“Werde mehr darauf trainieren“

Pogacar sieht auf dem Zeitfahrrad noch viel Potenzial

Von Felix Mattis

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Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) im entscheidenden Zeitfahren der Tour de France 2020. | Foto: Cor Vos

19.01.2021  |  (rsn) - Die Tour de France 2020 hat Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) im Einzelzeitfahren hinauf zur Planche des Belles Filles gewonnen. Dort deklassierte er Zeitfahr-Asse wie Primoz Roglic und Tom Dumoulin oder Wout Van Aert förmlich. Und trotzdem sieht der Slowene für die mit zwei Einzelzeitfahren geplante Frankreich-Rundfahrt 2021 bei sich noch viel Verbesserungspotential im Kampf gegen die Uhr.

"Ich werde in den kommenden Monaten mehr auf dem Zeitfahrrad trainieren", erklärte Pogacar in einer virtuellen Pressekonferenz am Montag. Das habe er früher kaum gemacht. Einzig hinsichtlich des Planche des Belles Filles-Zeitfahrens habe er sich intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt, sagte der Slowene. "Auf das Zeitfahren habe ich mich sehr gut vorbereitet, hatte außerdem einen tollen Tag und auch der Radwechsel verlief gut", so Pogacar.

Luft nach oben liegt wohl vor allem noch in der Aerodynamik. Pogacar wird daher an seiner Sitzposition arbeiten, doch auch das Material kommt auf den Prüfstand. Das Team arbeitet gemeinsam mit Ausrüster Colnago für den Sommer an einer neuen Zeitfahrmaschine.

Bei der Tour de France rücken die Zeitfahren in diesem Jahr wieder mehr in den Fokus, als zuletzt. Zwei Einzelzeitfahren über insgesamt 58 Kilometer und auf weitgehend flachen Strecken stehen auf dem Programm.

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