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Angelt sich Unzué im dritten Versuch Landa?

Foto zu dem Text "Angelt sich Unzué im dritten Versuch Landa?"
Wechselt Mikel Landa von Sky zu Movistar? | Foto: Cor Vos

21.06.2017  |  (rsn) - Die spanische Movistar-Mannschaft ist an einer Verpflichtung von Mikel Landa vom Team Sky interessiert. Das bestätigte Manager Eusebio Unzué gegenüber der Tageszeitung El Pais. Der Vertrag des 27-jährigen Spaniers läuft zum Saisonende aus, und im dritten Versuch könnte Movistar sich endlich den kletterstarken Basken angeln. Bereits Ende 2013 hatte Unzué seine Fühler nach Landa ausgestreckt. Der allerdings wechselte damals von Euskaltel zu Astana. Zwei Jahre später wies Landa eine weitere Movistar-Offerte zugunsten des Sky-Angebots zurück. Diesmal aber habe Landa laut El Pais bereits Anfragen von UEA Team Emirates und BMC Absagen erteilt und eine Rückkehr zu Astana sei ausgeschlossen. “Natürlich möchte ich, dass Landa unsere Farben trägt und ich würde ihn sofort verpflichten. Aber es ist kompliziert“, sagte Unzué zu El Pais, ohne konkreter zu werden. Zudem fügte er an, dass es gemäß den Statuten des Radsportweltverbands UCI keinem Team erlaubt sei, vor dem 1. August mit Fahrern zu verhandeln: “Deshalb werde ich also nichts sagen.“

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Der polnische Zweitdivisionär CCC Sprandi wird mit Titelverteidiger Jan Hirt, dem ehemaligen Gesamtdritten Branislau Samoilau und dem Österreicher Felix Großschartner am 2. Juli zur Österreich Rundfahrt (2.1) antreten. Nachdem er in Folge eines Magen-Darm-Virus' allerdings vorzeitig die Tour de Suisse beenden musste, steht hinter der aktuellen Verfassung des ehemaligen "Glocknerkönigs“ ein Fragezeichen. In Top-Verfassung befindet sich dagegen der 26-jährige Hirt, der 2016 nicht nur die Gesamtwertung, sondern auch die Bergwertung der Österreich-Rundfahrt für sich entschied. Zuletzt überzeugte der Tscheche als Gesamtzwölfter des Giro d’Italia. Im stark besetzten CCC-Aufgebot kann Hirt zudem auf die Unterstützung des Polen Maciej Paterski bauen. Der 23-jährige Großschartner wird sich am Sonntag bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften einem letzten Formtest unterziehen.

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Die französische Ag2R-Equipe hat die Namen von sechs ihrer neun Tour-Starter bekanntgegeben. Das Aufgebot wird wie erwartet ganz auf den Vorjahreszweiten Romain Bardet ausgerichtet sein und umfasst neben dem Franzosen dessen Landsleute Pierre Latour, Alexis Vuillermoz und Axel Domont noch den Belgier Oliver Naesen sowie den Schweizer Neuzugang Mathias Frank, der zu dieser Saison vor allem als Helfer fürs Hochgebirge verpflichtet wurde. Um die letzten drei Tour-Tickets kämpfen noch die Franzosen Samuel Dumoulin und Cyril Gautier, der Belgier Jan Bakelants sowie der Luxemburger Ben Gastauer. Die Entscheidung darüber wird nach den nationalen Meisterschaften bekanntgegeben.

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Die kasachische Astana-Mannschaft hat heute damit begonnen, auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ihr Aufgebot für die am 1. Juli in Düsseldorf beginnende Tour de France zu veröffentlichen. Die beiden Allrounder Alexsey Lutsenko und Michael Valgren sind dabei die ersten beiden Namen. "Ich komme zur Tour mit bestimmten Zielen: unseren zwei Kapitänen zu helfen und ein für mich persönlich ein Resultat einzufahren", sagte der Kasache Lutsenko zu seinen Ambitionen. Die gleichen Ambitionen hegt der junge Däne Valgren: "Dieses Jahr haben wir ein starkes Team für die Gesamtwertung und ich fruee mich darauf, Jakob und Fabio unterstützen zu können. Und ich? Ein Etappensieg - das ist eines meiner großes Ziele," so der 25-Jährige. Fabio Aru und Jakobl Fuglsang werden die Mannschaft in Frankreichn anführen.


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Sein Tour-Debüt geben wird der ehemalige Mountainbiker Ondrey Cink (Bahrain-Merida). Der 26-jährige überzeugte in seiner ersten WorldTour-Saison mit konstant guten Ergebnissen, insbesondere in den Bergen. Nachdem er Ion Izagirre der Tour de Suisse unterstützt hat, wird Cink auch in Frankreich einer der wichtigsten Helfer des Basken sein. "Mein längstes Rennen bisher war die Schweiz-Rundfahrt und das war sehr schwer für mich. Ich bin müde und ich kann mir nicht einmal vorstellen, wie das nach drei Wochen sein wird", so der Tscheche, der in dieser Saison bereits 41 Renntage in den Beinen hat.
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