Rundfahrt gehört künftig zur ProSeries

Deutschland Tour 2020 eine Woche früher

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Bora - hansgrohe bei der Teampräsentation zur Deutschland Tour 2019 | Foto: Cor Vos

10.10.2019  |  (rsn) - Die Deutschland Tour 2020 wird vom 20. bis zum 23. August ausgetragen und dann zur vom Radsportweltverband UCI neu eingeführten UCI ProSeries gehören. Dazu gehören künftig die höchstwertigen Rennen unterhalb der WorldTour. Wie die Organisatoren der viertägigen Rundfahrt am Donnerstag in einer Pressemitteilung ankündigten, wird die kommende Ausgabe der 2018 nach zehn Jahren wieder belebten Deutschland Tour neue radsportbegeisterte Regionen besuchen“, nachdem in den vergangenen beiden Jahren bereits die Hälfte aller 16 Bundesländer angesteuert worden warn.

“Wir freuen uns, dass unser Wunschtermin und die Aufnahme in die ProSeries bestätigt sind – die Grundlage für eine Deutschland Tour 2020, die wieder begeistern wird“, sagte Claude Rach, Geschäftsführer der veranstaltenden Gesellschaft zur Förderung des Radsports.

In diesem Jahr konnte die Deutschland Tour nicht weniger als 15 (von insgesamt 18) WorldTour-Mannschaften begrüßen. Nach Angaben der Organisatoren verfolgten mehr als fünf Millionen Zuschauer die Live-Übertragung in ARD und ZDF, entlang der Strecke wurden 500.000 Besucher gezählt.

Zur Planung, die Profiradsport und Mitmachevents verbindet, gehört auch 2020 wieder ein Jedermannrennen, das am letzten Tag stattfinden wird. “Die Deutschland Tour 2019 hat für viel Resonanz gesorgt und diesen Schwung nehmen wir mit in unsere Planungen für 2020. Mit unserem Konzept, das großen Radsport und einen modernen Mitmachevent rund um das Fahrrad verbindet, entdecken wir im nächsten Jahr neue Städte und Regionen“, kündigte Rach an.

Die diesjährige Deutschland Tour, die in der letzten Augustwoche begann und am 1. September in Erfurt endete, entschied der Belgier Jasper Stuyven (Trek - Segafredo) vor dem Italiener Sonny Colbrelli (Bahrain - Merida) und seinem Landsmann Yves Lampaert (Deceuninck - Quick-Step) für sich. Bester deutscher Profi war der Freiburger Simon Geschke (CCC), der mit 23 Sekunden Rückstand Rang zwölf belegte. Die heimischen Fans konnten sich zumindest über einen Etappensieg freuen: Der Pfälzer Pascal Ackermann (Bora - hansgrohe) gewann in Halberstedt den Auftakt der Rundfahrt.

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