Slowene hofft weiterhin auf den Tour-Sieg

Roglic: “Dachte ehrlich gesagt, ich würde mich schon besser fühlen“

Von Felix Mattis

Foto zu dem Text "Roglic: “Dachte ehrlich gesagt, ich würde mich schon besser fühlen“"
Primoz Roglic (Jumbo - Visma) auf Instagram. | Foto: Instagram-Account @primozroglic

21.08.2020  |  (rsn) - Primoz Roglic (Jumbo - Visma) fühlt sich zwar nach wie vor nicht so gut wie erhofft, bleibt aber hoffnungsvoll, dass er bei der Tour de France um den Sieg kämpfen kann. Das geht aus einem Instagram-Post des Slowenischen Meisters hervor, den Roglic aus dem Höhentrainingslager seines Teams in Tignes abgeschickt hat - auch wenn niemand weiß, wie die Selbsteinschätzungen der angeschlagenen Profis aus ihren Trainingsquartieren momentan einzuordnen sind.

"Ich habe gestern eine kleine Runde gedreht", schrieb Roglic da am Donnerstag unter ein Foto, das ihn auf dem Hometrainer auf der Hotel-Terrasse zeigt - den linken Ellbogen auch fünf Tage nach seinem Sturz auf der vorletzten Etappe des Critérium du Dauphiné weiterhin noch einbandagiert. "Ich habe ehrlich gesagt gedacht, dass ich mich jetzt schon besser fühlen würde", gab Roglic zu, versuchte aber trotzdem zuversichtlich zu klingen: "Lasst uns sehen, was die nächsten Tage bringen. Ich bleibe optimistisch. Küsse, Rogla aus Tignes."

Roglic will bei der am 29. August in Nizza beginnenden Tour de France um den Gesamtsieg kämpfen und war bis zu seinem Sturz am vergangenen Samstag auch der große Top-Favorit aufs Gelbe Trikot. Bei Jumbo - Visma teilt sich der Slowene die Kapitänsrolle mit Tom Dumoulin, der in der vergangenen Woche aber noch nicht in Top-Form zu sein schien.

Der dritte Jumbo-Kapitän, Steven Kruijswijk, stürzte am vergangenen Samstag ebenfalls und muss wegen einer Schulter-Fraktur nun auf die Tour de France-Teilnahme verzichten.

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