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15.08.2021 | (rsn) – Astana – Premier Tech hat einen gelungenen Start in die Vuelta a Espana hingelegt. Ohne Primoz Roglic (Jumbo – Visma) wäre es sogar ein perfekter gewesen. Denn der Titelverteidiger, als letzter Fahrer auf die Strecke des 7,1 Kilometer langen Zeitfahrens von Burgos gegangen, war der einzige Profi, der die Bestzeit von Alex Aranburu unterbieten und dem Spanier den Sieg noch wegschnappen konnte.
100 Minuten saß der um 19:05 Uhr gestartete Spanier auf dem Hot Seat, ehe Roglic seine Zeit von 8:38 Minuten nochmals um sechs Sekunden unterbot. “Natürlich bin ich etwas enttäuscht, nachdem ich so nahe an einem Etappensieg war“, sagte Aranburu, der aber nicht überrascht war, dass ihm der Zeitfahr-Olympiasieger die 1. Etappe noch vor der Nase wegschnappte. “Es war klar, dass Roglic der große Favorit auf den Tagessieg sein würde. Ich saß zwar lange auf dem Hot Seat und habe am Ende den Sieg verpasst, aber ich stolz auf meine Leistung sein.“
Das kurze Zeitfahren mit dem Anstieg zum Alto de Castillo (3. Kat.) nach 2,5 Kilometern war genau nach dem Geschmack des hügelfesten Sprinters. “Ich mag diese kurzen, explosiven Rennen. Ich habe im Anstieg viele Körner rausgehauen, aber mir noch etwas für den Schluss aufgespart, weil es wichtig war, hier noch ein paar Reserven zu haben. Es war jedoch nicht einfach, bis zum Schluss ein hohes Tempo anzuschlagen“, berichtete Aranburu, der sich sein Rennen dennoch perfekt eingeteilt hatte und Zeitfahrspezialisten wie Jan Tratnik (Bahrain Victorious) oder Josef Cerny (Deceuninck – Quick-Step) auf die Plätze drei und fünf verwies.
Eine beeindruckende Vorstellung lieferte auch sein Teamkollege Aleksandr Vlasov ab, der nach der Saison zu Bora – hansgrohe wechseln wird. Am Ende stand für den 25-jährigen Russen Rang zehn zu Buche, womit er 14 Sekunden hinter Roglic der zweitbeste Klassementfahrer war. “Wir können mit seiner Leistung sehr zufrieden sein. Er ist ein starkes Zeitfahren gefahren und landete vor vielen anderen Klassement-Aspiranten“, so Sportdirektor Dmitriy Fofonov. “Es war ein guter Start für uns und jetzt freuen wir uns auf die nächsten Etappen.“
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