Mit starker Team-Unterstützung auf Rang acht

Valverde stimmt sein Ronde-Debüt zuversichtlich

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Alejandro Valverde (Movistar) wurde bei seinem Flandern-Debüt guter Achter. | Foto: Cor Vos

08.04.2019  |  (rsn) - Sein Debüt bei der Flandern-Rundfahrt hat der bald 39 Jahre alte Alejandro Valverde nicht nur ohne Sturz und Defekt überstanden, sondern auch bewiesen, dass er beim belgischen Radsport-Monument mit den Besten mithalten kann. Nach schweren 270 Kilometern von Antwerpen nach Oudenaarde mit insgesamt 17 Anstiegen kam der Weltmeister in der Favoritengruppe 17 Sekunden hinter dem Sensationssieger Albero Bettiol (EF Education First) ins Ziel und belegte im Sprint der Verfolger den achten Platz.

Der Movistar-Kapitän zählte zwar nicht zu den Protagonisten des Tages, zeigte aber eine clevere Vorstellung und überzeugte auch durch gute Positionierung im Feld. "Die Wahrheit ist,dass ich sehr glücklich bin. Es ist ein sehr anspruchsvolles Rennen, vor allem wegen der Spannung, der Nervosität und den Positionskämpfen. Nachdem die Hauptgruppe sich ein wenig ausgedünnt hatte, habe ich mich gut gefühlt und habe versucht die Anstiege von vorne zu fahren“, sagte Valverde im Ziel.

Bei der 103. Ronde wusste sein Movistar-Team, das üblicherweise nicht zu den stärksten auf Kopfsteinpflaster gehört, mit einem mannschaftlichen geschlossenen Auftritt zu überzeugen. Vor allem der Portugiese Nelson Oliveira, der Spanier Imanol Erviti und der Deutsche Jasha Sütterlin blieben bis ins Finale hinein an der Seite ihres Kapitäns, wobei besonders der Freiburger eine imponierende Vorstellung ablieferte und auf Platz 22 zweitbester Movistar-Profi wurde.

Bei aller Unterstützung seiner Helfer war Valverde auf den letzten Kilometern dann doch auf sich allein gestellt und reagierte bei der letzten Überquerung auf eine Attacke von Mathieu van der Poel (Corendon - Circus), die aber vom Rest der Verfolgergruppe vereitelt wurde. In der Anfahrt nach Oudenaarde herrschte dort allerdings zu wenig Einigkeit, um den wie entfesselt fahren Bettiol noch zu stellen.

Rang acht machte dem Routinier aus Murcia aber Mut, es wieder zu probieren. "Sicherlich werde ich daran denken, hierher zurückzukommen. Ich war in der ersten Gruppe, der entscheidenden, und das macht mich zuversichtlich“, sagte Valverde, der wohl noch bis 2021 fahren wird, wodurch sich ihm noch zwei Ronde-Chancen bieten dürften. Vielleicht reicht es dann zum ganz großen Coup, wobei er in dem Punkt den Ball flach hielt: “Gewinnen? Ich weiß nicht. Es stimmt, es lief sehr gut. Aber das ist ein Rennen, das du gut kennen musst.“

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