“Die Tage sind schon sehr lang“

Sagans Nahziel: Straßentraining ab dem 11. Mai

Von Christoph Adamietz

Foto zu dem Text "Sagans Nahziel: Straßentraining ab dem 11. Mai"
Peter Sagan | Foto: Cor Vos

02.05.2020  |  (rsn) – Wie viele andere Fahrer auch muss sich Peter Sagan (Bora – hansgrohe) aktuell in Geduld üben. Der in Monaco lebende Slowake darf wegen der Maßnahmen gegen das Corona-Virus aktuell nicht im Freien trainieren und ist darauf angewiesen, sich auf der Rolle fit zu halten. “Die Tage sind schon sehr lang. Ich hasse Indoor-Radtraining, aber es ist momentan die einzige Möglichkeit“, meinte Sagan gegenüber dem Corriere de la Serra.

Zumindest könnte das "Heimstrampeln" für Sagan bald ein Ende haben. Denn nach aktuellen Beschlüssen darf er ab dem 11. Mai wieder sein Straßentraining aufnehmen. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung für den Slowaken. Doch um Pläne für die restliche Saison zu schmieden, sei es noch zu früh.

"Alles, was gesagt wird, ist hypothetisch. Niemand weiß, wie sich dieses Virus in den kommenden Monaten verhalten wird. Sobald Gewissheit über die Termine der GrandTours besteht, kann ich über ein Programm nachdenken und meine Ziele festlegen“, meinte Sagan, der 2020 eigentlich den Giro, die Tour und die Olympischen Spiele von Tokio als große Ziele ausgerufen hatte. Die Olympischen Spiele wurden bereits auf 2021 verschoben, wann und in welcher Form die großen Landesrundfahrten ausgetragen werden, ist auch noch nicht final geklärt.

Der Bora-Profi stellt sich indes auf eine lange Restsaison ein, die bis in den Winter gehen könnte. Für Sagan kein Problem. “Das wäre für mich in Ordnung, Zeit zum Regenerieren gibt es ja genug.“

 

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