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14.09.2026 | Mit mehreren neuen Laufradsätzen in Profi-Qualität zieht Shimano mit dem Wettbewerb gleich – oder gleich an ihm vorbei? Der Komponenten-Gigant hat in seine bereits bestehende Range neue Technologien implementiert und sorgt damit für geringeres Gewicht, höhere Steifigkeit und optimierte Aerodynamik.
Eine wichtige Neuerung sind die Carbonspeichen, die eine deutliche Gewichtsreduktion erlauben.Eine wichtige Neuerung ist die Verwendung von Carbonspeichen, mit denen sich alleine schon eine Gewichtsersparnis von gut 100 Gramm pro Radsatz erreichen lässt. Diese stehen in zwei Varianten zur Verfügung: als „Aero“ mit den Maßen 1,1 x 4 mm sowie als „Super Aero“ mit 0,8 x 5,2 mm. Je nach Einsatzzweck des jeweiligen Radsatzes werden die Speichen in unterschiedlichen Konfigurationen verbaut.
Der Bergradsatz Dura-Ace C36 wiegt nun keine 1.200 Gramm mehr.Weiterhin treu bleiben die Japaner ihren bewährten Konuslagern, deren Leichtlauf und gute Einstellbarkeit man hervorhebt. Austauschbare Laufflächen sollen hier eine lange Nutzbarkeit sicherstellen; dazu wurden die Dichtungen verbessert, um das Eindringen von Wasser noch wirkungsvoller zu verhindern.
Nach wie vor setzt Shimano auf Konuslager, die nun haltbarer und wartungsfreundlicher sein sollen.Um bei Rollwiderstand und Aerodynamik weiterzukommen, hat Shimano außerdem die Maulweite der Carbonfelgen auf 23 mm erweitert, die damit auf 28 bis 30 mm breite Reifen optimiert sind. Zusammen mit den gestiegenen Außenbreiten der Felgen können so eine optimierte Reifenaufstandsfläche sowie ein aerodynamisch günstiges Zusammenspiel von Reifen und Felge erreicht werden.
Bei der Entwicklung holten die japanischen Ingenieure das Feedback von Profis wie Puck Pieterse ein.Die neue Kollektion umfasst drei Radsätze sowie eine Kombination aus tiefem Vorderrad und Scheibenrad hinten. Den Anfang macht der C36, dessen Gewicht um 178 Gramm auf 1.172 Gramm gesenkt werden konnte. Dabei wurde die Felgenbreite auf 29,4 mm vergrößert; das Vorderrad ist mit 18, das Hinterrad mit 21 Aero-Speichen ausgestattet. Dies ist klar ein Berglaufradsatz, der mit 36 mm tiefen Felgen aber auch aerodynamisch gut dastehen sollte.
Mit dem C50 steht ein leichter Allrounder mit optimierter Aerodynamik zur Verfügung.Der C50 ist mit 1.302 Gramm deutlich leichter geworden, dabei mit 50 mm tiefen Felgen im Fahrtwind optimal aufgestellt. Je 21 Aero-Speichen werden verbaut, dazu differenziert Shimano die Felgenbreite (VR 31 mm, HR 32 mm). Dies ist der Radsatz der Wahl für jene, die ein Modell für jeden Einsatzzweck suchen. Noch einmal stärker in Richtung Aerodynamik entwickelt, dabei mit besonders hoher Seitensteifigkeit fürs Sprinten optimiert, ist der C60 mit 21/24 Aero-Speichen und 31,5/32,3 mm Außenbreite (VR/HR), der laut Shimano 1.390 Gramm wiegt und damit gegenüber dem Vorgängermodell über 200 Gramm verloren hat.
Bei Flachetappen, die mit einem Sprint enden, sollte man den steifen C60 wählen.Rein auf den Wettkampf abgestimmt ist der C99. Er besteht aus einem Vorderrad mit 99 mm tiefem Profil, satten 35,2 mm Außenbreite und 16 „Super Aero“-Speichen, das 792 Gramm wiegt und mit einem 987-Gramm-Scheibenrad kombiniert wird. Diese Paarung wird man ausschließlich beim Zeitfahren und im Triathlon zu sehen bekommen.
Die Kombination aus 99-mm-Vorderrad und Scheibe hinten wendet sich wie bisher an Zeitfahrer und Triathleten.Die neuen Radsätze werden ab September in den Handel kommen. Der Preis für C36, C50 und C60 beträgt 2.449 Euro pro Satz; für die Zeitfahr-Kombination werden 1.349 Euro fürs Vorderrad und 2.499 Euro für die Scheibe veranschlagt.
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