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Österreicher vor versöhnlichem Vuelta-Abschluss

Großschartner rückt am Chaos-Tag wieder in die Top Ten vor

Von Joachim Logisch

Foto zu dem Text "Großschartner rückt am Chaos-Tag wieder in die Top Ten vor"
Felix Großschartner (Bora - hansgrohe) | Foto: Cor Vos

04.09.2021  |  (rsn) - Am Ende der Vuelta a Espana will sich Felix Großschartner (Bora – hansgrohe) "einfach nur hinsetzen und zufrieden sein". Das sagte er in den letzten Tagen, und nun ist der Österreicher auf dem besten Weg dazu. "Nach einem Tag, nichts für schwache Nerven", so sein Sportlicher Leiter Steffen Radochla, kehrte Großschartner wieder in die Top Ten zurück!

"Es war super hart, aber ich habe mich heute wesentlich besser gefühlt, als seit meinem Sturz auf der 17. Etappe. Es war ein äußerst chaotischer Tag was die Gesamtwertung betrifft und ich bin froh, wieder in den Top Ten zu sein", erklärte der Bora-Kapitän sichtlich zufrieden nach der Etappe, die er als 17. beendete. Er konnte zwar nicht den besten Vier in der Gesamtwertung folgen, als Adam Yates die Favoriten-Gruppe sprengte, aber Großschartner blieb bei den Verfolgern um Egan Bernal (Ineos Grenadiers) und dem unglücklichen Miguel Angel Lopez (Movistar) und verlor so keine Zeit mehr auf seine direkten Konkurrenten.

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Schon nach einigen Kilometern sah es gut aus, wie Radochla schilderte: "Felix war zwischenzeitlich schon mal virtuell in den Top 10, weil Guillaume Martin und Sepp Kuss über eine Minute abgehängt waren." Aber die Gruppe um Großschartner zog nicht durch, so dass der Cofidis- und der Jumbo-Profi mit weiteren Fahrern wieder aufschließen konnten.

Doch gegenüber dem ehemaligen Spitzenreiter Odd Christian Eiking (Intermarché – Wanty – Gobert) schaffte es Großschartner, im Schlussanstieg Zeit gut zu machen. Da Lopez zudem aufgab, rückte der 27-Jährige wieder vom zwölften auf den zehnten Rang vor. "Ein guter Tag nach den Rückschlägen, die wir hatten", bilanzierte Radochla zufrieden.

Platz zehn will Großschartner auch im abschließenden Zeitfahren nicht mehr hergeben: "Ich hoffe, dass ich gute Beine haben werde, um meine Top Ten-Platzierung zu verteidigen", sagte er.

Nach vorne dürfte nichts mehr gehen. Großschartner liegt 4:11 Minuten hinter dem Neuntplatzierten David de la Cruz (UAE Team Emirates) zurück. Gefahr droht aber von Eiking. Der Norweger rangiert nur 16 Sekunden hinter ihm auf Rang elf. 

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