Wallonie: Zeitstrafe wegen Bürgersteigfahrens

Attacke von Gilbert, Stybar und Capiot ging nach hinten los

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Philippe Gilbert (Lotto Soudal) und seine Begleiter in der Attacke auf der 2. Etappe der Tour de Wallonie | Foto: Cor Vos

18.08.2020  |  (rsn) - Philippe Gilbert (Lotto Soudal), Zdenek Stybar (Deceuninck - Quick-Step), Amaury Capiot (Sport Vlaanderen) und Loic Vliegen (Circus - Wanty Gobert) leiteten mit ihrer Attacke das Finale der 2. Etappe der Tour de Wallonie (2.Pro) ein. Doch am Ende machte sie sich nicht bezahlt, im Gegenteil: Statt Zeit auf die Konkurrenten herauszufahren, büßte das Quartett wertvolle Sekunden ein.

Zunächst wurden die vier Angreifer vom Feld wenige Kilometer vor dem Ziel gestellt, so dass es zum Massensprint kam, den Arnaud Démare (Groupama - FDJ) gewann. Danach wurden Gilbert, Stybar und Capiot mit Zeitstrafen von jeweils 20 Sekunden belegt, was sie im Kampf um den Gesamtsieg vielleicht entscheidend ins Hintertreffen bringt. Schließlich darf man im Kampf um den Gesamtsieg mit einem Sekundenkrimi rechnen.

Das Trio wurde bestraft, weil es nicht auf der über Kopfsteinpflaster führenden Strecke attackierte, sondern verbotenerweise über den Bürgersteig fuhr, wie es im offiziellen Communiqué hieß. Vliegen hingegen soll ordnungsgemäß über das Pavé gefahren sein und wurde deshalb verschont.

Capiot zumindest wollte die Zeitstrafe - das Trio bekam zudem noch ein Bußgeld von 200 Schweizer Franken aufgebrummt - nicht hinnehmen. Nach seiner Auffassung sei er nur in der Rinne gefahren und nicht auf dem Gehweg, wie er gegenüber Wielerflits.be erklärte. Sein Team hat mittlerweile Einspruch gegen das Urteil eingelegt.

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