“Ich weiß, es klingt verrückt“

Die Play-Station bereitete Pedersen auf den WM-Sieg vor

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Mads Pedersen gewann in Yorkshire die Straßen-WM.| Foto: Cor Vos

25.03.2020  |  (rsn) - Heftiger Dauerregen, Wind und Temperaturen von maximal 12 Grad. Die WM in Yorkshire bot neben der schweren Strecke auch noch extreme Wetterbedingungen. Am besten kam der Däne Mads Pedersen (Trek – Segafredo) damit zu recht. Nach einer taktischen Meisterleistung im Finale holte er sich überraschend das Regenbogentrikot.

Ein verblüffendes Erfolgsgeheimnis, wie er nach all den Strapazen einen kühlen Kopf behalten und den erfahrenen Italiener Matteo Trentin (Mitchelton – Scott) und den Schweizer Stefan Küng (Groupama – FDJ) überrumpeln konnte, verrät Pedersen in der aktuellen Ausgabe des Procycling-Magazins.

“Ich weiß, es klingt verrückt“, erklärt Pedersen, “aber manchmal spielen wir direkt nach dem Training ein Formel-1-Spiel auf der Play-Station, weil du dich noch einmal konzentrieren musst, wenn du erschöpft bist. Es ist einfach eine kleine Übung, die wir manchmal machen – nicht jedes Mal, aber manchmal – um deinen Körper und deinen Kopf in den gleichen Erschöpfungszustand zu versetzen. Es ist etwas, wodurch du konzentriert bleiben und schnell reagieren musst.“ So wie im WM-Finale!

Was er noch alles sagt – lesen Sie in der April-Ausgabe der Procycling!

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