Saison-Neustart geplant

Rad-net Rose: Rennkalender mit Fragezeichen

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Ralf Grabsch ist U23-Nationaltrainer und Sportdirektor bei Rad.net - Rose. | Foto: Cor Vos

23.06.2020  |  (rsn) – Als erstes der deutschen Kontinental-Teams hat Rad-net Rose seinen Rennkalender für den Neustart der Saison nach der Corona-Pause veröffentlicht. Allerdings ist der mit einigen Fragezeichen versehen.

So steht etwa die Austragung des Bundesliga-Rennens auf dem Nürburgring (25.Juli) noch nicht fest. Geplant sind zudem die Rennen in Genthin (6. September), in Sebnitz (13. September) und die Doppelveranstaltung im Sauerland (19./ 20. September).

Erstes Highlight soll die Drei-Länder-Meisterschaft der U23 sein, die am 2. August in Luxemburg ausgetragen wird und an der noch die Schweiz als dritte Nation neben Deutschland und den Gastgebern teilnimmt. “Es wäre natürlich gut, wenn wir vor der Dreiländermeisterschaft noch auf dem Nürburgring fahren könnten, denn das Rennen würde einen guten Anhaltspunkt geben. Sonst wäre die U23-DM in Luxemburg unser erstes Rennen“, erklärte Sportdirektor Ralf Grabsch.

Hinzu kommen internationale Einsätze wie Mitte Juli in Polen bei der viertägigen Dookola Mazowsza (2.2) sowie die Baltic Chain Tour (2.2) Mitte August und der Baltyk Karkonosze Tour (2.2) Anfang September. Hier werden vor allem die Bahnfahrer zum Zug kommen. Für Ende des Monats ist ein Start beim Cro Race (2.1) in Kroatien vorgesehen, das letzte Saisonrennen wird voraussichtlich Paris-Tours der U23 am 11. Oktober sein.

Für die Straßenfahrer des Teams sollen vor allem die nationalen Wettbewerbe Priorität haben. “Bei den Rennen ist es einfach sicherer, dass wir dort tatsächlich starten können - wenn sie denn stattfinden“, erklärte Grabsch, der damit andeutete, dass noch nicht bei allen internationalen Rennen definitive Startzusagen vorliegen, etwa beim Cro Race.

“Es ist schwer, in Rennen reinzukommen, da bevorzugt die großen Mannschaften wie WorldTour-Teams eingeladen werden oder jene, die sich schon vor längerer Zeit beworben haben“, erläuterte der Sportdirektor die Problematik für die kleineren Teams.

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