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01.09.2021 | (rsn) – Da seine Kapitäne Egan Bernal und Adam Yates (beide Ineos Grenadiers) in der Schlusswoche noch viel vorhaben, wird auf Teamkollege Dylan van Baarle bei der Vuelta a Espana noch viel Arbeit zukommen. Dass der Niederländer überhaupt noch im Rennen ist, hat er auch der Konkurrenz um Maximilian Schachmann (Bora – hansgrohe) zu verdanken.
Auf der 12. Etappe war van Baarle schwer gestürzt, hatte starke Schmerzen. “Ich saß am Straßenrand und wartete, bis die Schmerzen nachließen. Aber vergebens. Der Arzt musste mir auf die Beine helfen. Der Schmerzen waren denen sehr ähnlich, die ich hatte, als ich mir vor drei Jahren das Becken brach“, befürchtete van Baarle schon Schlimmes.
Doch irgendwie ging es an diesem Tag doch noch weiter und der Ineos-Profi schaffte es an der Seite seiner Teamkollegen Richard Carapaz und Salvatore Puccio sowie Schachmann mit 22 Minuten Rückstand als Letzter ins Ziel in Cordoba.
“Meine Gruppe schleppte mich förmlich ins Ziel. Das war sehr nett von ihnen. Ich habe versucht, selbst auch mal durch die Führung zu gehen. Aber die anderen meinten, dass ich das nicht müsse. Also blieb ich hinten und ließ die anderen die Arbeit machen“, bedankte sich van Baarle bei Schachmann und den anderen zehn Begleitern.
Diese mannschaftsübergreifende Unterstützung habe ihm viel bedeutet. “Das ist das Schöne am Radsport. Wir sind Rivalen, aber in solchen Situationen sitzt man im selben Boot und man hilft sich gegenseitig“, so der 29-Jährige.
Für Schachmann war es bei der Vuelta der letzte Tag. Er trat nicht mehr zur 13. Etappe an.
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