Gleiches Preisgeld trotz Herabstufung

Prudential RideLondon: Frauenrennen auf neuem Kurs

Foto zu dem Text "Prudential RideLondon: Frauenrennen auf neuem Kurs"
Lorena Wiebes (Parkhotel Valkenburg) und Kirsten Wild (WNT - Rotor Pro Cycling) | Foto: Cor Vos

17.01.2020  |  (rsn) - Bei ihrer 6. Auflage wird die Prudential RideLondon Classique auf einem neuen Kurs durch die britische Hauptstadt ausgetragen. Wie die Organisatoren am Freitag mitteilten, wird das für den 15. August geplante Eintagesrennen der Frauen wieder auf der Prachtstraße The Mall vor dem Buckingham Palast beginnen und enden. Dazwischen liegt allerdings ein neu konzipierter, zwölf Kilometer langer Rundkurs, der siebenmal befahren wird und die Fahrerinnen an Londoner Wahrzeichen wie der St. Paul’s Cathedral und der Bank of England vorbeiführt.

An der Prudential RideLondon Classique werden insgesamt 16 Teams zu je sechs Fahrerinnen teilnehmen, inklusive einiger aus der WorldTour. Zudem werden die Organisatoren auch diesmal wieder Preisgelder in identischer Höhe zu denen des tags darauf stattfindenden Männerrennens ausschütten, wie sie betonten. Zu ihrer 5. Auflage wurde die Prudential RideLondon Classique vom Radsportweltverband UCI herabgestuft und wird 2020 zur Pro Series gehören. Grund dafür war eine Terminkollision mit der Ladies Tour of Norway, die in diesem Jahr vom 13. - 16. August stattfindet.

“Nachdem wir von den UCI-Plänen für 2020 gehört hatten, haben wir zugesichert, dass wir uns unabhängig vom Status des Rennens weiterhin für die Verbesserung des Frauenradsports einsetzen“, begründete Event Director Hugh Brasher die Entscheidung, Frauen auch künftig trotz der unterschiedlichen Kategorisierung der beiden Londoner Rennen finanziell mit den Männern gleichzustellen: “Der Frauenradsport verdient die gleiche Plattform wie die Männer und wir sind stolz darauf, dies sicherzustellen.“

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