“Alles ist in der Schwebe“

Vegni bangt auch um den Giro d´Italia

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Giro-Renndirektor Mauro Vegni | Foto: Cor Vos

13.03.2020  |  (rsn) - Knapp zwei Monate vor dem Beginn des Giro d’Italia werden die Fragezeichen immer größer, ob die erste GrandTour des Jahres wie geplant am 9. Mai in der ungarischen Hauptstadt Budapest wird starten können. Nachdem vor einigen Tagen nun die ungarische Regierung wegen des Coronavirus Einreiseverbote für nicht-ungarische Staatsangehörige unter anderem aus Italien verhängt hat, schließt Renndirektor Mauro Vegni eine Verschiebung des Rennens nicht mehr länger aus.

“Wir versuchen, den Start des Giro d’Italia am 9. Mai in Ungarn zu retten, aber ein anderes Datum ist möglich", sagte Vegni am Donnerstag der italienischen Nachrichtenagentur Adnkronos. Man befinde sich in Gesprächen mit der ungarischen Regierung. “Wir müssen verstehen, dass sie sich wie wir in einem Kampf gegen das Virus befinden", sagte Vegni und fügte an: "Alles ist in der Schwebe, also werden wir jetzt bis zum 3. April warten.“

Bis zu diesem Datum hat beispielsweise die belgische Regierung alle Radrennen abgesagt. Bisher wurden nicht nur die italienischen Frühjahrsrennen Strade Bianche, Tirreno-Adriatico und Mailand-Sanremo verschoben, sondern europaweit zahlreiche weitere wie die ersten flämischen Klassiker oder die Katalonien-Rundfahrt in Spanien. Die Fernfahrt Paris-Nizza wird am Samstag nach der vorletzten Etappe abgebrochen, wie die Organisatoren der ASO heute ankündigten.

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