Drittbester Deutscher am Puy Mary

Geschke Siebter in einem “sehr ehrlichen Rennen“

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Simon Geschke (CCC) als Ausreißer auf der 13. Tour Etappe | Foto: Cor Vos

12.09.2020  |  (rsn) - Simon Geschke überquerte den Zielstrich am Puy Mary als starker Siebter - und war dennoch nur drittbester Deutscher der 13. Tour-Etappe. Beim Sieg von Daniel Martinez (EF) landete das Bora-hansgrohe-Duo Lennard Kämna (2.) und Maximilian Schachmann (3.) vor dem Freiburger, der in der 17-köpfige Spitzengruppe eine herausragende Vorstellung ablieferte und das Ziel auf 1.583 Metern 2:35 Minuten hinter dem Tagessieger erreichte.

"In der großen Gruppe waren viele starke Fahrer, deshalb bin ich froh, am Ende in den Top Ten gelandet zu sein. Es war einfach eine sehr starke Gruppe und keine einfache Etappe. Es ging heute nur um die Beine, es war ein sehr ehrliches Rennen. Ich denke, taktisch habe ich alles richtig gemacht und mit Platz sieben bin ich zufrieden", erklärte Geschke nach dem Rennen.

Für den 34-Jährigen kam dieser Achtungserfolg genau zur richtigen Zeit, denn an den ersten Tagen der 107. Tour lief es für den Routinier, der nach der drohenden Auflösung seines Teams noch ohne Arbeitgeber für 2021 dasteht, nicht nach Wunsch. "In der ersten Woche und am Ruhetag hatte ich etwas zu kämpfen mit einer Erkältung. Der heutige Tag war gut für die Moral, hoffentlich geht es so weiter", kündigte Geschke weitere Attacken an.

Wie stark der Tour-Etappensieger von 2015 sich präsentierte, zeigt ein Blick auf das Ergebnis, in dem Geschke der bestplatzierte der ersten Spitzengruppe war, die aus ihm, Julian Alaphilippe, Remi Cavagna (beide Deceuninck - Quick-Step), Daniel Martin (Israel Start-Up Nation) und Bergkönig Benoit Cosnefroy (Ag2R La Mondiale) bestand.

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