“Aufs Podium zu kommen, wäre ein Wunder“

Van Aert hat bei den Meisterschaften nichts zu verlieren

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Wout van Aert in Gullegem vor Mathieu van der Poel | Foto: Cor Vos

05.01.2020  |  (rsn) - Wout van Aert (Jumbo – Visma) setzte sein Comeback mit einem soliden vierten Platz bei Cyclocross Gullegem am Samstag fort. Eine Steigerung nach Platz fünf in der letzten Woche, wo er beim Azencross ein starkes Debüt nach seinem schweren Sturz bei der Tour de France gegeben hatte. Ob er die Folge mit Platz drei bei den belgischen Nationalmeisterschaften am kommenden Wochenende fortsetzen kann, glaubt er nicht.

"Ich gehe in guter Stimmung zur Belgischen Meisterschaft und habe nichts zu verlieren. Es ist auch einfach nur schön, an Titelkämpfen teilzunehmen", sagte Van Aert im Gespräch mit dem belgischen TV-Sender Sporza und fügte an: "Ich hoffe auf Kurs zu sein und nah ans Podium fahren zu können. Aber Belgien ist immer noch das beste Cross-Land. Es wäre also ein Wunder, auf das Podium zu kommen."

Der 25-Jährige war im Zeitfahren der 13. Tour-Etappe nach Pau schwer gestürzt. Dabei zog er sich tiefe Schnitte am rechten Oberschenkel zu und musste zweimal operiert werden. In Gullegem war bereits eine Leistungssteigerung zu erkennen. Van Aert zeigte bis zur Rennmitte eine starke Leistung, bis der spätere Sieger Mathieu van der Poel (Alpecin - Fenix) begann, seine Stärke auszuspielen.

"Es war ein schwieriges Rennen, aber ich bin gut gefahren", erklärte Van Aert, der das Gefühl hatte, dass er noch viel Raum für Verbesserungen habe. "Ich war für das Rennen sehr optimistisch, aber ich hatte das Gefühl, dass ich mich noch um einen großen Prozentsatz verbessern könnte", fügte er an. Vor allem auf technischen Abschnitten verliere der Belgier noch Zeit auf seine Kontrahenten: "Meine Form ist noch nicht so, wie sie sein sollte."

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