Nach Roth-Aus viele Fahrer auf später Teamsuche

Krizek: "Ich bin gerade ziemlich am Boden"

Foto zu dem Text "Krizek:
Matthias Krizek (Team Roth) | Foto: Team ROTH

05.10.2016  |  rsn) – Auch weil zuletzt noch die Vertragsverlängerung mit Kapitän Andrea Pasqualon verkündet wurde, kam die Meldung, dass sich der Zweitdivisionär Team Roth am Ende der Saison zurückziehen werde, am Mittwoch doch sehr überraschend. Besonders für die Fahrer.

"Ich bin gerade ziemlich am Boden“, kommentierte etwa der Österreicher Matthias Krizek die Nachricht gegenüber radsport-news.com. Der 28-Jährige, der am Montag noch nichtsahnend mit seinen Teamkollegen beim Sparkassen Münsterland Giro am Start stand, hatte vom Team zuletzt noch positive Signale für einen Vertrag über 2016 hinaus erhalten.

"Aber dann gab es heute das Teammeeting, und jetzt stehe ich Anfang Oktober mit leeren Händen da. Zur Zeit habe ich keinen Plan B, da ich davon ausgegangen bin, weiter für Roth zu fahren“, sagte Krizek.

Bei dem Allrounder, der in diesem Jahr bei der Tour de Suisse das Bergtrikot trug und vor allem als zuverlässiger Helfer überzeugte, ist die Enttäuschung riesengroß: "Es ist wirklich sehr schade. Wir sind zu einem tollen Team zusammen gewachsen.“

Das Team Roth begründete den Schritt mit dem Ausbleiben eines Co-Sponsors sowie unvorhergesehenen finanziellen Verbindlichkeiten im sechsstelligen Bereich, die noch aus der Saison 2015 resultierten.

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