Bei MRT keine weiteren Verletzungen festgestellt

Van Vleuten nach Horror-Sturz auf dem Weg der Besserung

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Annemiek Van Vleuten auf dem Weg zu ihrem größten Triumph - kurz darauf stürzte die Niederländerin im Olympischen Straßenrennen schwer. | Foto: Cor Vos

09.08.2016  |  (rsn) – Gute Nachrichten für Annemiek Van Vleuten. Die im Olympischen Straßenrennen am Sonntag in Rio de Janeiro so schwer gestürzte Niederländerin hat sich über die bisher festgestellten hinaus keine weiteren Verletzungen zugezogen. Die 33-jährige Van Vleuten muss aber bis auf weiteres im Krankenhaus bleiben.

"Sie erholt sich gut. Eine Kernspintomographie hat gezeigt, dass es keine weitere Verletzung gibt. Am wichtigsten ist zum jetzigen Zeitpunkt absolute Ruhe“, wird Teamarzt Cees Rein in einer Mitteilung des Niederländischen Radsportverbandes zitiert.

Van Vleuten hatte sich in der gefährlichen Abfahrt vom Vista Chinesa-Anstieg in Führung liegend in einer Kurve verbremst und war mit dem Kopf zuerst auf eine Regenrinne am Straßenrand geprallt. Zunächst blieb sie regungslos liegen, was zu schlimmsten Befürchtungen Anlass gab. Kurz darauf konnte der Niederländische Verband aber mitteilen, dass Van Vleuten ansprechbar sei. Spätere Untersuchungen ergaben drei Frakturen an der Wirbelsäule sowie eine schwere Gehirnerschütterung.

Olympiasiegerin wurde ihre Teamkollegin Anna Van der Breggen, Silber ging an die Schwedin Emma Johansson, die Bronzemedaille holte sich die Italienerin Elisa Longo-Borghini.

Bereits im Straßenrennen der Männer am Samstag waren in der Vista-Chinesa-Abfahrt viele Fahrer gestürzt, darunter der Italiener Vincenzo Nibali (Schlüsselbeinbruch), der Australier Richie Porte (Schulterblattbruch) und der Kolumbianer Sergio Henao (Beckenbruch).

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