Etappenfünfter in der Provence

Konrad holte in Manosque das Maximum heraus

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Patrick Konrad | Foto: BORA - hansgrohe / Christof Kreutzer

12.02.2021  |  (rsn) - Zur 6. Tour de la Provence ist Bora - hansgrohe mit den beiden Österreichern Felix Großschartner und Patrick Konrad als Doppelspitze angetreten. Und auch nach der 2. Etappe hat der deutsche Rennstall noch beide Asse im Ärmel, auch wenn der letztjährige Giro-Achte den etwas stärkeren Eindruck hinterieß .

Denn Konrad kämpfte nach 174,7 Kilometern von Cassis nach Manosque im ansteigenden Finale auf regennassen Straßen um den Tagessieg mit und kam im Sprint einer kleinen Spitzengruppe zeitgleich mit dem Italiener Davide Ballerini (Deceuninck - Quick-Step) als Fünfter ins Ziel.

Teamkollege Großschartner wurde auf Position 40 zeitgleich gewertet, obwohl ein Sturz, in den Aleksandr Vlasov (Astana - Premier Tech) und Weltmeister Julian Alaphilippe (Deceuninck - Quick-Step) im strömenden Regen zu Boden gingen, das Feld auf dem Schlusskilometer auseinandergerissen hatte. Doch die gestürzten und abgehängten Fahrer profitierten von der Anwendung der Drei-Kilometer-Regel.

Vor der morgigen Königsetappe zum Mont Ventoux verbesserte sich Konrad auf den sechsten Rang und wird 20 Sekunden hinter Ballerini geführt, der souverän seinen zweiten Etappenerfolg feierte und seine Gesamtführung ausbaute.

“Bis ins Finale war es ein sehr kontrolliertes Rennen. Zum Schluss war es dann wie erwartet ziemlich chaotisch, mit vielen Stürzen. Ich habe freie Fahrt gehabt und wollte das Maximum aus der heutigen Etappe herausholen“, sagte der Niederösterreicher sichtlich zufrieden: “Dies ist mein erstes Rennen der Saison und man kann von meiner heutigen Leistung sehen, dass die Form ganz gut ist.“

Auch deshalb ging der Bora-Plan weitgehend auf, wie Sportdirektor Jens Zemke berichtete: “Unser Ziel war, für Patrick das Finale vorzubereiten. Wir haben es noch ein bisschen mit Matt (Walls) versucht nach seiner starken gestrigen Leistung, aber die Ankunft war mit einer 5%-Steigung doch ein bisschen zu schwer“, sagte der Wiesbadener, der nun mit Optimismus auf die morgige 3. Etappe blickt: “Patrick hat einen sehr starken Job gemacht und vor der Mont-Ventoux Etappe eine gute Form bewiesen.“

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