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Bahrain vor Schlussetappe im GC auf eins und zwei

Benelux Tour: Colbrelli leistete “etwas Außergewöhnliches“

Foto zu dem Text "Benelux Tour: Colbrelli leistete “etwas Außergewöhnliches“"
Sonny Colbrelli (Bahrain Victorious) im Blauen Trikot des Gesamtführenden bei der Benelux Tour | Foto: Cor Vos

05.09.2021  |  (rsn) - Vor der schweren Schlussetappe der Benelux Tour (2.UWT), die in Geraardsbergen zu Ende geht, hat sich das Team Bahrain Victorious in eine hervorragende Ausgangsposition manövriert. Nach dem beeindruckenden Solosieg von Sprinter Sonny Colbrelli und dem zweiten Platz von Matej Mohoric, der 42 Sekunden hinter seinem Teamkollegen die Verfolger ins Ziel führte, nimmt Bahrain Victorious durch Colbrelli und Mohoric auch in der Gesamtwertung die Plätze eins und zwei ein.

Vor allem nach der Leistung vom Samstag, als sich Colbrelli und Mohoric im Finale gemeinsam mit dem Schweizer Marc Hirschi (UAE Team Emirates) an der Spitze des Rennens befanden und zudem taktisch clever agierten, dürfte es wohl schwer sein, den Gesamtsieg von Bahrain Victorious zu verhindern.

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Auf dem finalen Rundkurs hatte zunächst Mohoric attackiert, doch diesen Vorstoß konnte Hirschi noch neutralisieren. "Dann haben Matej und ich besprochen, dass wir es abwechselnd versuchen werden", so Colbrelli, dessen nächster Vorstoß 25 Kilometer vor dem Ziel schließlich saß.

"Eigentlich war die Attacke etwas zu früh, aber ich dachte auch nicht, dass ich alleine durchkommen würde", gestand der Italienische Meister, der aber bis ins Ziel durchhielt und so "etwas Außergewöhnliches" geleistet hat. "Auf eine solche Art und Weise habe ich noch nie ein Rennen gewonnen", spielte Colbrelli darauf an, dass er sonst zumeist im Sprint siegreich ist. "Das war wohl eines der härtesten Rennen meines Lebens", gestand er.

Auch deshalb wird es bei Bahrain Victorious am Sonntag darum gehen, zu schauen, ob sich Colbrelli von den Strapazen erholt hat oder ob man gleich auf Mohoric setzen wird, auch wenn dieser nur einen Vorsprung von zwei Sekunden auf den Gesamtdritten Victor Campenaerts (Qhubeka NextHash) hat. "Mal sehen, wie es läuft. Ich habe viel investiert", wollte Spitzenreiter Colbrelli für sich nicht automatisch die Kapitänsrolle in Anspruch nehmen.

Ähnlich äußerte sich auch Sportdirektor Rolf Aldag. "Wir freuen uns auf die Schlussetappe. Und wir haben mehr als nur eine Option. Auch Mohoric könnte seine Chance bekommen. Wir werden auf jeden Fall alles daran setzen, das Führungstrikot zu verteidigen", so der Ex-Profi vor der Schlussetappe, die in Flandern insgesamt elf Mal über drei verschiedene Kopfsteinpflasteranstiege führt.

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