wurde bereits wieder gestellt. Sivakov macht im Peloton die Pace. Schachmann ist einer von fünf Deutschen im Rennen, außer ihm sind Denz, Georg Zimmermann (Lotto - Intermarché), Hannes Wilksch und Marco Brenner (Tudor) dabei.
Angriff aus dem Feld. Maximilian Schachmann setzt sich allein ab. Als Solist wird es der zweimalige Paris-Nizza-Sieger natürlich schwer haben. Vielleicht setzt er darauf, dass sich die anderen gegenseitig neutralisieren. Das ist aber einigermaßen unwahrscheinlich.
Jetzt scheint Pidcock eingesehen zu haben, dass das hier nichts mehr wird. Die Körpersprache wirkt anders als zuletzt. Und in diesem fünften Anstieg des Tages macht er die Pace in der kleinen Gruppe, in der er steckt, nicht mehr selbst.
Pidcock liegt nun schon 1:20 Minuten hinter der Hauptgruppe, die in der Côte de Stockeu deutlich dezimiert wurde. Aber der Pinarello-Kapitän steckt keineswegs auf, er fährt im Wiegetritt über die Kuppe. Es geht gleich in die Côte de la Haute-Levée, die 2,2 Kilometer lang und 7,5 Prozent steil ist.
Es geht hinein in Steigung Nummer vier. Die Côte de Stockeu ist bis zu 20 Prozent steil, dafür aber auch "nur" 1000 Meter lang. Evenepoel hat genau wie Pogacar noch drei Teamkollegen bei sich.
Nur noch Kamp, Houle und Leemreize vorn. Eenkhorn und Veistroffer konnten das Tempo nicht mitgehen. Der Abstand zum Peloton beträgt nur noch 20 Sekunden.
Ich korrigiere: Durch den Zusammenschluss ist sogar noch Domen Novak bei Pogacar. Damit sieht es sogar Teamtaktisch richtig gut aus für den Weltmeister. Der hat diese frühen Turbulenzen demnach unbeschadet überstanden.
Sie sind drin in der Côte de Wanne. Pidcock liegt eine Minute hinter dem Feld. Damit kann der Brite diesen Tag abschreiben. Das Quintett liegt noch 30 Sekunden vor den Verfolgern.
Baptiste Veistroffer (Lotto - Intermarché) hat den Sprung nach vorn geschafft. Also haben wir ein Quintett an der Spitze. Im Pulk besorgt nun UAE die Tempoarbeit, derzeit in Person von Wellens, der aber bald Schicht machen wird. Dann hat Pogacar noch Pavel Sivakov und Benoit Consefroy bei sich.
Die Gruppe um Evenepoel und Bernal ist eingeholt worden. Damit haben wir also ein Quartett vor dem Feld. Dessen Vorsprung beträgt 50 Sekunden. Pidcock liegt wegen seines Defektes um 1:30 Minuten hinter der Spitze.
Eine Vierergruppe hat sich vorn gelöst. Alexander Kamp (Uno-X Mobility), Pascal Eenkhorn (Soudal - Quick Step), Gijs Leemreize (Picnic - PostNL) und Hugo Houle (Alpecin - Deceuninck) haben sich um 20 Sekunden abgesetzt. Die Gruppe mit Pogacar udn Seixas hat nur noch eine Minute Rückstand. Demnach werden Evenepoel und Co. wohl gleich eingeholt.
90 Kilometer vor dem Ziel läutet die Côte de Wanne (2,2 Kilometer, 7,1%) die heiße Phase ein. Danach geht es dann Schlag auf Schlag. Welche Rolle die Côte de la Redoute spielen wird, ist unklar. Dort sind sie 34 Kilometer vor Schluss. Der Abstand zwischen Gruppe eins und zwei schrumpft derweil auf 1:15 Minuten.
Defekt bei Tom Pidcock (Pinarello - Q36.5). Das Rennen läuft so gar nicht für den Zweiten von Mailand - San Remo. In der zweiten Gruppe sorgen seit einer Weile Stan Dewulf (Decathlon - CMA CGM) und Wellens für das Tempo. Noch 1:25 Minuten Abstand. In der Gruppe Pogacar/Seixas haben wird nun aber doch wieder etwa 70 Fahrer.
Jetzt läuft es an der Spitze wieder besser. Allerdings geht auch Evenepoel mit durch die Führung. Gleich folgt eine längere Abfahrt. Der Abstand zwischen den jetzt in etwa gleich großen Gruppen beträgt weiterhin 1:30 Minuten. In der Spitze werden 40 Mann gemeldet, hinten dürften es noch ein paar mehr sein.
Vorn ist die Luft eine ganze Zeit raus gewesen. Jetzt ist Denz wieder vorn, aber der Abstand zwischen der ersten und der zweiten Gruppe beträgt nur noch 1:30 Minuten.
Die Spitzengruppe zerfällt, für Denz wurde das zu schnell und zu schwer. Aber es werden auch weitere Fahrer distanziert, unter anderem Jacopo Mosca (Lidl - Trek) und Davide Formolo (Movistar). Oben an der Kuppe des zweiten Anstiegs des Tages liegen noch 2:05 Minuten zwischen Spitze und Feld. 38 Mann gehören noch zur ersten Gruppe.
Unten in den Col de Haussiere fährt UAE hohes Tempo, Wellens knallt da ordentlich rein. Dessen Teamkollege Rune Herregots fällt hingegen zurück.. Vorn übernimmt De Plus für Ineos die Führung von Denz. Es sind derzeit vor allem diese beiden Helfer, die die Pace bestimmen. Der Rückstand der Gruppe mit Pogacar und Seixas ist auf 2:20 Minuten geschrumpft.
???? 157km - ?? 2'45''
— Liège-Bastogne-Liège (@LiegeBastogneL) April 26, 2026
????????????????????????????????????????????<???????????????????????????????????????????????????????????
?? Les 52 coureurs de tête ont entamé le retour en direction de Liège.
The 52 riders in the lead have started the return towards Liège. ????#LBL pic.twitter.com/rH3sWMaSys
Noch einmal zur Equipe Tudor: Sie ist vorn sogar mit zwei Mann im Geschehen - außer Thalmann hat auch Fabian Weiss den Sprung in die erste Gruppe geschafft.
In den frühen Sturz war unter anderem Ion Izagirre (Cofidis) verwickelt. Nach wie vor ist zu klären, ob das der Auslöser für den frühen Split war. Zumindest dürfte das eine Rolle dabei gespielt haben, dass von den Favoriten lediglich Remco Evenepoel in der Spitze vertreten ist. Der Vorsprung der offiziell 52 Fahrer umfassenden ersten Gruppe beträgt aktuell 2:38 Minuten.
Die Spitzengruppe:
???? Le groupe de tête dans l'ascension de la côte de Saint-Roch.
— Liège-Bastogne-Liège (@LiegeBastogneL) April 26, 2026
The front group on the Côte de Saint-Roch climb. ??#LBL pic.twitter.com/Ou1WXBUiil
Es ist davon auszugehen, dass Seixas und Pogacar den Abstand nach vorn bis zum Col de Haussiere noch etwas eindampfen lassen wollen. Denn dieser Anstieg, der 130 Kilometer vor dem Ziel erreicht wird, ist 3,9 Kilometer lang und 7,2 Prozent steil. Dort dürfte die erste Gruppe zerfallen, und die beiden starken Kletterer haben ordentlich Strecke, um Boden gutzumachen. Vielleicht erleben wir dort eine Attacke aus dem Feld heraus, sodass sich eine Verfolgergruppe bildet, die dann gar nicht mehr so weit hinter der Spitze liegt. Derzeit bleibt der Rückstand allerdings konstant bei 2:35 bis 2:40 Minuten.
Ich korrigiere: Auch Helfer von Uno-X Mobility, Groupama und Soudal gehen mit durch die Führung. Und offenbar ist Domen Novak doch nicht wieder zurück im Feld sondern noch vorn in der großen Gruppe. Der Abstand beider Gruppen verändert sich derzeit kaum noch.
Das Rennen scheint noch einmal von vorn zu beginnen, denn die Helfer von Seixas und Pogacar reduzieren den Rückstand immer weiter. 2:35 Minuten sind es aktuell. Und man darf nicht vergessen, dass die Strecke die schwersten Prüfungen erst in der zweiten Hälfte aufweist. Vorn macht vor allem Denz die Pace. Und dem wird irgendwann ja mal die Kraft ausgehen.
Gute 100 Kilometer liegen bereits hinter den Rennfahrern. Der Abstand zwischen der großen ersten Gruppe und dem Peloton ist auf 3:05 Minuten geschrumpft. Das liegt an der Arbeit von Decathlon und UAE, die seit einer ganzen Weile zusammenspannen.
Auch wenn Tudor in dieser Woche bei der Tour of the Alps durch Lennart Jasch Grund zur Freude hatte, musste diese Equipe in der Saison 2026 jede Menge Rückschläge verkraften. Der Ausfall von Alaphilippe ist quasi der negative Höhepunkt. Dass Thalmann heute ein Top-Ergebnis einfährt, ist eher unwahrscheinlich.
Kurz vor dem Start hatte das Tudor-Team noch einen prominenten Ausfall zu vermelden: Julian Alaphilippe konnte nicht zur Doyenne antreten. In der aktuellen Spitzengruppe ist diese Equipe immerhin mit Roland Thalmann vertreten. Der Abstand zum Feld beträgt mittlerweile etwa mehr als vier Minuten. Lediglich UAE und Decathlon sind von nicht präsent.
In der Anfangsphase hatte es auch einen Sturz gegeben - direkt nach der Freigabe des Rennens. Inwiefern dies die Besetzung der Spitzengruppe, ist eine Frage der Interpretation. Anfangs war unter anderem auch Domen Novak (UAE - Emirates - XRG) im ersten Teil des Feldes dabei, der sich dann aber zurückfallen ließ. Decathlon - CMA CGM hatte den Sprung nach vorn ganz verpasst. Es gibt ab und zu Attacken aus der großen Kopfgruppe, aber die Lücken werden immer schnell wieder geschlossen.
Das ging jetzt etwas hopplahopp, aber die Ereignisse haben sich nun mal auch überschlagen, ohne da bildlich sprechen zu wollen. Die 112. Austragung des vierten Monuments in dieser Saison geht über 259,5 Rennkilometer. Es müssen elf klassifizierte Anstiege bewältigt werden, der erste davon, die Cote de Saint-Roch (1 km bei 11,2%), ist gleich erreicht. Allerdings befinden sich neun dieser teils giftig steilen Hügel auf den letzten 100 Kilometern, wo eigentlich die Entscheidung zu erwarten ist. Heute hat es möglicherweise schon deutlich früher zumindest eine Vorentscheidung gegeben.
Wir gehen direkt hinein in die Doyenne. Das Rennen begann mit einem Paukenschlag: Eine knapp 50 Fahrer umfassende Gruppe setzte sich gleich nach dem Start aus dem Feld ab - und mitten drin: Remco Evenepoel (Red Bull - Bora - hansgrohe). Tadej Pogacar (UAE - Emirates -XRG) hat den Zug ebenso verpasst wie Paul Seixas (Decathlon - CMA CGM), Tom Pidcock (Pinarello - Q36.5) und die übrigen im Vorfeld genannten Mitfavoriten. In der ersten großen Gruppe befinden sich außer Evenepoel unter anderem Egan Bernal, Laurens De Plus (Ineos - Grenadiers), Quinten Hermans (Pinbarello - Q36.5), Magnus Cort, Andreas Leknessund (Uno-X Mobility), Ewen Costiou, Guillaume Martin (Groupama - FDJ), Dylan van Baarle, Louis Vervaeke, Pascal Eenkhorn (Soudal - Quick Step), Carlos Verona (Lidl - Trek), Davide Formolo (Movistar) und Diego Ulissi (XDS - Astana). Picnic - PostNL ist gleich mit fünf Mann vorn, unter anderem Frank van den Broek. Evenepoel hat Nico Denz als Helfer an seiner Seite. Der aktuelle Abstand zum Feld mit Pogacar und Co. beträgt bereits 3:30 Minuten.