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Buchmann nach Olympia-Streckentest zuversichtlich

“Mit etwas Glück ist an einem guten Tag alles möglich“

Foto zu dem Text " “Mit etwas Glück ist an einem guten Tag alles möglich“ "
Emanuel Buchmann (Bora - hansgrohe) und Teamkollege Patrick Konrad bei der Tour de France | Foto: Cor Vos

21.07.2021  |  (rsn) - Nachdem es in den beiden großen Rundfahrten dieser Saison nicht nach Wunsch lief, hofft Emanuel Buchmann nun im Olympischen Straßenrennen auf mehr Glück und Erfolg. Der 28-jährige Ravensburger bildet zusammen mit seinem Bora-hansgrohe-Teamkollegen Maximilian Schachmann, Simon Geschke (Cofidis) und Nikias Arndt (DSM) das vierköpfige deutsche Team, das auf dem 236 Kilometer langen und über fast 5.000 Höhenmetern führenden Parcours um eine Medaille kämpfen will.

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Auch wenn Kletterspezialist Buchmann die Strecke liegen sollte, werden die deutschen Hoffnungen eher auf Schachmann ruhen. Der 27-Jährige hält sich wie Arndt auch schon seit einer Woche vor Ort auf, wogegen die beiden Tour-Starter Buchmann und Geschke erst im Anschluss an das Finale in Paris nach Japan geflogen sind und dort am Dienstag ankamen.

Mittlerweile hat auch der gebürtige Ravensburger die Strecke besichtigt und zeigte sich danach zuversichtlich. “Es ist ein guter, aber ein schwerer Kurs. Auf jeden Fall bin ich motiviert, ein gutes Rennen zu fahren, nach den ganzen Rückschlägen in diesem Jahr“, sagte Buchmann und fügte für seine Verhältnisse geradezu euphorisch an: “Mit etwas Glück ist an einem guten Tag alles möglich.“

Seinen Optimismus gründet der Tour-Vierte von 2019 auf die letzte Tour-Woche, in der seine Formkurve wieder nach oben zeigte, nachdem er zuvor mit einer bereits beim Grand Départ zugezogenen Erkältung zu kämpfen hatte. Auf der letzten Pyrenäenetappe nach Luz Ardiden etwa verlor Buchmann als Vierzehnter auf den Etappengewinner- und späteren Tour-Sieger Tadej Pogacar nur 1:15 Minuten. Dennoch sagte er: “Ich bin nicht zufrieden mit dieser Tour.“

Dabei war die Frankreich-Rundfahrt zunächst gar nicht in seiner Saisonplanung vorgesehen. Stattdessen wollte Buchmann beim Giro d’Italia aufs Podium fahren, musste die erste Grand Tour des Jahres dann allerdings nach einem schweren Sturz auf der 15. Etappe als Gesamtsechster aufgeben.

Danach entschied er sich in Abstimmung mit der Teamleitung doch noch für die Tour, bei der er sich in den Dienst von Wilco Kelderman stellte. Für den Niederländer lief die “Große Schleife“ mit Rang fünf nach Wunsch. Ob sie für Buchmann eine gute Vorbereitung auf die Olympischen Spiele  war, wird sich am Samstag in Tokio zeigen.

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