Vorschau 2. Mont Ventoux Challenge

Der Riese der Provence freut sich auf ein Star-Aufgebot

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Der Mont Ventoux | Foto: Cor Vos

06.08.2020  |  (rsn) - Mit gerade einmal zwölf teilnehmenden Teams, drei davon aus der WorldTour, fristete 2019 die Premiere der Mont Ventoux Challenge (1.1) 2019 ein Schattendasein. In diesem Jahr sieht dies ganz anders aus. Für viele Teams ist das 171 Kilometer lange Rennen mit Ziel am 1891 Meter hohen Mont Ventoux drei Wochen vor dem Beginn der Tour de France eine gute Gelegenheit, die Kletterform ihrer Fahrer zu testen. Deshalb haben 18 Mannschaften gemeldet, darunter gleich sechs aus der WorldTour.

Auch wenn der Vorjahreszweite Romain Bardet (AG2R) wegen einer Ellenbogenverletzung kurzfristig passen musste, so stehen am heutigen Donnerstag neben Titelverteidiger Jesus Herrada (Cofidis) mit Pierre Latour (AG2R), Miguel Angel Lopez, Aleksander Vlasov (beide Astana), Fabio Aru (UAE - Team Emirates), Richie Porte, Giulio Ciccone (beide Trek - Segafredo), Nairo Quintana (Arkéa - Samsic) und Guillaume Martin (Cofidis) eine ganze Reihe starker Kletterer am Start, die am "Riesen der Provence" ganz vorne landen wollen.

Vor allem auf den starken Kletterer Vlasov darf man gespannt sein. Der Astana-Neuzugang überzeugte bei der Route d'Occitanie mit Rang drei und kann sich - da sein Saisonhöhepunkt mit dem Giro d`Italia erst in zwei Monaten ansteht, nun noch einmal richtig verausgaben. "Natürlich werde ich versuchen, zu gewinnen", erklärte der Russe .

Aber auch AG2R will wieder um den Sieg mitmischen. "Das Rennen führt über legendäre Straßen. Hier möchte natürlich jeder auf sich aufmerksam machen. Im letzten Jahr waren wir mit Romain nahe dran, vielleicht landen wir diesmal ganz vorne", sagte Teamkollege Mikael Cherel, der dafür vor allem Latour im Auge haben dürfte.

Nach zwei leichten Anstiegen zum Aufwärmen mit dem Col de Fontaube und La Nesque geht es nach 102,5 Kilometern das erste Mal den Mont Ventoux hinauf - allerdings nur bis zum Chalet Reynard in 1417 Metern Höhe. Am 13,2 Kilometer langen und im Schnitt acht Prozent steilen Anstieg wird es eine erste Selektion geben. Nach einer längeren Abfahrt, unterbrochen nur von der erneuten Überquerung des La Nesque-Anstiegs, geht es schließlich die letzten 19,4 Kilometer hinauf zum Gipfel des Mont Ventoux, wo nach insgesamt 4000 Höhenmetern der Sieger der 2. Auflage gekürt wird.

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