Gelingt ein Kompromiss zum Teamerhalt?

CCC-Fahrer lehnen 80-Prozent-Gehaltskürzung ab

Von Christoph Adamietz

Foto zu dem Text "CCC-Fahrer lehnen 80-Prozent-Gehaltskürzung ab"
Das Team CCC ist arg in Geldnöten. | Foto: Cor Vos

01.05.2020  |  (rsn) – Die Fahrer des kriselnden WorldTeams CCC haben einen Vorschlag der Teamleitung, künftig auf 80 Prozent ihres Gehalts zu verzichten, abgelehnt. Dies hat der italienische CCC-Profi Fausto Masnada gegenüber Spazio Ciclismo mitgeteilt.

"Wir haben uns als Fahrer zusammengetan und einen Gegenvorschlag erstellt, um uns auf halbem Weg zu treffen. Die Situation ist kritisch, aber wir können die Anfrage unmöglich annehmen und warten jetzt auf Antwort von den Bossen", erklärte Masnada, dass man dem Team aber durchaus entgegenkommen wolle, um zumindest die Saison noch zu Ende fahren zu können. "Genaueres über die Zukunft des Teams wissen wir aber nicht", fügte der Italiener an.

Das polnische Schuhunternehmen CCC, das den Rennstall sponsert und ohnehin in den vergangenen Monaten bereits Einbrüche erlitten hatte, dann aber durch die Corona-Krise in arge finanzielle Bedrängnis geriet, erwägt, alle Sponsoringaktivitäten für 2020 und 2021 einzustellen, um zumindest die eigene Existenz zu sichern.

Im 28 Fahrer starken Kader, der von Rio-Olympiasieger Greg Van Avermaet angeführt wird, stehen auch die drei Deutschen Simon Geschke, Jonas Koch und Georg Zimmermann. Auch der Schweizer Michael Schär fährt für CCC.

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