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Weltmeister startet am Wochenende in seine Saison

Van der Poel: “Im Cross muss ich mir nichts mehr beweisen“

Foto zu dem Text "Van der Poel: “Im Cross muss ich mir nichts mehr beweisen“"
Weltmeisterlich: Mathieu van der Poel auf dem Podium von Dübendorf | Foto: Cor Vos

10.12.2020  |  (rsn) - Am Wochenende wird auch Mathieu van der Poel (Alpecin - Fenix) seine ersten beiden Rennen der Cross-Saison 2020/21 bestreiten. Der Weltmeister hat Starts für die X2O Trofee am Samstag in Antwerpen und tags darauf beim Superprestige in Gavere zugesagt. Dabei wird der Niederländer allerdings nicht auf seinen großen Rivalen Wout Van Aert treffen.

Der Belgier absolviert derzeit in Spanien ein Trainingslager und wird erst wieder am 20. Dezember zum Weltcup von Namur zurück erwartet. Dort wird es zum ersten Duell der beiden weltbesten Crosser seit der WM im schweizerischen Dübendorf kommen, wo sich van der Poel Anfang Februar seinen dritten WM-Titel holte und Van Aert nur Vierter wurde.

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Der 25-jährige van der Poel hat sich im Gegensatz zum ein Jahr älteren Van Aert nach der Straßensaison noch zwei zusätzliche Wochen Ruhe gegönnt und fühlt sich nun bereit für seine ersten Einsätze im Gelände. "Ich denke, dass ich jetzt ein bisschen besser vorbereitet bin als vergangenes Jahr, aber ich technischer Hinsicht habe ich nicht viel gemacht - ich habe nur dreimal auf dem Crossrad trainiert“, sagte er zu wielerflits.nl.

Wie auch Van Aert bestreitet van der Poel ein reduziertes Cross-Programm und ist ganz darauf fokussiert, am 31. Januar im belgischen Ostende sein Regenbogentrikot zu verteidigen und seinen zugleich vierten WM-Titel zu holen. "Das ist das einzige (Ziel). Davon abgesehen ist nichts wirklich nötig“, betonte er. “Ich möchte nicht arrogant klingen, aber ich habe alle Ziele erreicht, die ich mir im Cyclocross gesetzt habe. Das bedeutet, dass der Druck weg ist“, so van der Poel, der in der vergangenen Saison bei 17 Cross-Rennen startete und 16 davon gewann. Diesmal stehen in seinem Cross-Programm nur zehn Wettbewerbe.

Beweisen muss sich der Gewinner der Flandern-Rundfahrt 2021 allerdings bei seinen großen Saisonzielen: der Tour de France und den Olympischen Spielen von Tokio, wo er im Mountainbike-Wettbewerb antreten wird, der nur neun Tage nach dem Ende der Frankreich-Rundfahrt im Plan steht.

“Ich plane diese Kombination. Das Problem ist, dass ich keine Wahl habe. Und ja, ich gehe in die Tour mit dem Ziel, in Paris anzukommen. Ich plane nicht, sie vorzeitig zu verlassen, aber ich weiß, dass es keine ideale Kombination ist“, erklärte van der Poel, der sich beim Tour-Debüt einen Etappensieg erhofft und das Grüne Trikot im Hinterkopf hat - “wenn sich plötzlich eine Gelegenheit ergibt. Aber es ist sicher keines meiner Ziele“, fügte er an.

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