Cross-Weltmeisterin in Belgien unantastbar

Cant denkt nach elftem Titelgewinn nur noch an Dübendorf

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Das Podium der Belgischen Cross-Meisterschaften, v.l.: Laura Verdonschot (Pauwels Sauzen-Bingoal), Sanne Cant (IKO - Crelan), Ellen Van Loy (Telenet Baloise Lions) | Foto: Cor Vos

12.01.2020  |  (rsn) - Auf internationaler Ebene ist die Belgierin Sanne Cant (IKO-Crelan) in dieser Saison gegen die Phalanx der Niederländerinnen chancenlos. Dafür konnte sich die Cross-Weltmeisterin zumindest in der Heimat mit dem Gewinn des elften nationalen Titels in Folge schadlos halten. Am Samstagnachmittag wurde die 29-jährige Cant in Antwerpen ihrer Rolle als Favoritin gerecht und feierte auf dem am Ufer der Schelde gelegenen Kurs einen ungefährdeten Solosieg.

Dabei setzte sich die Titelverteidigerin mit 28 Sekunden Vorsprung auf Laura Verdonschot (Pauwels Sauzen-Bingoal) durch, die auf der zweiten der vier Runden den Anschluss an ihre Konkurrentin verlor. Dritte wurde mit 38 Sekunden Rückstand die bereits 39 Jahre alte Ellen Van Loy (Telenet Baloise Lions).

"Das ist schon ziemlich einzigartig. Es macht Spaß, diese Marke bereits erreicht zu haben. Ich hoffe, dass ich meinen Palmares noch einige Titel mehr hinzufügen und die 15 Siege von Compton (Katie Compton, US-Cross-Serienmeisterin) erreichen kann, aber angesichts von vier weiteren Siegen ist das noch ziemlich weit entfernt. Ein Schritt nach dem anderen“, sagte Cant, die bei ihrem ersten Titelgewinn in der Eliteklasse 2010 erst 19 Jahre alt war, im Siegerinterview gegenüber Sporza.

"Ich muss wohl warten, bis sie zurücktritt, ehe ich mir den Titel holen kann“, erkannte die 23-jährige Verdonschot im Interview mit Sporza Cants überragende Stellung auf nationaler Ebene an.

Die alte und neue Belgische Meisterin war in Gedanken aber bereits beim 1. Februar, wenn im Schweizerischen Dübendorf bei den Cross-Weltmeisterschaften das Frauenrennen ansteht. Hier will sie ihren Titel gegen die bisher so dominanten Niederländerinnen verteidigen. “Noch heute Nacht werde ich nach Spanien aufbrechen und ich hoffe, in Topform zurückzukommen. Es ist alles oder nichts“, kündigte sie an.

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