Amstel-Gold-Sieger aus Krankenhaus entlassen

Gilbert muss Pause verlängern und auch auf den Giro verzichten

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Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) stieg nach seinem Sturz beim Amstel Gold Race wieder aufs Rad und gewann schließlich den ersten der drei Ardennenklassiker. | Foto: Cor Vos

18.04.2017  |  (rsn) - Nach einem zweitägigen Krankenhaus-Aufenthalt ist Amstel-Gold-Sieger Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) am Dienstag entlassen worden und nun auf dem Heimweg zu seiner Familie. Wie sein Team am Dienstag meldete, wird der Belgische Meister, der sich bei seinem Sturz am Sonntag einen kleinen Riss an der Niere zugezogen hatte, eine zweiwöchige Erholungspause einlegen, bevor er wieder mit dem Training beginnt. Zunächst war nur seine Teilnahme an den beiden restlichen Ardennenklassiker Flèche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich gestrichen worden.

Nun wird der Gilbert, der in dieser Saison gemeinsam mit seinem Landsmann Greg Van Avermaet (BMC) die Klassiker dominiert hatte, auch auf seinen Start beim 100. Giro d’Italia verzichten müssen, der am 6. Mai auf Sardinien beginnt.

"Den Giro zu verpassen, ist ein herber Schlag für mich, es ein wunderschönes Rennen, bei dem ich in der Vergangenheit mehrmals Erfolg gehabt habe“, sagte der dreimalige Giro-Etappensieger. "Aber solche Verletzungen sind immer delikat und es ist empfehlenswert, die Dinge nicht zu überstürzen. Meine Erholungspause zu verlängern ist die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Trotz dieses Rückschlags bleibe ich optimistisch und sehe jetzt mit noch mehr Motivation dem zweiten Teil der Saison entgegen."

 

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