Belgischer Verband zieht positives Fazit

GP Vermarc: Soziale Distanzierung klappte meist gut

Foto zu dem Text "GP Vermarc: Soziale Distanzierung klappte meist gut"
Szene vom GP Vermarc im belgischen Rotselaar | Foto: Cor Vos

07.07.2020  |  (rsn) - Mit Spannung vor allem hinsichtlich der Sicherheitsmaßnahmen war das erste Profirennen nach Ausbruch der Corona-Pandemie am Sonntag im belgischen Rotselaar erwartet worden. Nun hat sich der Belgische Radsportverband zu Wort gemeldet und sich insgesamt zufrieden mit dem Ablauf der Veranstaltung geäußert.

Allerdings sei das Gebot der physischen Distanzierung nicht überall eingehalten worden, so etwa hinter dem Zielbereich und an einigen Stellen an der Strecke. "Wir hätten bestimmte Sektoren entlang der Strecke schließen und dort kein Publikum zulassen sollen", gab der zuständige Verbandsdirektor Jos Smets gegenüber VTM zu.

Diese Einschätzung wurde von einem vor Ort anwesenden Reporter des Radsportportals Wielerflits.nl geteilt. “Das mit den anderthalb Metern Abstand hat an den meisten Stellen reibungslos funktioniert. Aber in den Passagen mit Cafés und an den Anstiegen war die geforderte soziale Distanzierung absolut nicht möglich. Am Middelberg war besonders viel los“, schrieb Nico Dick.

Den GP Vermarc in Rotselaar entschied der Franzose Florian Sénéchal (Deceuninck - Quick-Step) als Solist vor dem Niederländer Oscar Riesebeek (Alpecin - Fenix) und dem belgischen Stundenweltrekordler Victor Campenaerts (NTT) für sich.

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