CPA gegen eine allgemeine Reduzierung

Fahrergewerkschaft akzeptiert Gehaltskürzungen von Fall zu Fall

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Das Feld beim Cadel Evans Race 2020 | Foto: Cor Vos

10.04.2020  |  (rsn) - Die Fahrergewerkschaft CPA akzeptiert unter bestimmten Bedingungen Gehaltskürzungen während der Coronavirus-Pandemie. Wie die CPA am Freitag in einer Pressemitteilung erklärte, müssten die Teams allerdings nachweisen, dass die derzeitige, bis zum 1. Juni datierte Rennpause bei ihnen zu finanziellen Einbußen führt. “Wir sind uns der Schwierigkeiten bewusst, mit denen in dieser Notsituation Sponsoren und Teams konfrontiert sein können. Wir sind bereit zuzuhören und Kompromisse zum Wohle des gesamten Sports einzugehen. Aber zugleich werden wir wachsam sein, um Spekulationen zu vermeiden und die Schwierigkeiten zu begrenzen, denen sich die Fahrer und ihre Familien gegenübersehen“, wurde CPA-Chef Gianni Bugno zitiert.

CPA-Generalsekretärin Laura Mora fügte an, dass man dagegen einer allgemeinen Gehaltsreduzierung nicht zustimmen würde. “Wir werden niemals eine allgemeine Senkung akzeptieren. Wir werden jeden Fall einzeln bewerten und untersuchen, wie man die Probleme mit konkreter Hilfe und Strategien begrenzen kann. Wir sitzen in diesem Sturm alle im selben Boot“, betonte Mora und verwies in dem Zusammenhang darauf, dass ihre Vereinigung erstmals auch mit Fahreragenten zusammen arbeite.

“Wir haben eine Arbeitsgruppe gegründet, um uns gemeinsam zu bewegen. In dieser Phase muss wirklich zusammengearbeitet werden, damit niemand durch getroffene Vereinbarungen Schaden erleidet“, betonte sie.

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