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27.07.2020 | (rsn) - Titelverteidiger Julian Alaphilippe und Zdenek Stybar, der Gewinner von 2015, führen Deceuninck - Quick-Step am Samstag bei der 14. Strade Bianche an. Unterstützt werden die beiden bei der 184 Kilometer langen Jagd durch die Toskana - 63 Kilometer davon führen über elf Sektoren der berühmten weißen Schotterpisten - von den beiden Dänen Kasper Asgreen und Mikkel Honoré, dem Italiener Davide Ballerini, dem Luxemburger Bob Jungels und dem Belgier Pieter Serry.
Dem 28-jährigen Alaphilippe gelang gleich bei seinem Debüt 2019 der große Coup, der sechs Jahre ältere Stybar landete bei seinen bisher fünf Teilnahmen in Siena am Piazza del Campo jedesmal in den Top Ten, im vergangenen Jahr wurde der Tschece Vierter. Deceuninck - Quick-Step gewann in den vergangenen sechs Jahren gleich dreimal das Rennen, für den ersten Sieg sorgte 2014 der mittlerweile für Ineos fahrende Pole Michal Kwiatkowski.
“Wir haben hier in der Vergangenheit viele gute Ergebnisse erzielt, drei Siege durch drei verschiedene Fahrer geholt, und wir möchten auch diesmal wieder im Kampf um den Sieg mitmischen, zumal es ein Rennen ist, das wir sehr mögen“, sagte Sportdirektor Davide Bramati über das 2007 erstmals ausgetragene Rennen, das erstmals in seiner noch jungen Geschichte nun allerdings im Hochsommer ansteht.
Die erste, von Alexander Kolobnev gewonnenen Austragung fand unter dem Namen Monte Paschi Eroica statt, im Jahr darauf erhielt das Rennen seinen Termin im März. Damals feierte Fabian Cancellara seinen ersten von drei Siegen, was den Schweizer zum Rekordhalter macht.
Aufgrund der Corona-Pandemie musste Strade Bianche nun nochmals “umziehen“, wobei der Ausweichtermin die Fahrer vor eine noch größere Herausforderung stellen wird, wie Bramati betonte: “Es wird ein völlig anderes Rennen als wir es gewohnt sind, mit Temperaturen von 35 Grad und noch mehr Staub als gewöhnlich“, prognostizierte der Italiener, “aber nach unserem hervorragenden Trainingslager im Val di Fassa fahren wir mit großer Motivation dorthin und bereiten uns auf jegliches Szenario vor.“
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