Verbotenes “hand-sling“ von Fuglsang

Lopez kassiert nach 17. Vuelta-Etappe Zehn-Sekunden-Strafe

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Miguel Angel Lopez (Astana) auf der 17. Vuelta-Etappe | Foto: Cor Vos

12.09.2019  |  (rsn) - Die 17. Vuelta-Etappe hat Miguel Angel Lopez (Astana) nicht nur eine Position im Gesamtklassement gekostet, sondern auch die Chancen auf das Podium in Madrid gemindert. Der Kolumbianer kam in der Gruppe um Spitzenreiter Primoz Roglic (Jumbo - Visma) 5:19 Minuten hinter seinem Landsmann Nairo Quintana (Movistar) ins Ziel und fiel vom vierten auf den fünften Gesamtrang zurück, wogegen Quintana gleich vier Plätze gut machte und sich auf den zweiten Platz katapultierte.

Zudem wurden Lopez und Teamkollege Jakob Fuglsang nach der Etappe noch mit Zehn-Sekunden-Strafen wegen illegalen Ziehens mit der ausgestreckten Hand (hand-sling) bestraft. Das ist auf der Bahn im Madison-Wettbewerb zwar erlaubt und üblich, auf der Straße allerdings verboten.

Damit beträgt Lopez‘ Rückstand auf Roglic nun 4:09 Minuten, vom dritten Gesamtrang, den Weltmeister Alejandro Valverde (Movistar) vor der heutigen 18. Etappe einnimmt, trennen ihn 1:21 Minuten.

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