Cross-Weltmeister holt sechsten nationalen Titel

Van der Poel zieht in Rucphen mit seinem Vater gleich

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Mathieu van der Poel (Alpecin - Fenix) hat bei den Niederländischen Cross-Meisterschaften einen Start-Ziel-Sieg eingefahren. | Foto: Cor Vos

12.01.2020  |  (rsn) - Mathieu van der Poel (Alpecin - Fenix) hat bei den Niederländischen Cross-Meisterschaften einen Start-Ziel-Sieg eingefahren. Eine Woche vor seinem 25. Geburtstag holte sich der Weltmeister seinen sechsten nationalen Titel in Folge und egalisierte damit die Marke seines Vaters Adrie van der Poel.

Auf dem Kurs von Rucphen in der Nähe der belgischen Grenze ließ van der Poel vor zahlreichen Fans der nationalen Konkurrenz wie erwartet keine Chance und setzte sich als Solist souverän vor Lars van der Haar (Telenet Baloise Lions) und Joris Nieuwenhuis (Sunweb) durch. “Es ist ziemlich gut gelaufen. Es war ein ziemlich schwerer Kurs mit vielen Kurven. Es war nicht einfach Stellen zu finden, an denen ich meine Kraft einsetzen konnte“, sagte der Erfolgreiche gegenüber ad.nl.

Van der Poel hatte sich mit einem fulminanten Start gelöst und schüttelte frühzeitig auch van der Haar ab, der als einziger kurzzeitig dem Tempo des Titelverteidigers folgen konnte. Nach drei von sieben Runden betrug sein Rückstand rund zehn Sekunden, um danach aber schnell auf rund eine halbe Minute anzuwachsen. Hinter van der Haar versuchten Corné van Kessel (Tormans) und Nieuwenhuis vergeblich, den Anschluss herzustellen. Schließlich gelang es Nieuwenhuis zumindest, seinen Begleiter etwa zur Hälfte des Rennens abzuschütteln und sich so Bronze zu sichern.

An der Spitze konnte es van der Poel vergleichsweise ruhig angehen lassen, ohne dass sein sechstes nationales Meistertrikot in Gefahr geraten wäre. “Morgen gibt es noch ein Rennen in Otegem und dann folgt ein Trainingscamp in Spanien“, sagte er zu seinen Planungen mit Blick auf die Cross-WM in der Schweiz, bei der er am 2. Februar in Dübendorf als haushoher Favorit im Männerrennen gilt. “Ich werde der Top-Favorit in Dübendorf sein, aber ich bin das ja gewohnt. Ich freue mich auf die Titelverteidigung“, sagte van der Poel.

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