Wunden an Lippe, Arm und Bein genäht

Martin kommt bei Sturz ohne Knochenbrüche davon

Foto zu dem Text "Martin kommt bei Sturz ohne Knochenbrüche davon"
Tony Martin (Jumbo Visma) auf der 1. Etappe der Tour de France | Foto: Cor Vos

07.07.2021  |  (rsn) - Nachdem Wout Van Aert seinem Jumbo-Visma-Team mit seinem Triumph auf der Ventoux-Etappe den ersten Tagessieg bei der 108. Tour beschert hatte, konnte die Mannschaft von Manager Richard Plugge auch im Fall von Tony Martin Entwarnung geben.

Der früh auf der 11. Etappe schwer gestürzte viermalige Zeitfahrweltmeister hat sich dabei keine Knochenbrüche zugezogen. Allerdings musste der 36-jährige Martin, der seine 13. Frankreich-Rundfahrt bestritt, an mehreren Stellen genäht werden. Wie sein Manager Jörg Werner gegenüber radsport-news.com konkretisierte, handelte es sich dabei um Lippe, Arm und Bein. Zudem hätten sich bei dem Sturz kopfüber in den Straßengraben mehrere Zähne gelockert.

Von seinem ersten schlimmen Unfall zum Tour-Auftakt, als ihn eine unvorsichtige Zuschauerin am Straßenrand mit einem Pappschild abräumte und einen Massensturz provozierte, hatte sich Martin leidlich erholt. Nach knapp 30 Kilometern der Bergetappe war die Tour dann aber  für den Deutschen beendet.

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