Evenepoel gibt bei UAE Tour WorldTour-Debüt

Deceuninck - Quick-Step setzt mit Viviani auf die Sprints

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Elia Viviani (Deceuninck - Quick-Step) mit der Siegertrophäe des Cadel Evans Great Ocean Road Race. | Foto: Cor Vos

22.02.2019  |  (rsn) - Üblicherweise zählt Deceuninck - Quick-Step in den Teamzeitfahren zu den Top-Favoriten. Doch zum Auftakt der 1. UAE Tour (24. Feb. - 2. März) wird sich die siebenköpfige Auswahl des belgischen Rennstalls, der 2019 schon wieder neun Siege einsammeln konnte, keine allzu großen Hoffnungen auf einen Coup machen.

Der Grund dafür liegt darin, dass die Teamleitung die Zeitfahrspezialisten zu Hause lässt und stattdessen vor allem auf Sprinter Elia Viviani setzt, dem sich wohl drei Chancen bieten werden, seine Bilanz von bisher zwei Siegen weiter zu verbessern. Um dem Italiener die Finals vorzubereiten, stehen mit Michael Mörkøv und Fabio Sabatini zwei routinierte Anfahrer bereit. Dazu kommen der vielseitig einsetzbare Routinier Dries Devenyns, Doppel-Juniorenweltmeister Remco Evenepoel und der junge Brite James Knox, die ihre Stärken auf hügeligem bis bergigem Terrain haben, sowie der Däne Mikkel Honoré, der wie Evenepoel seine Debütsaison bei den Profis absolviert.

“Wir treten mit Elia als unserem Leader an, er wird auf einen soliden und erfahrenen Lead-out bauen können und wir sind zuversichtlich, dass er eine Etappe gewinnen und um das Punktetrikot kämpfen kann“, nannte Spotdirektor Geert Van Bondt das vorrangige Ziel. Allerdings rechnet sich der Belgier auch Chancen für seine Kletterfraktion aus.“ Wir sind auch gespannt darauf, was Dries, James und Remco bei den Bergankünften und im Gesamtklassement leisten können“, fügte Van Bondt an.

Besonders gespannt sein darf man dabei auf Evenepoels Debüt in einem WorldTour-Rennen. Der 19-jährige Belgier wusste bereits beim Saisonstart in Argentinien zu überzeugen, als er Gesamtneunter der Vuelta a San Juan wurde und die Nachwuchswertung gewann. Als Dritter des Zeitfahrens von San Juan verpasste er zudem nur knapp seinen ersten Profisieg.

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