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23.09.2019 | (rsn) - Auf Platz 26 landete der 18-jährige Maximilian Kabas im Einzelzeitfahren der Junioren bei den Weltmeisterschaften in Yorkshire. Der Niederösterreicher verbesserte damit nicht nur seine Platzierung vor einem Jahr in Innsbruck, wo er 30. wurde, sondern blieb auch in der angepeilten vorderen Hälfte des Klassements.
"Ich bin zufrieden mit der Leistung, es war ein Rennen, in dem ich alles gegeben habe nach dem Motto All-Out", berichtete der junge Sportler aus Purgstall an der Erlauf. "Im Gegensatz zum letzten Jahr habe ich mir keine bestimmte Platzierung vorgenommen. Das Rezept war einfach, Vollgas geben und schauen was herauskommt", resümierte er über seinen zweiten WM-Einsatz seiner Karriere.
Zwei Runden auf dem schwierigen Kurs rund um Harrogate galt es für die Junioren zu absolvieren. 43,05 km/h Schnitt fuhr der Sieger Antonio Tiberi aus Italien auf den 28 Kilometern. In 38:28 Minuten war er dabei 2:28 Minuten schneller als der einzige rot-weiß-rote Teilnehmer. "Zu Hause war der Druck gefühlt höher. Insgesamt waren es aber in Innsbruck als auch hier tolle Eindrücke, die ich gewonnen habe. Die Stimmung ist sehr speziell und die Fans sind herausragend", verglich Kabas seine WM-Einsätze miteinander.
"Der Kurs ist extrem anspruchsvoll. Die Anstiege sind kurz, aber man darf sie nicht unterschätzen. Es ist sehr unrhythmisch und das macht es anstrengend", erzählte er weiter. Seine Taktik passte er an das unterschiedliche Terrain des Rundkurses an: "Auf den Hügeln habe ich alles gegeben, um sie gut zu drücken und in den Abfahrten habe ich versucht, mich so gut es geht zu regenerieren. Man muss aus den Kurven sehr viel Schwung mitnehmen, da musst du halt riskieren."
Ein weiterer Einsatz wartet noch auf den jungen Niederösterreicher. An der Seite von Nikolas Riegler bestreitet er am Donnerstag noch das Straßenrennen, das von Richmond nach Harrogate führt und 148 Kilometer lang ist. "Im Straßenrennen werden wir schauen vorne dabei zu sein, mit Attacken mitzugehen und bis zum Ende fighten", versprach Kabas, der sich am Tag vor dem Zeitfahren auch Tipps aus dem Elitelager holte für den Kurs: "Ich war vor dem Rennen nochmals mit Matthias Brändle und dessen Ex-Teamkollegen Ryan Mullen auf der Strecke. Da kann man sich viel abschauen vor allem von der Technik und der Positionierung."
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