Bora-Kapitän Etappenzehnter in Trier

Konrad: “Es war ein schwerer Tag“

Von Peter Maurer

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Patrick Konrad (li.) erreichte Trier mit der ersten größeren Verfolgergruppe | Foto: Bora-hansgrohe/Bettinifoto

24.08.2018  |  (rsn) – Mit zwei Leadern startete die deutsche Bora-hansgrohe Mannschaft in die zweite Etappe der Deutschland Tour. Der Deutsche Pascal Ackermann und der Österreicher Patrick Konrad waren auf dem 197 Kilometer langen Abschnitt von Bonn nach Trier als Doppelspitze vorgesehen. "Wir haben gehofft, dass das Rennen lange kontrolliert bleibt, um Pascal eine Chance zu geben in das Finale einzugreifen", erklärte der Sportliche Leiter Christian Pömer. Aber bereits am ersten Anstieg wurde hart Tempo gemacht im Feld und der Topsprinter in den Reihen des World Teams hatte zu kämpfen.

"Er hat mit dem Mut der Verzweiflung versucht, vor heimischen Publikum, das Unmögliche möglich zu machen. Auch wenn wir ohne Ergebnis geblieben sind, so haben wir dem Publikum eine tolle Show geliefert", führte der Österreicher weiter an. Sein Landsmann Patrick Konrad, der Ende September dann bei den Weltmeisterschaften in Innsbruck in Topform sein will, musste bereits am ersten Anstieg viel investieren und ließ einige Körner für das Finale liegen. „"Es war ein schwerer Tag, denn von Beginn an wurden immer wieder Attacken gestartet", erzählte der Niederösterreicher, der zuletzt bei der Polen-Rundfahrt das Bergtrikot gewinnen konnte.

"Als alles wieder zusammen war, konnte ich im verkleinerten Feld dabei sein. Schlussendlich wurde ich Zehnter. Morgen ist ein neuer Tag und wir werden unser Bestes geben“", gab sich Konrad kampflustig. In der Gesamtwertung liegt er nach 2 von 4 Etappen auf Rang 17. Vom Führenden Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) trennen ihn nur 22 Sekunden.

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