Däne vor Ätna-Etappe schon unter Druck

Fuglsang beim Giro ohne Lopez und Vlasov, aber mit Rückstand

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Jakob Fuglsang (Astana) | Foto: Cor Vos

05.10.2020  |  (rsn) - Im Gesamtklassement liegt er schon 1:24 Minuten hinter Geraint Thomas (Ineos - Grenadiers) zurück, mit Miguel Angel Lopez (Sturz) und Aleksander Vlasov (Krankheit) hat er dazu seine beiden wichtigsten Helfer verloren - die ersten beiden Tage des 103. Giro d`Italia liefen für Jakob Fuglsang alles andere als nach Wunsch.

Nachdem Lopez im Auftakzeitfahren schwer gestürzt war und mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste, stieg Vlasov am Sonntag auf halber Strecke der 2. Etappe mit heftigen Magenproblemen ins Teamfahrzeug. "Ich kann nicht sagen, wie enttäuscht und traurig ich bin. Ich kämpfte seit der Nacht zum Sonntag mit den Magenproblemen, die leider nicht besser wurden. Es tut mir wirklich Leid für Jakob, dass ich ihm nicht weiter helfen kann", erklärte der Russe, der vor dem Giro seine starke Form mit dem Sieg beim Giro dell`Emilia und Rang fünf bei Tirreno - Adriatico unter Beweis gestellt hatte.

Die beiden Kletterspezialisten werden Astana-Kapitän Fuglsang bereits am Montag fehlen, wenn die erste Bergankunft dieses Giro mit Ziel am Ätna ansteht. Im Schlussanstieg wird der Däne versuchen müssen, wieder etwas von der verlorenen Zeit auf Thomas und die anderen Klassementfahrer gut zu machen. "Es ist wirklich schade, dass wir die beiden verloren haben", meinte Fuglsang, der im Auftaktzeitfahren einer der schlechtesten unter den Klassementfahrern war.

Astana musste bei diesem Giro weitere Rückschläge hinnehmen. Schon vor dem Start wurden Yuriy Natarov und Vadim Pronskiy aus dem Aufgebot genommen, da sie mit dem positiv auf Corona getesteten Teamkollegen Zhandos Bizhigitov Kontakt hatten. Die beiden Kasachen wurden durch Jonas Gregaard und Rodrigo Contreras ersetzt.

Ob es am Ätna für Fuglsang und sein Team besser laufen wird, ist eine der spannendsten Fragen vor der 3. Etappe, die Sie ab 14.30 Uhr in unserem Live-Ticker mitverfolgen können. "Das wird die erste richtige Schlacht", kündigte der 35-Jährige jedenfalls martialisch an.

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