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Hoffnung auf vorzeitiges Ende der Quarantäne

Geschke: Dank Impfung “nur sehr geringe Viruslast“

Foto zu dem Text "Geschke: Dank Impfung “nur sehr geringe Viruslast“"
Simon Geschke (Cofidis) | Foto: Cor Vos

24.07.2021  |  (rsn) - Dem in Tokio positiv auf Corona getesteten Simon Geschke (Cofidis) geht es “gesundheitlich sehr gut, aber emotional nicht so gut." Das sagte der Freiburger am Samstagmorgen im ZDF und fügte an: "Coronavirus hört sich schlimm an. Mein PCR-Test ist aber nur leicht positiv. Der Wert ist so gering, dass wohl nicht jeder Test ausgeschlagen hätte." Bisher habe er keine Symptome und dank der Impfung “habe ich nur eine sehr geringe Viruslast abbekommen."

Der 35-jährige Geschke war nach der Tour de France nach Japan geflogen und vermutet, dass er sich am Flughafen angesteckt haben könnte. "Ich war nicht fahrlässig. Ich kann mir das nur so erklären, dass mein Immunsystem nach der Tour schwach war und ich mich durch irgendwas am Flughafen angesteckt habe. Das ist meine Theorie."

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Nach dem positiven Test muss er gemäß den Corona-Bestimmungen zehn Tage in Quarantäne. Bereits am Samstag wurde er vom Teamhotel am Mount Fuji rund 100 Kilometer westlich von Tokio in ein Quarantänehotel in der Nähe des Olympischen Dorfes gebracht. Dabei hofft Geschke, dass er schon früher nach Hause zurückkehren kann, da er nicht ansteckend sei. Das Robert Koch-Institut nennt als Richtwert dafür einen CT-Wert von mehr als 30. Er selber habe einen Wert von 31, so der gebürtige Berliner.

"Ich bin seit sechs Wochen unterwegs und möchte nach Hause. Unser Arzt hat gesagt, dass ich mit meinem Testergebnis in Europa reisen dürfte, bei der Tour hätte ich weiterfahren dürfen, weil man keine Ansteckungsgefahr ist. Aber in Japan ist alles etwas anders“, sagte Geschke.

Sein Zimmernachbar Emanuel Buchmann durfte übrigens nach einem weiteren negativen PCR-Test starten. Allerdings muss der 28-Jährige nach dem Rennen wieder in Isolation. “Die Vorschriften sehen vor, dass wir ihn nach dem Ende des Straßenrennens wieder abholen und wieder in das Isolationszimmer bringen“, berichtete Dirk Schimmelpfennig, Chef de Mission des deutschen Olympia-Teams. Auch die anderen deutschen Radsportler, allesamt ebenfalls negativ getestet, sind betroffen. Essen darf das gesamte Team so nicht mehr in Gemeinschaftsbereichen, sondern nur noch auf den eigenen Zimmern.

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