Van Aert und viele andere folgen Ten Dams Ruf

´Dirty Kanzelled´: Profis zu Ehren des Gravel-Events unterwegs

Foto zu dem Text "´Dirty Kanzelled´: Profis zu Ehren des Gravel-Events unterwegs"
Laurens Ten Dam rief dazu auf, am Wochenende 200 Meilen auf Schotter zu fahren - mehr als 650 Radsportler folgten. | Foto: Cor Vos

01.06.2020  |  (rsn) - Zu Ehren des wegen der Corona-Pandemie vom 30. Mai auf den 12. September verschobenen Gravel-Rennens 'Dirty Kanza' in den USA haben mehrere Straßen-Profis am Pfingstwochenende lange Ausfahrten auf ihren heimischen Schotterstraßen unternommen und ihre Aktivitäten via Social Media unter dem Hashtag #DirtyKanzelled geteilt. Initiiert wurde die Aktion von Ex-Profi Laurens Ten Dam, der seit seinem Profi-Karriereende 2019 als Gravel-Abenteurer unterwegs ist.

Das Dirty Kanza ist ein 200 Meilen langes Gravel-Rennen, so dass Ten Dam seine Ex-Kollegen und allgemein alle Radsportler aufrief, eben jene 200 Meilen oder zumindest 100 Meilen in der eigenen Umgebung abzuspulen - gemäß Corona-Einschränkungen in Kleinstgruppen oder allein. Mögliche Routen für Belgien und die Niederlande hatte Ten Dam sogar bereits online vorbereitet und zur Verfüung gestellt.

Wie die US-Website velonews.com berichtet, seien letztlich mehr als 650 Menschen auf der ganzen Welt unter dem Motto Dirty Kanzelled unterwegs gewesen. Unter ihnen war unter anderem der Multi-Disziplin-Star Wout Van Aert (Jumbo - Visma), der mit seinem Teamkollegen Maarten Wynants und dem Cross-Ass Daan Soete (Group Hens-Maes Containers) unterwegs war und die rund 320 Kilometer in Belgien abspulte. Ten Dam selbst fuhr, genau wie Niki Terpstra, in der Niederlande.

Dem Ruf gefolgt waren aber auch einige Frauen wie Marianne Vos, Riejanne Markus (beide CCC - Liv) oder Amy Pieters und Jip van den Bos (beide Boels - Dolmans), sowie Ex-Profis wie Peter Stetina und Levi Leipheimer, die in Nevada in den USA gemeinsam unterwegs waren.

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